Am 21. November
“kärnten.museum” öffnet wieder seine Tore
Kommenden Montag ist es soweit: Nach erfolgter Generalsanierung öffnet das ehemalige Kärntner Landesmuseum unter dem neuen Namen „kärnten.museum“ wieder seine Tore. Von Montag bis Sonntag (21. bis 27. November) haben Interessierte die Möglichkeit, das neue „kärnten.museum“ gratis zu besuchen.
© LPD Kärnten/Peter Just
„Nach der feierlichen Eröffnung am Sonntag, lädt das Land Kärnten ab Montag eine ganze Woche lang alle Kärntnerinnen und Kärntner sowie alle Interessierten zur Eröffnungswoche ins neue kärnten.museum ein. Dabei können sich alle Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild vom neuen ‚Antlitz‘ des Landes machen“, freut sich der Landeshauptmann gemeinsam mit der für Landesimmobilien zuständigen Referentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig auf die Wiedereröffnung.
Kostenloser Eintritt für eine Woche
Der Eintritt ist während dieser Woche auf Initiative von Landeshauptmann Peter Kaiser für alle Besucher kostenlos möglich. Kaiser und Schaunig, die sich selbst mehrmals Eindrücke von den Fortschritten bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten geholt haben, machen gleich Appetit auf einen Besuch im neugestalteten und mit einem multimedialen Konzept ausgestatteten „kärnten.museum“: „Wenn man das ‚kärnten.museum‘ mit einem Wort beschreiben müsste – was an sich schon eine Herausforderung darstellt – wäre das „Vielfalt“.

Museum soll wieder Leitbetrieb werden
Diese Vielfalt bildet sich insbesondere in der Entstehung und Umsetzung des neuen „kärnten.museum“ ab, die auf interdisziplinären Ansätzen und der hervorragenden Arbeit eines großen Teams aus Experten basiert. „Im Sinne dieser Vielfalt wird das neue ‚kärnten.museum‘ die Kärntner Kulturlandschaft bereichern und seine Rolle als attraktiver musealer Leitbetrieb wieder einnehmen“, ist sich Kaiser sicher, dass dem neuen „kärnten.museum“ 143 Jahre nach seiner ursprünglichen Grundsteinlegung die Transformation in die Gegenwart und auch weiter in die Zukunft des Landes erfolgreich gelingen wird.
Besuch als Highlight des Schuljahres
Das kärnten.museum versteht sich laut Kaiser und Schaunig heute als ein Ort der Begegnung, Bildung, Konversation und Konfrontation. Seine Funktion als Aufbewahrungsort, als Vermittler von Geschichte, als Wissenschafts- und Bildungsstandort verdanke es seiner tradierten Identität. „Insbesondere die Funktion als Bildungsort ist hervorzuheben. Denn was ist nachhaltiger, als das über unser Bundesland in der Schule erworbene Wissen in der Realität erlebbar werden zu lassen“, ist es Kaiser ein Anliegen, dass auch künftige Generationen den Besuch des „kärnten.museum“ als Highlight des Schuljahres wahrnehmen werden. Im Verweben von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft versucht das Museum eine neue Erzählung des Landes was sich auch in der inhaltlichen Ausstellungsgestaltung niederschlägt: Lebensräume im Wandel, Diagnosen zurzeit, Archäologie der Verwandlung, Verwandlung der Ideen sind die Überschriften zentraler Kapitel dieser neuen Ausstellungsgestaltung.

Neugestaltung mit vielen Extras
Die Neugestaltung des Außenbereichs im Sinne einer Begegnungszone wird mit einer neuen Willkommenskultur des Hauses verschränkt: Die verkehrsbefreite Museumgasse und das offene Foyer sowie der freie Zugang zum gesamten Erdgeschoß des neuen Museums im Sinne eines „public forum“ ermöglichen barrierefreie Wege und Orientierung. Die neugestalteten Innenhöfe verbinden sich auf gleichem Bodenniveau mit der Aula und führen zur umfangreich erweiterten Landesbibliothek im Nordtrakt und zur multifunktionalen Achse mit Museumscafé im Süden. In Summe wurden für die Generalsanierung des kärnten.museum 16 Mio. Euro, davon 4,25 Millionen Euro für den Einrichtungs- und Ausstellungsbereich aufgewandt.
Wissenswert
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des neuen kärnten.museums. Öffnungszeiten: In der Eröffnungswoche täglich von 10 bis 18 Uhr, danach ganzjährig von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr; Montags geschlossen


