Diakonie

Hos­piz­be­glei­ter schenk­ten in Kärn­ten 14.000 Stun­den Zeit

Die Diakonie bedankt sich bei ihren 150 ehrenamtlichen Hospizbegleitern. Ulrike Neff, neue pädagogische Leiterin der „Hospizbewegung Diakonie“, beschreibt deren Arbeit.

Hos­piz­be­glei­ter schenk­ten in Kärn­ten 14.000 Stun­den Zeit Ulrike Neff, neue pädagogische Leitern der „Hospizbewegung Diakonie“

© Lisa Winkler

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Die „Hos­piz­be­we­gung Dia­ko­nie“ exis­tiert in Kärn­ten seit 25 Jah­ren. Das lang­jäh­ri­ge Bestehen ist dem Enga­ge­ment vie­ler Ehren­amt­li­cher zu ver­dan­ken. Allein im Jahr 2021 leis­te­ten sie 14.000 Stun­den an ehren­amt­li­cher Arbeit.

Erfül­len­de Auf­ga­be

„Unse­re Auf­ga­be ist kei­ne leich­te, aber eine schö­ne und erfül­len­de, wenn man für Men­schen am Ende ihres Lebens und ihre Ange­hö­ri­gen da sein darf“. Das bestä­ti­gen vie­le Ehren­amt­li­che, die sich in der Hos­piz­be­glei­tung enga­gie­ren. 150 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter sind allein in Kärn­ten unter­wegs. „Ihnen gilt für ihr herz­li­ches und pro­fes­sio­nel­les Enga­ge­ment ein beson­de­rer Dank“, betont Astrid Kör­ner, Kon­rek­to­rin der Dia­ko­nie de La Tour.

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Ulri­ke Neff: „Lasst uns einen neu­en Zugang zu dem letz­ten Abschnitt vor dem Ende des Lebens fin­den.“
© Lisa Wink­ler

Das Leben wür­di­gen

Ulri­ke Neff, neue päd­ago­gi­sche Lei­tern der „Hos­piz­be­we­gung Dia­ko­nie“, beschreibt ihre Arbeit in der Hos­piz­be­glei­tung mit einem Wunsch: „Lasst uns einen neu­en Zugang zu dem letz­ten Abschnitt vor dem Ende des Lebens fin­den.“ Abschied zu neh­men ist eine Chan­ce, das Leben zu wür­di­gen und es damit „rund“ und wert­voll zu machen. Jeder Mensch bewirk­te, so Neff, in sei­nem Leben etwas und gestal­te­te allein durch sein „Da-Sein“ das Wun­der des Lebens mit. „Sowohl für den, der die­ses Leben ver­lässt, als auch für die Men­schen, die wei­ter im Leben ste­hen, ist das Abschied neh­men ein Pro­zess, den wir wür­di­gen, fei­ern und als Abschluss und Neu­be­ginn aktiv gestal­ten kön­nen, um das Leben vol­ler und groß­ar­ti­ger zu machen,“ fasst Neff zusam­men.

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„Hos­piz­be­we­gung Dia­ko­nie“: 150 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter sind allein in Kärn­ten unter­wegs.
© Rene Knabl

Auf­hol­be­darf in Kärn­ten

Mit dem heu­er im März in Kraft getre­te­nen Hos­piz- und Pal­lia­tiv­fonds­ge­setz wird der Aus­bau der Hos­piz- und Pal­lia­tiv­ein­rich­tun­gen in ganz Öster­reich vor­an­ge­trie­ben. Auch nöti­ge finan­zi­el­le Mit­tel wer­den zur Ver­fü­gung gestellt. Beson­ders in Kärn­ten besteht jedoch, so Kör­ner und Neff, ein erheb­li­cher Auf­hol­be­darf. So gibt es in Kärn­ten bei­spiels­wei­se kei­ne Tages­hos­pi­ze und kei­ne sta­tio­nä­ren Hos­pi­ze. Die „Hos­piz­be­we­gung Dia­ko­nie“ ist dazu über den Hos­piz-Lan­des­ver­band in akti­vem Aus­tausch mit dem Land Kärn­ten: Es wur­de ein umfang­rei­cher Vor­schlag ein­ge­reicht.

01.11.2022 14:50 - Update am: 01.11.2022 15:57
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Hos­piz­be­glei­ter schenk­ten in Kärn­ten 14.000 Stun­den Zeit Ulrike Neff, neue pädagogische Leitern der „Hospizbewegung Diakonie“

© Lisa Winkler