Suchaktion
Abgängige Bergsteiger erreichten Schutzhütte unverletzt
Zwei abgängige Bergsteiger lösten eine Suchaktion aus. Sie erreichten unverletzt die Schutzhütte.
© Red/KK
Gestern unternahmen ein 58-jähriger Niederösterreicher und ein 66-jähriger Spittaler eine Klettertour über den Winterleitengrat in der Ankogelgruppe mit Tourenziel Zsigmondykopf. Die Bergsteiger stiegen in den Morgenstunden in die alpine Klettertour im oberen dritten Schwierigkeitsgrat ein, kamen jedoch nur sehr langsam voran, weshalb sie ihr Tourenziel erst gegen 17 Uhr erreichten.
Da es bald dunkel wurde und auch das Wetter schlechter wurde, stiegen die Alpinisten sogleich über das Trippenskar in Richtung Tal ab. Als die Dunkelheit einsetzte und Schlechtwetter eine Orientierung im weglosen Gelände erschwerte, beschlossen sie unter einem Felsvorsprung in einer Seehöhe von ca. 2300 Metern ein Notbiwak zu errichten und erst wieder am nächsten Morgen den Rückmarsch zur Schutzhütte zu wagen.
Suchaktion gestartet
Die Bergsteiger konnten aufgrund schlechter Netzabdeckung niemanden verständigen und wurden vermisst. Der Hüttenwirt setzte die Rettungskette in Gang. Ein Suchflug war aufgrund ds schlechten Wetters nicht möglich. Mitglieder des Bergrettungsteams Maltatal stiegen daher in der Nacht Richtung Tourenziel auf. Die Suche blieb erfolglos. Heute früh wurde eine witer Suchaktion organisiert. In der Zwischenzeit erreichten die abgängigen Personen jedoch selbstständig und unverletzt die Schutzhütte.
