Kärntner Landtag
SPÖ kündigt Meilenstein in Pflege-Ausbildung an
Wer die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz anstrebt, kann diese ab Herbst im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses beim Land Kärnten absolvieren.
„Wer sich für einen Pflegeberuf entscheidet, entscheidet sich damit nicht nur für einen zukunftssicheren Beruf, sondern er entscheidet sich auch für die Übernahme einer äußert verantwortungsvollen und wertvollen gesellschaftlichen Tätigkeit“, fassen Landeshauptmann Peter Kaiser und Andreas Scherwitzl, stellvertretender Klubobmann der SPÖ im Kärntner Landtag, zusammen. Umso wichtiger ist eine Ausbildungslandschaft, die alle Anwärter auf die Herausforderungen im Pflegeberuf bestens vorbereitet.
Zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz
Heute tagte der Rechts- und Verfassungsausschuss des Kärntner Landtags. In dieser Sitzung wurden die Weichen für eine weitere Verbesserung in der Pflege-Ausbildung gestellt. „Wer die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz anstrebt, kann diese ab Herbst im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses beim Land Kärnten absolvieren. Neben der Entlohnung in Höhe von tausend Euro netto monatlich, vierzehn Mal jährlich, während der Ausbildung winken dadurch natürlich alle Vorteile, die ein vollwertiges Anstellungsverhältnis bietet“, berichtet Ausschuss-Vorsitzender Scherwitz. Das macht den Beruf, so Scherwitzl, attraktiver, hält die Qualität weiterhin hoch und zeigt vor allem: „Wertschätzung für die Pflege ist Wertschätzung für die Pflegenden.“
Beschluss am 21. Juli 2022
Landeshauptmann Kaiser fügt hinzu: „Unser Dank gilt hier Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Beate Prettner sowie Landtagsabgeordneten und SPÖ-Gesundheitssprecherin Waltraud Rohrer, die ein rundes Paket erarbeitet haben, mit dem wir einerseits bei der Ausbildung im Pflegesektor neue Anreize setzen und andererseits Pflegende und Menschen mit Pflegebedarf spürbar entlasten: Indem wir den Selbstbehalt für alle, die zuhause durch AVS, Hilfswerk, Rotes Kreuz oder andere mobile Dienste gepflegt werden, reduzieren – und zwar um ein sattes Drittel.“ Das betrifft 11.000 Kärntner, die sich dadurch insgesamt fast sieben Millionen Euro pro Jahr ersparen sollen. Der finale Beschluss soll in der kommenden Landtagssitzung am 21. Juli 2022 erfolgen.


