Biodiversität
Stadt Villach fördert Arbeit mit Bienen
Der Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Villach verlängerte den Beschluss, Neuimker in ihrer Ausbildung finanziell zu unterstützen.
© Karin Wernig
Der Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Villach beschloss eine weitere Unterstützung im Sinne der Nachhaltigkeit, der Biodiversität und des Klimaschutzes. „Wir refundieren Neuimkern bis zu hundert Euro, wenn sie den vierteiligen Kurs absolvieren“, verrät Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Die Subvention der Kurskosten soll ein Anreiz sein, damit sich noch mehr Villacher mit der Imkerei auseinandersetzen. Zusätzlich zahlt die Stadt Villach Imkern eine Bestäubungsprämie in Höhe von zehn Euro pro Bienenstock.
Villacher Stadthonig
Bewirtschaftung und Präsentation von Bienenstöcken für den „Villacher Stadthonig“ zeigen, dass auch die Zusammenarbeit mit dem Villacher Bienenzuchtverein funktioniert gut. „Unsere stadteigenen Grundstücke auf dem Gelände des Technologieparks eignen sich optimal“, sagt Katholnig. Bienenzuchtverein und Stadt legten in einer Präambel fest, dass Bewusstseinsschaffung und Verbesserung des Verständnisses über die Bedeutung der Honigbiene für Menschheit und Umwelt als gemeinsames Anliegen im Mittelpunkt stehen. Die Stadt stellt das Grundstück für die Bienenhütte mit Schau-Bienenstöcken zur Verfügung. Dabei bringt sich die Abteilung „Stadtgrün“ intensiv ein. Dem Villacher Bienenzuchtverein unter Obmann Franz Primig obliegt die Bewirtschaftung und Bearbeitung der Bienenstöcke. Der geerntete Honig wird als „Villacher Stadthonig“ vermarktet.
Die Insektenhotels
Wildbienen und andere Nektarsammler sind wesentlich zur Erhaltung der Biodiversität und Artenvielfalt. „Leider sind Insekten in ihrem Lebensraum stark bedroht“, schildert Katholnig. Daher entschloss sich die Stadt Villach, neben der Blumenwiesen-Initiative Insekten mit Insektenhotels als Brutstätten zu unterstützen. „Das Insektenhotel, das unsere Abteilung ‚Stadtgrün‘ entwickelt hat, kann man dort kaufen. Optimal wäre in jedem Garten ein solcher Turm der Artenvielfalt“, betont Katholnig.