Wachsenberg

Mit Alpa­kas die Wie­sen pfle­gen

Vor zwei Jahren entschlossen sich Heinz Wieser und sein Schwiegervater Erwin Stampfer dazu, sich am Wachsenberg bei Steuerberg Alpakas zuzulegen. Weshalb, erzählen sie im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Mit Alpa­kas die Wie­sen pfle­gen Heinz Wieser und Erwin Stampfer mit den Alpakas auf der Hofwiese

© kope

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Wer den „Niklas’s Hof“ auf dem Wach­sen­berg bei Steu­er­berg betritt, bekommt weit und breit nichts von einem land­wirt­schaft­li­chen Hof zu sehen. „Unser Haus wur­de nach unse­rem ers­ten Alpa­ka namens Niklas benannt“, erzählt Heinz Wie­ser im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Die Idee, Alpa­kas zu hal­ten, kam Wie­ser und sei­nem Schwie­ger­va­ter Erwin Stamp­fer vor zwei Jah­ren. „Wir haben nach­ge­dacht, wie wir unse­re Wie­sen selbst bewirt­schaf­ten kön­nen. So sind wir auf die Alpa­kas gekom­men“, berich­tet Stamp­fer.

Sechs Alpa­kas

Um Alpa­kas hal­ten zu dür­fen, muss man min­des­tens drei Tie­re haben. Sie sind Her­den- und Flucht­tie­re. Am „Niklas’s Hof“ sind es Alpa­kas der Ras­se Huaca­ya. Die Wol­le der Tie­re zeich­net sich durch eine volu­mi­nö­se Faser aus, die im rech­ten Win­kel zur Haut wächst. Die Fasern sind dicht, fein und ent­spre­chen im Wesent­li­chen dem Unter­haar der Vikun­jas. Die­se Kame­le errei­chen ledig­lich eine Höhe von 85 Zen­ti­me­tern und sind somit die kleins­ten der Anden­ka­me­le. Von den welt­weit rund 3,5 Mil­lio­nen Alpa­kas sind mehr als 95 Pro­zent Huaca­yas, sechs davon leben nun am „Niklas’s Hof“. Ursprüng­lich kom­men die Tie­re aus Süd­ame­ri­ka, wo sie in den Anden in rund 4.000 Metern See­hö­he behei­ma­tet sind. Sie sind extre­me Käl­te gewohnt, Hit­ze eher weni­ger.

Die Vor­tei­le

Die Alpa­kas sind aus­ge­zeich­ne­te Land­schafts­pfle­ger. „Als Paar­hu­fer machen sie unse­re Wie­sen nicht kaputt. Sie sind sehr rein­lich, sie koten nicht im Stall, son­dern außer­halb an von ihnen aus­ge­wähl­ten Stel­len. Die Wol­le der Alpa­kas ist gut zu ver­mark­ten und die Tie­re dür­fen nicht geschlach­tet wer­den“, erklärt Wie­ser. Der „Niklas’s Hof“ ist für neun Alpa­kas zuge­las­sen. Die Jung­tie­re wer­den Cria (spa­nisch für Jung­tier) genannt, die älte­ren Tie­re sind Stu­ten und Hengs­te. „Aus der Wol­le wer­den vor­wie­gend Schuh­ein­la­gen, Bett­de­cken, Scha­le und Socken gefer­tigt“, fasst Anja Wie­ser zusam­men. Sie selbst strickt aus der Alpa­ka­wol­le Socken.

Hof­la­den

Die Woll­pro­duk­te der Alpa­kas wer­den im „Niklas’s“-Hofladen ver­kauft. Am mor­gi­gen Sams­tag (29. Okto­ber 2022) ist der Hof­la­den von 14 bis 17 Uhr öffent­lich zugäng­lich. Auch Alpa­kas-Wan­der­tou­ren mit Heinz Wie­ser sind gegen tele­fo­ni­sche Vor­anmel­dung (0676/955 25 70) zu buchen.

Online: www.alpakasamwachsenberg.com

 

28.10.2022 05:00
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Mit Alpa­kas die Wie­sen pfle­gen Heinz Wieser und Erwin Stampfer mit den Alpakas auf der Hofwiese

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