Christopher Becker
Kärntner macht bei „Bistro Box“ Karriere
Christopher Becker (38) aus Althofen ist neuer Business-Unit-Manager beim Start-up-Unternehmen „Bistro Box“ in Oberösterreich. Es verfügt über 45 sogenannte „24-Stunden-Selfservice-Pizzerias“ in Österreich.
Ein Kärntner macht in Oberösterreich Karriere: Christopher Becker (38) aus Althofen ist neuer Business-Unit-Manager beim Start-up-Unternehmen „Bistro Box“. In dieser Position leitet er das Expansionsteam mit besonderem Fokus auf die Gewinnung von neuen Standorten und Franchise-Partnern der „24-Stunden-Selfservice-Pizzeria“. Hungrige Kunden können sich bei „Bistro Box“ über Touch-Displays in nur zwei Minuten selbst eine hochwertige Steinofenpizza backen. Dazu gibt es auch Snacks, Getränke oder Coffee to go. „Bistro Box“ kommt an seinen aktuell 45 Standorten ohne Personal aus und verzeichnet mehr als 150.000 Kundenbesuche pro Monat.
Master-Abschluss in Klagenfurt
Nach seinem Master-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt konnte Becker bald als Key-Account-Manager bei „Coca-Cola HBC“ für die Gastronomie breite Erfahrung im Vertrieb sammeln. Danach steuerte er den kompletten Relaunch der Marke „Winestar“, entwickelte bei der Hinteregger Handels GmbH als Sales-Teamleiter neue Vertriebs- und Unternehmensstrategien und arbeitete als selbstständiger Vertriebsberater. Nun folgte der Wechsel in das Expansionsteam von „Bistro Box“.
35.000 Kunden monatlich
Das Wachstum von „Bistro Box“ beschleunigte sich zuletzt immens. Das Unternehmen kann inzwischen auf mehr als 20 Franchise-Partner zählen. Sämtliche „Bistro Boxen“, die für ihre – vorwiegend jungen – Kunden sieben Tage in der Woche rund um die Uhr geöffnet haben, werden von den jeweiligen Betreibern täglich frisch bestückt. Österreichweit werden im Schnitt monatlich rund 35.000 Pizzen von Kunden bei „Bistro Box“ selbst gebacken.
Partner für Verkehrs- und Hochfrequenz-Standorte
Aktuell befindet sich bereits mehr als die Hälfte der Standorte direkt bei oder in der Nähe einer Tankstelle. „Wir orten hier großes Potenzial für weitere Expansion, besonders hinsichtlich Kooperationen mit Tankstellenketten – nicht nur in Österreich, sondern auch international. Generell sehen wir uns als idealer Partner für Verkehrs- und Hochfrequenz-Standorte“, erklärt Geschäftsführer und „Bistro Box“-Mitbegründer Klaus Haberl.
Wissenswert
Das Unternehmen „Bistro Box“ wurde praktisch an der Fachhochschule Wels (Oberösterreich) „geboren“. Die Gründer Klaus Haberl, Jürgen Traxler und David Kieslinger entwickelten das Konzept eines innovativen Heißluft-Pizzaofens zur Selbstbedienung für ihre Studienkollegen in der Mensa. Die Nachfrage war riesig und so führte das Projekt im Jahr 2009 schließlich zur Unternehmensgründung. Aus der ursprünglichen Idee des Pizzaofens ist mittlerweile ein innovatives Franchise-System geworden. Der entwickelte Pizzaofen spielt an den „Bistro Box“-Standorten seine Vorzüge aus, wodurch den Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit eine ofenfrische Pizza serviert wird. Die Kunden wählen ihre Lieblingspizza auf einem Touchscreen und starten den Backvorgang ihrer Pizza, die in nur zwei Minuten frisch aus dem Ofen kommt. Getränke, Snacks und frisch gemahlener Kaffee runden das Angebot der Selbstbedienungspizzeria ab.
Die Firmenzentrale von „Bistro Box“ befindet sich in Holzhausen (Oberösterreich). Hier sind 15 Mitarbeiter beschäftigt. In ganz Österreich gibt es aktuell 45 Standorte und 23 Franchise-Partner.
- Christopher Becker (38) ist neuer Business-Unit-Manager im österreichischen Start-up-Unternehmen „Bistro Box“.
- Christopher Becker (links) mit „Bistro Box“-Geschäftsführer Klaus Haberl
- Klaus Haberl (links) und Christopher Becker vor einem der 45 Standorte der „Bistro Box“
- Die „Bistro Box“ bietet rund um die Uhr ofenfrische Pizzen, Snacks, Getränke und Kaffee.
- Der 38-jährige Christopher Becker stammt aus Althofen.