Klagenfurt

Ein Mas­ter­plan für das Mes­se­are­al

Welche Potentiale hat das Messegelände in Klagenfurt? Wie sind vor allem zwei Flächen effizienter zu nutzen? Antworten darauf soll ein Masterplan geben, der nun in Arbeit ist.

Ein Mas­ter­plan für das Mes­se­are­al Stadtrat Max Habenicht, Stadträtin Corinna Smrecnik und Vizebürgermeister Philipp Liesning (von links) präsentierten die Pläne für die Zukunft des Messeareals.

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Mit einer Flä­che von 3,3 Hekt­ar ist das Mes­se­are­al ein zen­tra­ler Punkt in der Lan­des­haupt­stadt. Durch die Nähe zum Bahn­hof, zur Uni­ver­si­tät und zur Innen­stadt ergibt sich ein enor­mes Poten­ti­al. Die­ses Poten­ti­al wur­de nun in einer Ana­ly­se, abge­stimmt mit Universität und den Kärntner Mes­sen, eru­iert. Durch die­se Ana­ly­se wur­de ersicht­lich, dass es noch zwei Flächen auf dem Mes­se­are­al gibt, die effi­zi­en­ter genutzt wer­den kön­nen. Die­se Flächen, größtenteils ver­sie­gel­te Parkplätze, sol­len nun bes­ser ver­wen­det wer­den.

Urba­ner und smar­ter Stadt­teil

Nun wird ein Mas­ter­plan aus­ge­ar­bei­tet. Aus die­sem soll her­vor­ge­hen, wie die zwei Flä­chen best­mög­lich genutzt wer­den kön­nen. Dort soll ein neu­er urba­ner und smar­ter Stadt­teil mit guten Anbin­dun­gen, her­vor­ra­gen­den Begrünungen und Möglichkeiten für die Bevölkerung, sich frei zu bewe­gen, ent­ste­hen. Erwei­te­run­gen sol­len im Sin­ne des Raum­ord­nungs­ge­set­zes umge­setzt wer­den. Es wer­den kei­ne Wie­sen dafür auf­ge­ris­sen, son­dern vor­han­de­ne unge­nutz­te Parkflächen ent­sie­gelt.

„Ent­sie­geln, Begrünen und eine Erwei­te­rung der Innen­stadt gen Süden – die­se Vor­ga­ben flie­ßen in den Mas­ter­plan ein, um moder­nes urba­nes Leben mit kur­zen Wegen und hoher Lebensqualität zu rea­li­sie­ren“, erklärt Stadt­rä­tin und Stadt­pla­nungs­re­fe­ren­tin Corin­na Smrec­nik.

Stadt der Zukunft

Auf dem Are­al ist zum Bei­spiel Platz für 450 neue Woh­nun­gen. Von leist­ba­rem Woh­nun­gen sol­len vor allem Stu­den­ten pro­fi­tie­ren. Durch die öffentliche Infra­struk­tur soll ver­mehrt auf das Auto ver­zich­tet wer­den. Wei­ters bie­tet das Are­al Möglichkeiten für Ansied­lun­gen von Gewerbeflächen, Gas­tro­no­mie, Kin­der­be­treu­ung sowie einer medi­zi­ni­schen Grund­in­fra­struk­tur.

„Das Mes­se­are­al ist ein wesent­li­cher Teil unse­rer Stadt der Zukunft. Not­wen­di­ge leist­ba­re Woh­nun­gen ins­be­son­de­re für Stu­die­ren­de brin­gen Bele­bung in die Innen­stadt. Die zu schaf­fen­den Grünflächen sind ein wich­ti­ger Schritt in die von uns for­cier­te Ent­sie­ge­lung und wert­voll für unser Kli­ma“, schil­dert Vize­bür­ger­meis­ter Vizebürgermeister Phil­ipp Lies­nig, Finanz- und Betei­li­gungs­re­fe­rent der Lan­des­haupt­stadt Kla­gen­furt.

Mes­se-Kon­gress­zen­trum gefor­dert

Das Mes­se­are­al wirkt sich posi­tiv auf die Bele­bung der Innen­stadt aus. Ver­an­stal­tun­gen wie der bevor­ste­hen­de „Gau­de­park“ kön­nen pro­blem­los fort­ge­führt wer­den. „Aus der Poten­ti­al­ana­ly­se kam wei­ters klar her­aus, dass der jet­zi­ge Stand­ort des Mes­se­are­als passt und sich posi­tiv auf die Stadt aus­wirkt. Auch stu­den­ti­sches Woh­nen war immer ein The­ma, und wir sind mit die­sem Pro­jekt auf dem rich­ti­gen Weg. In wei­te­rer Fol­ge muss das Mes­se-Kon­gress­zen­trum kom­men. Das alles trägt durch stei­gen­de Hotel­aus­las­tung und Fre­quenz­stei­ge­rung zur Innen­stadt­be­le­bung bei“, erläu­tert Stadt­rat Max Habe­nicht, Refe­rent für Wirt­schaft sowie Faci­li­ty Manage­ment. Für die Umset­zung ist eine Ent­wick­lungs­pha­se in meh­re­ren Bau­stu­fen vor­ge­se­hen, was drei bis fünf Jah­re dau­ern wird.

08.09.2022 16:00 - Update am: 08.09.2022 16:01
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Ein Mas­ter­plan für das Mes­se­are­al Stadtrat Max Habenicht, Stadträtin Corinna Smrecnik und Vizebürgermeister Philipp Liesning (von links) präsentierten die Pläne für die Zukunft des Messeareals.

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