Strategie-Meeting
Kärntner Industrie will Betriebe effizienter vernetzen
Energie, Umweltprüfungen, Arbeitsschutz und vieles mehr: Die Strategiegruppe „Betrieb und Umwelt“ der Kärntner Industrie setzt sich laufend mit aktuellen Themen auseinander. Um in Zukunft gemeinsam Verbesserungspotenziale aufzugreifen, wurden mit dem Land Kärnten und dem Arbeitsinspektorat Erfahrungen ausgetauscht.
© WKK/Anita Arneitz
Behördenverfahren und Überprüfungen können in Industriebetrieben langwierig und kompliziert sein. Die Strategiegruppensitzung „Betrieb und Umwelt“ der Kärntner Industrie mit dem Land Kärnten und dem Arbeitsinspektorat beschäftigte sich daher mit den Fragen, wie in Zukunft besser zusammengearbeitet werden kann und welche Verbesserungspotenziale es sonst noch gibt.
Vernetzung weiter vorantreiben
„Kooperation und Zusammenarbeit untereinander ist uns ein großes Anliegen, wir können viel voneinander lernen“, freute sich Katharina Kumerschek von der Treibacher Industrie AG und Vorsitzende der Strategiegruppe „Betrieb und Umwelt“ über die zahlreiche Teilnahme der Kärntner Industriebetriebe. Sie möchte die Vernetzung untereinander weiter vorantreiben. Deshalb gab es von den Referenten Einblicke in Arbeitsweisen, Prozesse und Neuigkeiten.
Informationen aus erster Hand
Herwig Draxler, Leiter der Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Kärnten, stellte neben den Schwerpunkten Energie, Infrastruktur und Mitarbeitermangel auch die Funktion des Standortanwalts vor. Dieser kann bei Umweltverträglichkeitsprüfungen oder größeren Investitionen von Betrieben Stellungnahmen über die volkswirtschaftlichen Effekte für die Region abgeben. Die Koralmbahn als Jahrhundertchance für Kärnten sei hier als Beispiel genannt.
Konstanz bei Überprüfungen wichtig
Die vielfältigen Aufgaben der Abteilung 8 des Landes Kärnten (Umwelt, Energie und Naturschutz) präsentierten Silke Jabornig-Widowitz und Mario Hinteregger mit Sachverständigen und Juristen. Gerade bei Überprüfungen sei für die Betriebe auch die personelle Konstanz in den Abteilungen wichtig.
Betriebe beraten und nicht kontrollieren
Karin Kampitsch vom Arbeitsinspektorat Kärnten berichtete über die vielfältigen Aufgaben ihrer Behörde und stellte fest: „Betriebe setzen sich heutzutage bereits besser mit dem Arbeiternehmerschutz auseinander. Wir sind dazu aufgerufen, die Betriebe zu beraten und nicht nur zu kontrollieren.“ Künftig soll die Vernetzung weitergeführt werden. „Vom gegenseitigen Austausch haben sowohl die Betriebe als auch die Behörden profitiert“, resümierte Kumerschek.
© WKK/Anita Arneitz

