Blackout

Land för­dert Not­strom­ag­gre­ga­te in Pfle­ge­hei­men

Das Land Kärnten stellt 1,56 Millionen Euro für die Installierung von Notstromversorgung in Alten- und Pflegeheimen bereit.

Glühbirne Gemäß Kärntner Katastrophenschutzes muss im Falle eines Blackouts der Basisbetrieb in Pflegeheimen für mindestens 72 Stunden sichergestellt sein.

© Pixabay/Comfreak

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Eine Novel­le der Kärnt­ner Bau­vor­schrif­ten macht die Instal­la­ti­on einer „Not­strom­ein­spei­sung“ in allen Alten- und Pfle­ge­hei­men zur gesetz­li­chen Pflicht. In der Regie­rungs­sit­zung am Diens­tag leg­ten Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner sowie Lan­des­rat Dani­el Fell­ner, Gemein­de- und Kata­stro­phen­schutz-Refe­rent des Lan­des, einen gemein­sa­men För­der­akt für die betrof­fe­nen 78 Pfle­ge­ein­rich­tun­gen vor. „Das Land wird die Anschaf­fung von Not­strom­ag­gre­ga­ten in den Hei­men mit 50 Pro­zent för­dern. Das ergibt eine För­der­sum­me von rund 1,56 Mil­lio­nen Euro“, infor­mie­ren Prett­ner und Fell­ner.

Sicher­heits­kon­zept und Sicher­heits­be­auf­trag­ter

Außer­dem wer­den, so Prett­ner, die Vor­la­ge eines Sicher­heits­kon­zepts und die Instal­lie­rung eines Sicher­heits­be­auf­trag­ten bis 1. Juli 2023 ver­pflich­tend. Lan­des­rat Fell­ner ergänzt: „Dafür wird die Abstim­mung mit dem Kri­sen­stab der jewei­li­gen Gemein­de unab­ding­bar. Gemäß Kärnt­ner Kata­stro­phen­schut­zes muss im Fal­le eines Black­outs der Basis­be­trieb in Pfle­ge­hei­men für min­des­tens 72 Stun­den sicher­ge­stellt sein.“

Gut­ach­ten des Lan­des

Die För­der­sum­me von 1,56 Mil­lio­nen Euro basiert auf einem Gut­ach­ten des Lan­des Kärn­ten. Dem­nach belau­fen sich die Kos­ten für die Not­strom­ver­sor­gung auf bis zu 40.000 Euro. „Wir unter­stüt­zen mit der Hälf­te der Kos­ten, was bei 78 Ein­rich­tun­gen die Höhe von 1,56 Mil­lio­nen Euro ergibt“, erklärt Prett­ner. Die Kos­ten der 17 Pfle­ge­hei­me der Sozi­al­hil­fe­ver­bän­de, rund 340.000 Euro, über­nimmt die Abtei­lung 3 des Lan­des (Gemein­den, Raum­ord­nung und Kata­stro­phen­schutz) oder wer­den mit Bedarfs­zu­wei­sungs­mit­teln über­nom­men. Die Kos­ten für die rest­li­chen 61 Pfle­ge­hei­me in Höhe von 1,22 Mil­lio­nen Euro tra­gen die Gesund­heits­ab­tei­lung und die jewei­li­gen Gemein­den.

Ein deut­li­ches Signal

Für Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Prett­ner und Lan­des­rat Fell­ner ist die För­de­rung eine wich­ti­ge Unter­stüt­zungs­maß­nah­me: „Wir hof­fen, dass die Pfle­ge­hei­me die Instal­lie­rung mög­lichst zeit­na­he umset­zen. Mit der Über­nah­me von 50 Pro­zent der Kos­ten set­zen wir in die­sem sen­si­blen Bereich ein deut­li­ches Signal.“

28.10.2022 07:47
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Glühbirne Gemäß Kärntner Katastrophenschutzes muss im Falle eines Blackouts der Basisbetrieb in Pflegeheimen für mindestens 72 Stunden sichergestellt sein.

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