Mitarbeiter-Wohnungen
ÖBB sanieren Wohnhäuser in Villach
Die ÖBB schaffen modernen und leistbaren Wohnraum für bestehende und neue Mitarbeiter. Insgesamt werden bis 2025 in Villach 14 in die Jahre gekommene Wohnhäuser saniert.
© ÖBB/Martin Hofmann
500 Wohnobjekte mit rund 6.000 Wohnungen, die alle im Eigentum der ÖBB Infrastruktur AG stehen, umfasst das Wohnprogramm der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) österreichweit. In Kärnten befinden sich davon rund 270 Wohnungen in 28 Wohnhäusern. Schritt für Schritt werden nun in die Jahre gekommene Wohnhäuser renoviert. Damit tragen die ÖBB dem wiederkehrenden Trend nach Mitarbeiter-Wohnungen Rechnung. Leistbares und modernes Wohnen in der unmittelbaren Umgebung zum Arbeitsumfeld ist beim Buhlen um neue Mitarbeiter ein immer wichtiger werdendes Argument.
Alle Projekte in Villach im Überblick
Nun modernisieren die ÖBB auch Wohnungen in Villach. Die Wohnhausanlage in Villach-Lind wurde im Jahr 1906 errichtet und zählt zu den ältesten in Österreich. Sie besteht aus insgesamt zwölf Wohnhäusern, die nun in zwei Bauphasen generalsaniert werden. Bereits im Vorjahr fiel der Startschuss für die Sanierung des ersten Abschnitts in der Karl-Wurmb-Straße: 19 Wohnungen sind nach nur einem Jahr Bauzeit bezugsfertig. Ab 2024 folgt die zweite Bauphase, dann werden die Häuser in der Rennsteinerstraße, am Heidenweg und in der Pischofstraße saniert. Einige hundert Meter Luftlinie entfernt werden in der Ossiacher Zeile derzeit zwei weitere Häuser runderneuert. Bis Mitte 2023 entstehen dort die nächsten 24 Wohnungen.
Anreiz für neue Mitarbeiter
Alle Wohnungen stehen exklusiv ÖBB-Mitarbeitern zur Verfügung. „Mit dem ÖBB-Wohnprogramm wird neuen, aber auch bestehenden Mitarbeitern moderner und günstiger Wohnraum angeboten. Moderne Wohnungen sind ein guter Anreiz, um neue Mitarbeiter zu bekommen und diese auch zu halten“, fasst Georg Ortner, Geschäftsbereichsleiter „Strategische Steuerung Immobilien“ der ÖBB-Infrastruktur AG, zusammen. Insgesamt investieren die ÖBB bis Ende 2025 rund elf Millionen Euro.
Lebensräume der Zukunft
Günther Albel, Bürgermeister der Stadt Villach, ist erfreut: „Die Stadt Villach hat vor kurzem eine umfassende Wohnraumstudie in Auftrag gegeben. Ihre Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Attraktivierung und Sanierung von Altbeständen einer der wirksamsten Hebel ist, um leistbares Wohnen in Villach auch künftig zu erhalten. Diese nachhaltige und ressourcensparende Vorgehensweise ermöglicht qualitativ hochwertigen, verdichteten Wohnbau. So bleiben Städte lebenswerte und klimaschonende Lebensräume der Zukunft.“
- Projektleiter Markus Hackl (Mitte) mit Geschäftsbereichsleiter Georg Ortner (links) und Christian Droc (Bauaufsicht)
- Sanierte Wohnung in der Karl-Wurmb-Straße
- Saniertes ÖBB-Wohnhaus in der Karl-Wurmb-Straße
- Visualisierung der Wohnanlage in der Ossiacher Zeile in Villach
- Fertiggestelltes Wohnhaus in Villach-Lind (Karl-Wurmb-Straße)
- Bürgermeister Günther Albel (links) mit Georg Ortner, Geschäftsbereichsleiter „Strategische Steuerung Immobilien“ der ÖBB Infrastruktur AG