Heute
Spatenstich für Hochwasserschutz
Heute erfolgte der Spatenstich für den Hochwasserschutz am Gösselsdorfer Seebach. Kostenpunkt: 2,9 Millionen Euro.
© Büro LR Fellner
Mit dem Spatenstich startete heute in der Marktgemeinde Eberndorf die Umsetzung einer weiteren Maßnahme zum Schutz vor Hochwasser. Das Projekt soll die Ortsteile Gösselsdorf und Eberndorf vor einem 100-jährlichen Hochwasser schützen (siehe „Wissenswert“ unten).
Menschen und Infrastruktur schützen
„Kärnten Schritt für Schritt sicherer zu machen, Menschen und Infrastruktur zu schützen, ist mir ein Herzensanliegen. Deswegen freue ich mich besonders darüber, dass hier und heute damit begonnen wird, am Gösselsdorfer Seebach neue Hochwasserschutz-Maßnahmen zu errichten“, sagte Landesrat Daniel Fellner, zuständiger Referent des Landes Kärnten für Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz.
Das Projekt im Detail
Im Zuge des Projekts wird der Hochwasserrückhalt im Gösselsdorfer See durch die Neuerrichtung einer Ablaufschwelle und eines Drosselbauwerks optimiert. Zum ergänzenden Schutz von Siedlungsbereichen, Wirtschaftsräumen und den zugehörigen Infrastrukturen werden Hochwasserschutzdämme, Einbindedämme und ein Ausbau des Gerinnes umgesetzt. Diese Maßnahmen gehen Hand in Hand mit ökologischen Zielsetzungen. „So soll der ökologische Zustand des Gösselsdorfer Seebachs durch eine ökologische Ausgleichsfläche, lokale Aufweitungen und eine Fischaufstiegshilfe im Ablaufbauwerk des Gösselsdorfer Sees verbessert werden“, erklärt Fellner.
Die Aufteilung der Kosten
Durch die gesetzten Maßnahmen werden mehr als 40 Wohn- und Betriebsstätten vor Ereignissen bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser besser geschützt. Die Kosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Dafür kommen das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (40,3 Prozent), das Land Kärnten (40 Prozent) und die Marktgemeinde Eberndorf (19,7 Prozent) auf.
Wissenswert
Das Projekt am Gösselsdorfer Seebach soll im Herbst 2024 abgeschlossen sein. Um einen vollumfänglichen Hochwasserschutz auch in Kühnsdorf zu erreichen, ist ein zweiter Bauabschnitt notwendig, der noch nicht Bestandteil des Projekts ist und auf Gesamtkosten von weiteren 2,5 Millionen Euro geschätzt wird.

