Strategie-Meeting

Kärnt­ner Indus­trie will Betrie­be effi­zi­en­ter ver­net­zen

Energie, Umweltprüfungen, Arbeitsschutz und vieles mehr: Die Strategiegruppe „Betrieb und Umwelt“ der Kärntner Industrie setzt sich laufend mit aktuellen Themen auseinander. Um in Zukunft gemeinsam Verbesserungspotenziale aufzugreifen, wurden mit dem Land Kärnten und dem Arbeitsinspektorat Erfahrungen ausgetauscht.

Kärnt­ner Indus­trie will Betrie­be effi­zi­en­ter ver­net­zen Die Strategiegruppe „Betrieb und Umwelt“ der Kärntner Industrie: Herwig Draxler (Leiter Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Kärnten), Karin Kampitsch (Arbeitsinspektorat Kärnten), Katharina Kumerschek (Treibacher Industrie AG und Vorsitzende der Strategiegruppe der Kärntner Industrie), Silke Jabornig-Widowitz (Land Kärnten, Abteilung 8) und Alexander Kuess (Geschäftsführer der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Kärnten, von links)

© WKK/Anita Arneitz

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Behör­den­ver­fah­ren und Über­prü­fun­gen kön­nen in Indus­trie­be­trie­ben lang­wie­rig und kom­pli­ziert sein. Die Stra­te­gie­grup­pen­sit­zung „Betrieb und Umwelt“ der Kärnt­ner Indus­trie mit dem Land Kärn­ten und dem Arbeits­in­spek­to­rat beschäf­tig­te sich daher mit den Fra­gen, wie in Zukunft bes­ser zusam­men­ge­ar­bei­tet wer­den kann und wel­che Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le es sonst noch gibt.

Ver­net­zung wei­ter vor­an­trei­ben

„Koope­ra­ti­on und Zusam­men­ar­beit unter­ein­an­der ist uns ein gro­ßes Anlie­gen, wir kön­nen viel von­ein­an­der ler­nen“, freu­te sich Katha­ri­na Kumer­schek von der Trei­ba­cher Indus­trie AG und Vor­sit­zen­de der Stra­te­gie­grup­pe „Betrieb und Umwelt“ über die zahl­rei­che Teil­nah­me der Kärnt­ner Indus­trie­be­trie­be. Sie möch­te die Ver­net­zung unter­ein­an­der wei­ter vor­an­trei­ben. Des­halb gab es von den Refe­ren­ten Ein­bli­cke in Arbeits­wei­sen, Pro­zes­se und Neu­ig­kei­ten.

Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand

Her­wig Drax­ler, Lei­ter der Wirt­schafts­po­li­tik in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, stell­te neben den Schwer­punk­ten Ener­gie, Infra­struk­tur und Mit­ar­bei­ter­man­gel auch die Funk­ti­on des Stand­ort­an­walts vor. Die­ser kann bei Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fun­gen oder grö­ße­ren Inves­ti­tio­nen von Betrie­ben Stel­lung­nah­men über die volks­wirt­schaft­li­chen Effek­te für die Regi­on abge­ben. Die Kor­alm­bahn als Jahr­hun­dert­chan­ce für Kärn­ten sei hier als Bei­spiel genannt.

Kon­stanz bei Über­prü­fun­gen wich­tig

Die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben der Abtei­lung 8 des Lan­des Kärn­ten (Umwelt, Ener­gie und Natur­schutz) prä­sen­tier­ten Sil­ke Jabor­nig-Wido­witz und Mario Hin­ter­eg­ger mit Sach­ver­stän­di­gen und Juris­ten. Gera­de bei Über­prü­fun­gen sei für die Betrie­be auch die per­so­nel­le Kon­stanz in den Abtei­lun­gen wich­tig.

Betrie­be bera­ten und nicht kon­trol­lie­ren

Karin Kam­pitsch vom Arbeits­in­spek­to­rat Kärn­ten berich­te­te über die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben ihrer Behör­de und stell­te fest: „Betrie­be set­zen sich heut­zu­ta­ge bereits bes­ser mit dem Arbei­ter­neh­mer­schutz aus­ein­an­der. Wir sind dazu auf­ge­ru­fen, die Betrie­be zu bera­ten und nicht nur zu kon­trol­lie­ren.“ Künf­tig soll die Ver­net­zung wei­ter­ge­führt wer­den. „Vom gegen­sei­ti­gen Aus­tausch haben sowohl die Betrie­be als auch die Behör­den pro­fi­tiert“, resü­mier­te Kumer­schek.

08.11.2022 09:58 - Update am: 08.11.2022 15:26
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Kärnt­ner Indus­trie will Betrie­be effi­zi­en­ter ver­net­zen Die Strategiegruppe „Betrieb und Umwelt“ der Kärntner Industrie: Herwig Draxler (Leiter Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Kärnten), Karin Kampitsch (Arbeitsinspektorat Kärnten), Katharina Kumerschek (Treibacher Industrie AG und Vorsitzende der Strategiegruppe der Kärntner Industrie), Silke Jabornig-Widowitz (Land Kärnten, Abteilung 8) und Alexander Kuess (Geschäftsführer der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Kärnten, von links)

© WKK/Anita Arneitz