Maschinenring

Initia­ti­ve für „Bienenwies’n“ in Kärn­ten

Das Land Kärnten unterstützt auch heuer das Projekt „Bienenwies’n“ des Maschinenrings. Es verfolgt das Ziel, mehr Lebensraum für Bienen und Insekten zu schaffen.

Initia­ti­ve für „Bienenwies’n“ in Kärn­ten Die Landesräte Daniel Fellner (Zweiter von rechts) und Martin Gruber (Dritter von links) mit den Projektpartnern der Aktion „Bienenwies’n“

© Maschinenring Kärnten

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Das Pro­jekt „Bienenwies’n“ ruft auch heu­er, spe­zi­ell am heu­ti­gen Welt­tag der Bie­nen, dazu auf, blü­hen­de Rück­zugs­räu­me für Bie­nen und bestäu­ben­de Insek­ten anzu­le­gen. Die Initia­ti­ve zum Schutz der Arten­viel­falt in Kärn­ten geht ins drit­te Jahr. Das Pro­jekt setzt der Maschi­nen­ring gemein­sam mit vie­len Part­nern um.

Lebens­raum für Bie­nen sichern

Das Land Kärn­ten ist von Anfang an einer der Schirm­her­ren der Akti­on, die einen Bei­trag leis­ten möch­te, um den natür­li­chen Lebens­raum vor allem für Bie­nen zu sichern. „Bie­nen sind für unser Öko­sys­tem über­le­bens­not­wen­dig. Das Pro­jekt ist daher ein wich­ti­ger Bei­trag für einen nach­hal­ti­gen Natur- und Arten­schutz. Mit dem Anle­gen von Blüh­strei­fen und ‑flä­chen kann jeder mit­hel­fen“, erklärt Lan­des­rat Bie­nen­wirt­schafts­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber (ÖVP). Sein Agrar­re­fe­rat unter­stützt das Pro­jekt auch heu­er finan­zi­ell.

Blü­hen­de Bienenwies’n

Auch Lan­des­rat und Gemein­de­re­fe­rent Dani­el Fell­ner (SPÖ) steht hin­ter der Akti­on: „Als Hob­by-Imker habe ich ein beson­de­res Nahe­ver­hält­nis zu Bie­nen. Des­we­gen ist es mir wich­tig, Initia­ti­ven, die Bie­nen das Leben erleich­tern, zu unter­stüt­zen. Ich freue mich schon jetzt dar­auf, auch die­ses Jahr vie­le bunt blü­hen­de Bienenwies’n in den Kärnt­ner Gemein­den zu sehen.“

Nah­rungs­quel­len für Bie­nen und Insek­ten

Über 450.000 Qua­drat­me­ter Grün­flä­chen konn­ten bis­her zu Nah­rungs­quel­len für Bie­nen und Insek­ten umge­wan­delt wer­den. Neben dem Land Kärn­ten sind auch der Lan­des­ver­band für Bie­nen­zucht in Kärn­ten, der Kärnt­ner Gemein­de­bund, Kärnt­ner Saat­bau, Kelag und die Kärnt­ner Lager­häu­ser Pro­jekt­part­ner. „Als füh­ren­des Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men in allen länd­li­chen Regio­nen des Lan­des sind wir uns unse­rer öko­lo­gi­schen und gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung bewusst. Wir nut­zen unse­re Erfah­rung und unser Netz­werk, um eine flä­chen­de­cken­de und nach­hal­ti­ge Umset­zung garan­tie­ren zu kön­nen“, sagt Maschi­nen­ring-Lan­des­ob­mann Georg Scheif­lin­ger.

Lan­des­ver­band für Bie­nen­zucht

Eine Beson­der­heit des Pro­jekts „Bienenwies’n“ ist auch die Saat­gut­mi­schung für Wild­blu­men des Unter­neh­mens Kärnt­ner Saat­bau, die zu hun­dert Pro­zent aus Öster­reich stammt. Sie ist in allen Kärnt­ner Lager­häu­sern erhält­lich. Der Lan­des­ver­band für Bie­nen­zucht in Kärn­ten hofft, dass sich auch heu­er wie­der vie­le an der Akti­on betei­li­gen. „Für Blü­ten bestäu­ben­de Insek­ten und somit auch für unse­re Honig­bie­nen gibt es im Som­mer immer weni­ger Ange­bot an Nah­rungs­viel­falt. Jeder Qua­drat­me­ter neue Blüh­flä­che ist daher ein wert­vol­ler Bei­trag“, schil­dert Obfrau Eli­sa­beth Thur­ner. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Initia­ti­ve gibt’s online www.bienenwiesn.at.

20.05.2021 16:34
Anzeige