Stadtpolitik
SPÖ Villach wehrt sich gegen „Billa“-Schließungen
Der REWE-Konzern kündigte die Schließung zweier „Billa“-Filialen in Villach an. Für die SPÖ Villach ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
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Aus Medienberichten geht hervor, dass der REWE-Konzern plant, zwei beliebte Supermärkte („Billa“ in der Italiener Straße und im Stadtteil Lind) in Villach zu schließen und eine neue Filiale in der stark frequentierten Ossiacher Zeile zu eröffnen. Gegen dieses Vorhaben läuft die SPÖ Villach Sturm. „Die Nahversorgung der Villacher Bevölkerung muss auch in den einzelnen Stadtteilen gewährleistet werden“, fordert Stadtrat und SPÖ-Klubobmann Harald Sobe.
Aufgabe als Nahversorger
Mit den Schließungen der beiden „Billa“-Filialen verlieren die Anrainer nicht nur ihren Nahversorger, sondern auch die Schüler der CHS und HAK/HAS ihre Jausen-Versorgungsmöglichkeit. Die geplante Neueröffnung eines „Billa“-Supermarkts in der Ossiacher Zeile sieht die SPÖ mit kritischen Augen. „Weil hier bereits eine Vielzahl an Märkten, unter anderem auch ein neugebauter ‚Billa‘, existieren. Die Notwendigkeit einer weiteren Filiale wird daher in Frage gestellt“, heißt es in einer Presseaussendung.
Sozial-gesellschaftliche Verpflichtung
„In Zeiten von explodierenden Treibstoffpreisen und des Klimawandels hat der REWE-Konzern auch eine sozial-gesellschaftliche Verpflichtung und muss dafür Sorge tragen, dass seine Kunden mit dem geringsten und kürzesten Aufwand zu den Produkten des täglichen Bedarfs gelangen“, begründet Sobe. Es kann, so der Stadtrat und Klubobmann, nicht sein, dass zwei beliebte Filialen dem Sparstift zum Opfer fallen und daraus eine Benachteiligung weniger mobiler Mitbürger (meist ältere und jüngere) resultiert.
Fazit: Die SPÖ Villach wird mit allen Mitteln gegen die Schließung kämpfen und mit den Verantwortlichen das Gespräch suchen. Eine entsprechende Anfrage wurde bereits an die Pressestelle des REWE-Konzern gestellt.