Wolfsberger AC
Im letzten Spiel geht’s heute um Europa!
Letzte Runde in der Tipico-Bundesliga: Wollen sich die „Wölfe“ des WAC das Play-off um den Qualifikationsplatz für die Conference League ersparen, muss im heutigen Heimspiel gegen Sturm Graz (17 Uhr) auf jeden Fall ein Sieg her.
© WAC/Florian Pessentheiner
Am heutigen letzten Spieltag der Tipico-Bundesliga entscheidet sich endgültig das Rennen um die Europacup-Plätze. Mittendrin statt nur dabei ist der Wolfsberger AC. Die Ausgangslage vor dem Heimspiel um 17 Uhr in der Lavanttal-Arena gegen Sturm Graz ist klar. Wollen sich die „Wölfe“ das Play-off-Spiel ersparen, muss ein Sieg her – bei einer gleichzeitigen Niederlage des LASK gegen Rapid. Nur so kann der Sprung auf Platz vier, der für die Teilnahme an der Qualifikation zur Conference League berechtigt, gelingen.
Schützenhilfe benötigt
Die Vorzeichen stehen nicht schlecht: Gegen die Grazer ist der WAC seit sechs Spielen ungeschlagen und konnte gleich in fünf Duellen als Sieger vom Platz gehen. Die heutige Partie ist zugleich das letzte Spiel für Interimstrainer Roman Stary auf der Trainerbank. „Wir freuen uns auf ein Endspiel, in dem es für beide Mannschaften um sehr viel geht. Wir werden alles daran setzen, dass wir unsere Hausarbeiten erledigen – und dann müssen wir auf das Spiel in Wien blicken. Unsere Fans werden heute natürlich eine zusätzliche Motivation für die gesamte Mannschaft sein“, erklärt Roman Stary. Erstmals im Jahr 2021 sind wieder Zuschauer in den Bundesliga-Stadien zugelassen.
Erinnerungen an den 26. Mai 2019
Das Entscheidungsspiel gegen die Grazer, die selbst um Platz zwei und den Qualifikationsplatz für die Champions League kämpfen, ruft Erinnerungen wach. Erinnerungen an den 26. Mai 2019, als der WAC in der letzten Runde ebenfalls zu Hause auf den SK Sturm Graz traf und mit einem 2:1‑Sieg den erstmaligen Einzug in die Gruppenphase der Europa League fixierte. Damals hatte man den dritten Platz jedoch selbst in der Hand, weil die Wolfsberger vor dem letzten Spieltag einen Zähler vor Austria Wien lagen. Dieses Mal ist man jedoch auf die Schützenhilfe des SK Rapid Wien angewiesen.


