Kärntner Landtag

SPÖ kün­digt Mei­len­stein in Pfle­ge-Aus­bil­dung an

Wer die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz anstrebt, kann diese ab Herbst im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses beim Land Kärnten absolvieren.

SPÖ kün­digt Mei­len­stein in Pfle­ge-Aus­bil­dung an Wertschätzung für die Pflege ist Wertschätzung für die Pflegenden.

© Pixabay/sabinevanerp

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

„Wer sich für einen Pfle­ge­be­ruf ent­schei­det, ent­schei­det sich damit nicht nur für einen zukunfts­si­che­ren Beruf, son­dern er ent­schei­det sich auch für die Über­nah­me einer äußert ver­ant­wor­tungs­vol­len und wert­vol­len gesell­schaft­li­chen Tätig­keit“, fas­sen Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Andre­as Scher­witzl, stell­ver­tre­ten­der Klub­ob­mann der SPÖ im Kärnt­ner Land­tag, zusam­men. Umso wich­ti­ger ist eine Aus­bil­dungs­land­schaft, die alle Anwär­ter auf die Her­aus­for­de­run­gen im Pfle­ge­be­ruf bes­tens vor­be­rei­tet.

Zwei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­as­sis­tenz

Heu­te tag­te der Rechts- und Ver­fas­sungs­aus­schuss des Kärnt­ner Land­tags. In die­ser Sit­zung wur­den die Wei­chen für eine wei­te­re Ver­bes­se­rung in der Pfle­ge-Aus­bil­dung gestellt. „Wer die zwei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­as­sis­tenz anstrebt, kann die­se ab Herbst im Rah­men eines Anstel­lungs­ver­hält­nis­ses beim Land Kärn­ten absol­vie­ren. Neben der Ent­loh­nung in Höhe von tau­send Euro net­to monat­lich, vier­zehn Mal jähr­lich, wäh­rend der Aus­bil­dung win­ken dadurch natür­lich alle Vor­tei­le, die ein voll­wer­ti­ges Anstel­lungs­ver­hält­nis bie­tet“, berich­tet Aus­schuss-Vor­sit­zen­der Scher­witz. Das macht den Beruf, so Scher­witzl, attrak­ti­ver, hält die Qua­li­tät wei­ter­hin hoch und zeigt vor allem: „Wert­schät­zung für die Pfle­ge ist Wert­schät­zung für die Pfle­gen­den.“

Beschluss am 21. Juli 2022

Lan­des­haupt­mann Kai­ser fügt hin­zu: „Unser Dank gilt hier Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner sowie Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten und SPÖ-Gesund­heits­spre­che­rin Wal­traud Rohrer, die ein run­des Paket erar­bei­tet haben, mit dem wir einer­seits bei der Aus­bil­dung im Pfle­ge­sek­tor neue Anrei­ze set­zen und ande­rer­seits Pfle­gen­de und Men­schen mit Pfle­ge­be­darf spür­bar ent­las­ten: Indem wir den Selbst­be­halt für alle, die zuhau­se durch AVS, Hilfs­werk, Rotes Kreuz oder ande­re mobi­le Diens­te gepflegt wer­den, redu­zie­ren – und zwar um ein sat­tes Drit­tel.“ Das betrifft 11.000 Kärnt­ner, die sich dadurch ins­ge­samt fast sie­ben Mil­lio­nen Euro pro Jahr erspa­ren sol­len. Der fina­le Beschluss soll in der kom­men­den Land­tags­sit­zung am 21. Juli 2022 erfol­gen.

14.07.2022 17:38
Anzeige
SPÖ kün­digt Mei­len­stein in Pfle­ge-Aus­bil­dung an Wertschätzung für die Pflege ist Wertschätzung für die Pflegenden.

© Pixabay/sabinevanerp