Interkommunal
Zerstörter Wirtschaftshof: Villach hilft Treffen aus!
Weil der Wirtschaftshof der Marktgemeinde Treffen bei der Unwetterkatastrophe zerstört wurde, springt das Villacher Altstoffsammelzentrum zumindest für die nächsten zwei Jahre als kompetente Anlaufstelle in die Bresche.
© Stadt Villach/AK
Beim verheerenden Unwetter Ende Juni wurde der Wirtschaftshof der Marktgemeinde Treffen vollkommen zerstört. Dessen Neuerrichtung kostet viel Geld und Zeit. Deshalb bot Bürgermeister Günther Albel seinem Treffner Amtskollegen Klaus Glanznig die Hilfe der Stadt Villach an. „Unser Altstoffsammelzentrum in der Drauwinkelstraße ist leistungsstark, modern und höchstprofessionell. Wir haben es gerade erweitert und daher stehen dort die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung“, sagt Albel.
Gremien beschlossen Kooperation
In Form einer interkommunalen Zusammenarbeit können die Bürger der Marktgemeinde Treffen nun das Altstoffsammelzentrum in Villach nutzen. Die Kooperation soll zumindest die nächsten beiden Jahre umfassen. Der Villacher Stadtsenat beschloss die Zusammenarbeit einstimmig, auch der Treffner Gemeinderat segnete sie bereits ab.
Vertrag offiziell unterzeichnet
Treffens Bürgermeister Glanznig zeigte sich bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung erleichtert: „Mit diesem Angebot der Zusammenarbeit hilft uns Villach sehr. Es wird lange dauern, bis wir auch diesen Teil unserer zerstörten Infrastruktur wieder aufgebaut haben werden.“ Auch Villachs zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig sieht die interkommunale Zusammenarbeit sehr positiv: „Die Bürger Treffens liefern ihre Alt- und Problemstoffe ins Altstoffsammelzentrum in Villach, die Bezahlung der Altstoffe erfolgt gleich auf der Rampe.“ Problem- und Wertstoffe wie Papier, Metall und Hartplastik können die Treffner kostenlos abgeben. Sie profitieren auch von der hohen Servicequalität des Villacher Altstoffsammelzentrums und der Villacher Saubermacher GmbH, die sämtliche Alt‑, Problem- und Wertstoffe annehmen.
Eine Verlängerung der Zusammenarbeit nach zwei Jahren ist denkbar.


