Klares Zeichen

Regen­bo­gen­fah­ne vor dem Kla­gen­fur­ter Rat­haus

Den ganzen Juni wird die Regenbogenfahne vor dem Rathaus hängen. Diese ist der „LGBTIQ+“-Gemeinschaft gewidmet.

Regen­bo­gen­fah­ne vor dem Kla­gen­fur­ter Rat­haus Bürgermeister Christian Scheider (links) hisst mit Stadträtin Corinna Smrecnik und Stadtrat Franz Petritz die Regenbogenfahne vor dem Rathaus.

© StadtKommunikation/Christian Rosenzopf

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Kla­gen­furt setzt ein kla­res sym­bo­li­sches Zei­chen als Stadt, in der Viel­falt will­kom­men ist. Den gan­zen Monat Juni wird die Regen­bo­gen­fah­ne vor dem Rat­haus hängen. Der Monat Juni wird inter­na­tio­nal als Pri­de Month gewürdigt, zu Ehren der „LGBTIQ+“-Gemeinschaft (Erklä­rung sie­he unten) und im Geden­ken an alle, die an Hass­ver­bre­chen oder HIV ihr Leben las­sen muss­ten.

Kei­ne Aus­gren­zung und kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung

„Ich freue mich, dass wir mit die­sem gemein­sa­men Bekennt­nis nach außen zei­gen können, dass Aus­gren­zung und Dis­kri­mi­nie­rung in unse­rer Stadt kei­nen Platz haben. Die Regen­bo­gen­fah­ne ist zwar ein sym­bo­li­sches Zei­chen, aber eines mit star­ker Aus­sa­ge­kraft“, betont Stadt­rä­tin und die Initia­to­rin Corin­na Smrec­nik (SPÖ), Fami­li­en- und Jugend­re­fe­ren­tin der Stadt Kla­gen­furt.

Auf­bruch, Ver­än­de­rung und Frie­de

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der (Team Kärn­ten) fügt hin­zu: „Die Regen­bo­gen­fah­ne steht in zahl­rei­chen Kul­tu­ren welt­weit für Auf­bruch, Veränderung und Frie­den. Sie gilt als Zei­chen der Tole­ranz, der Akzep­tanz und der Viel­falt von Lebens­for­men. Für mich als Bürgermeister ist es wich­tig, zu zei­gen, dass wir alle Kla­gen­furt aus­ma­chen und das auch sicht­bar zu machen.“

Schei­der und Smrec­nik spra­chen beim Auf­zie­hen der Regen­bo­gen­fah­ne allen Insti­tu­tio­nen, die sich im Bereich „LGBTIQ+“ sowie gegen Dis­kri­mi­nie­rung und für Frau­en und Fami­li­en in Kla­gen­furt enga­gie­ren, ihren auf­rich­ti­gen Dank aus.

 

Der Hin­ter­grund

Die Abkür­zung „LGBTIQ+“ steht für Les­bi­an, Gay, Bise­xu­al, Trans­se­xu­al, Inter­se­xu­al und Que­er, das Plus steht für alle ande­ren Men­schen, die sich mit die­ser Gemein­schaft iden­ti­fi­zie­ren. Es wer­den alle Per­so­nen inklu­diert, die nicht der hete­ro­se­xu­el­len und geschlech­ter­ty­pi­schen Rol­len ent­spre­chen.

Weil genau die­se Men­schen in der Ver­gan­gen­heit (und in eini­gen Ländern lei­der auch noch heut­zu­ta­ge) nicht nur einer Min­der­heit ent­spra­chen, son­dern auch von der Gesell­schaft ver­ur­teilt und aus­ge­schlos­sen wur­den oder immer noch All­tags­dis­kri­mi­nie­rung aus­ge­setzt sind, wur­de der inter­na­tio­na­le Pri­de Month im Juni eingeführt, der unter ande­rem Bewusst­sein gegen Dis­kri­mi­nie­rung schaf­fen soll.

31.05.2021 14:55
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Regen­bo­gen­fah­ne vor dem Kla­gen­fur­ter Rat­haus Bürgermeister Christian Scheider (links) hisst mit Stadträtin Corinna Smrecnik und Stadtrat Franz Petritz die Regenbogenfahne vor dem Rathaus.

© StadtKommunikation/Christian Rosenzopf