Stadtpolitik

Wäre Ver­lust von „go‑e“ zu ver­hin­dern gewe­sen?

Vizebürgermeister Herwig Röttl (SPÖ) reagiert auf den Exklusiv-Bericht von „KLiCK Kärnten“. Für ihn wurde zu wenig unternommen, um das Unternehmen go-e GmbH in Feldkirchen zu halten.

Wäre Ver­lust von „go‑e“ zu ver­hin­dern gewe­sen? Vizebürgermeister Herwig Röttl (SPÖ)

© SPÖ Feldkirchen

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Der heu­ti­ge Exklu­siv-Bericht von „KLiCK Kärn­ten“ über die bevor­ste­hen­de Abwan­de­rung des Lade­infra­struk­tur-Spe­zia­lis­ten „go‑e“ aus Feld­kir­chen (sie­he hier) sorgt nun auch für poli­ti­sche Dis­kus­sio­nen. Kon­kret bezieht dazu Vize­bür­ger­meis­ter Her­wig Röttl (SPÖ) in einer Aus­sendung Stel­lung: „Dass die Fir­ma ihre Türen in Feld­kir­chen schließt, um sie in St. Veit neu zu öff­nen, ist ein wei­te­rer, schwe­rer Schlag für den Wirt­schafts­stand­ort Feld­kir­chen. Der Ver­lust von hun­dert Arbeits­plät­zen und der Kom­mu­nal­steu­er, die ein der­art zukunfts­träch­ti­ges Unter­neh­men ein­bringt, wiegt in der aktu­el­len Situa­ti­on dop­pelt schwer.“

Kei­ne Infor­ma­ti­on im Stadt­rat

Röttl nimmt Bür­ger­meis­ter Mar­tin Treff­ner (ÖVP) in die Pflicht. „Man fragt sich aller­dings schon, wel­che Anstren­gun­gen der Bür­ger­meis­ter unter­nom­men hat, um ‚go‑e‘ in Feld­kir­chen zu hal­ten? Weder wur­de im Stadt­rat noch in ande­ren Gre­mi­en über einen etwa­igen Stand­ort­wech­sel berich­tet – oder über einen Plan, ‚go‑e‘ in Feld­kir­chen zu hal­ten“, kri­ti­siert Röttl. Hier wäre ein Schul­ter­schluss aller Par­tei­en selbst­ver­ständ­lich gewe­sen, ist der Vize­bür­ger­meis­ter über­zeugt, dass gemein­schaft­lich eine Lösung zu fin­den gewe­sen wäre.

Pro­fes­sio­nel­les Stand­ort­mar­ke­ting gefor­dert

„Die­ses trau­ri­ge Bei­spiel zeigt ein­mal mehr, wie drin­gend unser Vor­schlag eines pro­fes­sio­nel­len Stand­ort­mar­ke­tings, das die Vor­zü­ge Feld­kir­chens als Wirt­schafts­stand­ort wei­ter­ent­wi­ckelt und kom­mu­ni­ziert, gebraucht wird. Es reicht im Jahr 2022 nicht mehr, Flä­chen anzu­bie­ten und ein­fach abzu­war­ten, wel­che Fir­men sich mel­den. Wir brau­chen einen akti­ven Zugang, denn Abgän­ge in sol­chen Dimen­sio­nen kön­nen wir uns nicht leis­ten“, warnt Röttl ein­dring­lich. Er fügt hin­zu: „Man merkt lei­der, dass von der ange­prie­se­nen Wirt­schafts­kom­pe­tenz und den ver­spro­che­nen Wirt­schafts­kon­tak­ten des Bür­ger­meis­ters nach der Wahl nicht viel übrig geblie­ben ist. Den Scha­den haben ein­mal mehr Feld­kir­chen und sei­ne Ein­woh­ner.“

27.09.2022 15:55
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