Verleihung

Wappenring von Althofen für „Bifrangi“-Firmenchef

Im Industriepark Süd in Althofen investiert der international tätige Konzern „Bifrangi“ derzeit rund 15 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle. Dem Senior-Firmenchef Francesco Biasion wurde in Würdigung seiner Verdienste der Wappenring der Stadtgemeinde verliehen.

Wappenring von Althofen für „Bifrangi“-Firmenchef Bürgermeister Walter Zemrosser (Fünfter von links) übergab Francesco Biasion (Vierter von links) die Verleihungsurkunde. Neben Biasions Familie freuten sich Stadtrat Philipp Strutz (ganz rechts), Stadtamtsleiter Hubert Madrian (Vierter von rechts) und Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch (Dritte von rechts).

© Stadtgemeinde Althofen

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Das Unternehmen „Bifrangi“ ist untrennbar mit der Wirtschaftsgeschichte Althofens verbunden. Vor acht Jahren ließ sich die Firma unter dem damaligen Bürgermeister Manfred Mitterdorfer im Industriepark Süd nieder. Hier sind derzeit rund hundert Mitarbeiter beschäftigt. Und es wird kräftig weiter investiert: Das italienische Großunternehmen errichtet auf einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück eine 12.000 Quadratmeter große Produktionshalle. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Das Unternehmen möchte weitere 60 Mitarbeiter einstellen. Noch heuer soll die Produktion starten.

Wappenring für Senior-Chef

Für die wirtschaftlichen Verdienste verlieh die Stadtgemeinde Althofen nun „Bifrangi“-Seniorchef Francesco Biasion den Wappenring. „Die Firma Bifrangi trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Region bei und ist hier nicht wegzudenken“, würdigen Bürgermeister Walter Zemrosser und Stadtamtsleiter Hubert Madrian die Verdienste Biasions. Der Wappenring der Stadtgemeinde Althofen wird an ganz wenige ausgewählte Persönlichkeiten verliehen. So wurde er zuletzt vor neun Jahren vergeben.

Übergabe in Mussolente

Die Verleihung des Wappenrings fand in Italien statt. Denn in Mussolente in der Provinz Vicenza hat das Unternehmen seinen Stammsitz. Der Kärntner Delegation gehörten neben Bürgermeister Zemrosser, Stadtrat Philipp Strutz, Gemeinderat Gernold Kloiber, Ersatz- Gemeinderat Philipp Scheiflinger und Stadtamtsleiter Hubert Madrian auch Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch sowie die an der „Bifrangi“-Ansiedlung maßgeblich beteiligten Personen Natascha Zmerzlikar, zuständig für die Vermarktung des Wirtschafts- und Logistikstandorts Kärntens, sowie Werner Ebner und Dietmar Klingspiegl von der örtliche Raumplanung (Land Kärnten) an.

Feierlicher Festakt

„Ich bedanke mich sehr herzlich für diese Auszeichnung. Auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten sind wir damals nach Althofen gekommen und wurden herzlich empfangen“, zeigte sich Francesco Biasion gerührt von der Würdigung. Im Anschluss folgte eine Firmenbesichtigung, bei der sich die Delegation von den imposanten Maschinen beeindruckt war. Das Unternehmen produziert mit Hightech-Anlangen Produkte für beispielsweise Windkraftanlagen sowie für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.

 

Wissenswert

In der Nachkriegszeit eröffnete der italienische Handwerker Francesco Biasion, der aus Mussolente in Venetien stammt, in der Heimat seiner Familie eine Schmiede. Über sechzig Jahre später ist er nach wie vor im Unternehmen aktiv. Die mechanische Bearbeitung und die Weiterentwicklung übernahm sein ältester Sohn Roberto Biasion. Die italienische Schmiede wuchs zu einem international tätigen Konzern mit ausgezeichnetem Ruf und weiteren Produktionsstätten. „Bifrangi“ ist weltweit führender Hersteller von hochwertigen Flanschen, Zahnrädern, Naben, Komponenten und Sonderteilen für die Automobilindustrie, Landmaschinen, Fahrwerke wie Erdbewegungsmaschinen, Luftfahrtbranche und Windkraftanlagen. Einige technische Lösungen von „Bifrangi“ wurden zu Industriestandards. Der international tätige Konzern mit je einem Standort in Italien, Althofen und den USA sowie zwei Niederlassungen in England beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter.

 

21.09.2022 12:55
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Wappenring von Althofen für „Bifrangi“-Firmenchef Bürgermeister Walter Zemrosser (Fünfter von links) übergab Francesco Biasion (Vierter von links) die Verleihungsurkunde. Neben Biasions Familie freuten sich Stadtrat Philipp Strutz (ganz rechts), Stadtamtsleiter Hubert Madrian (Vierter von rechts) und Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch (Dritte von rechts).

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