Christiane Loinig-Velik
Internationale Auszeichnung für Kärntner Sportmedizinerin
Das Internationale Olympische Komitee zeichnete Christiane Loinig-Velik, medizinischen Leiterin des Olympiazentrums Kärnten, aus.
© Büro LH Kaiser/Ivan Filipovic
Eine nicht alltägliche Ehre für eine Kärntnerin: Christiane Loinig-Velik, Sportmedizinerin und medizinischen Leiterin des Olympiazentrums Kärnten, erhielt das „Sports Medicine“-Diplom des Internationalen Olympischen Komitees. Sie ist damit eine von bislang 15 österreichischen Sportmedizinerinnen und Sportmedizinern, die diese hochkarätige Auszeichnung nach einer eigenen zweijährigen erfolgreichen Ausbildung erhält.
Botschafterin des Sportlandes Kärnten
„Ich gratuliere ihr seitens des Landes und auch persönlich von ganzem Herzen. Christiane Loinig-Velik lebt für den Sport und die Sportmedizin. Mit ihr verfügt das Olympiazentrum über eine hoch angesehene Expertin, die ganz wesentlich zum Erfolg des Olympiazentrums und unserer Athletinnen und Athleten beiträgt“, betont Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser. Loinig-Velik genießt, so Kaiser, in ihrem Fachgebiet einen ausgezeichneten Ruf und ist eine internationale Botschafterin des Sportlandes Kärnten.
Bedeutung für das Sportland Kärnten
Landesportdirektor Arno Arthofer, auch Leiter des Olympiazentrums, hebt die Bedeutung für das Sportland Kärnten hervor. „Die Sportmedizin im Olympiazentrum Kärnten stellt den Wissenstransfer zu den Vereinsverantwortlichen sicher. Von den internationalen Erkenntnissen, die Christiane Loinig-Velik in zielgruppengerechten Vorträgen und Workshops präsentiert, profitieren nicht nur Sportlerinnen und Sportler, sondern auch die Organisatoren von Sportveranstaltungen“, erklärt Arthofer.
Zur Person
Christiane Loinig-Velik ist Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie und Traumatologie. Sie ist seit dem Jahr 2010 Mitarbeiterin der „Nationalen Anti Doping Agentur“ (NADA Austria) und seit 2014 Anti-Doping-Beauftragte des Olympiazentrums Kärnten. Seit 2019 fungiert sie auch als medizinische Leiterin des Olympiazentrums. Sie ist nicht nur die einzige Frau im medizinischen Komitee des internationalen Eishockeyverbands (IIHF), sondern seit 2018 auch eine vor drei Frauen weltweit, die als „Medical Supervisor“ bei den großen Eishockeyturnieren des IIHF zum Einsatz kommt.
