Wiesenmarkt
Fünfte Jahreszeit in Bleiburg offiziell eröffnet!
Vom Krämermarkt zur Wirtschaftsschau, vom regionalen Volksfest zur völkerverbindenden Großveranstaltung – bis Montag prägt endlich wieder der Wiesenmarkt das Geschehen in Bleiburg.
© LPD Kärnten/Erich Varh
Der Festzug durch die Stadt wirkte wie Balsam für die Seelen der tausenden Besucher: Nach zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause wurde heute der Bleiburger Wiesenmarkt nach dem Festzug im großen Stefitz-Festzelt eröffnet. Zuvor flankierten tausende Menschen den Festzug, den Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Martin Gruber und Bürgermeister Stefan Visotschnig anführten.
Völkerverbindende Großveranstaltung
Landeshauptmann Kaiser begrüßte die Wiesenmarkt-Gäste im Stefitz-Zelt dreisprachig und erklärte damit das Volksfest offiziell für eröffnet. „Der Wiesenmarkt wurde längst von einem traditionellen regionalen Volksfest zu einer völkerverbindenden Großveranstaltung, die weit über die Grenzen hinaus Gäste und Aussteller anzieht. Längst ist der Wiesenmarkt in Bleiburg eine Wirtschafts- und Leistungsschau der regionalen wie benachbarten Unternehmen und somit sind die Tage bis einschließlich Montag auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Region“, betonte Kaiser.
Alpen-Adria-Region
Vor nunmehr 629 Jahren wurde der Bleiburger Wiesenmarkt ins Leben gerufen. Laut Bürgermeister Stefan Visotschnig ist historisch belegt, dass schon in ferner Vergangenheit Händler aus der gesamten Alpen-Adria-Region ihren Weg nach Bleiburg fanden. Kaiser und Visotschnig dankten allen Mitarbeitern, Helfern und Sponsoren, die das Fest auch in Zeiten der Pandemie in der gewohnten Form möglich machen. Der Stadtgemeinde Bleiburg entstehen Kosten in Höhe von rund 190.000 Euro.
Zahlreiche Ehrengäste
Die Eröffnung ließen sich auch der zweite Landtagspräsident Jakob Strauß und der dritte Landtagspräsident Josef Jobing, Kärntner Nationalratsabgeordnete und Bundesräte, Bürgermeister aus dem Bezirk Völkermarkt und von Nachbargemeinden außerhalb Kärntens, Landtagsabgeordnete, Bezirkshauptleute sowie Vertreter der Sozialpartner nicht entgehen.
- Ein Tänzchen in Ehren kann auch Landeshauptmann Peter Kaiser nicht verwehren.
