Event-Reihe

St. Vei­ter Wirt­schaft fei­er­te die “Busi­ness Night”

Unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wirtschaft“ luden Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Sabitzer und sein Team zur ersten „Business Night“ mit dem Top-Thema „Die Kärntner Energiewende für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort“ ein. Dabei stand die Sonne im Fokus.

St. Vei­ter Wirt­schaft fei­er­te die “Busi­ness Night” Teilnehmende der Wirtschaftsgespraeche St. Veit an der Glan und Landesrat Sebastian Schuschnig (Zweiter von links).

© WKK Christian Irrasch

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Jeder freut sich, wenn sie vom Him­mel lacht: die Son­ne. Und natür­lich freu­en sich jene umso mehr, die ihre Ener­gie bereits mit der Kraft der Son­ne ein­spei­sen und so ihre Ener­gie­kos­ten dros­seln. Ziel in der Regi­on St. Veit an der Glan ist es, die Nut­zung der Son­n­ener­gie wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Wie dies am bes­ten gelin­gen kann, das erfuh­ren die Unter­neh­mer aus dem Bezirk im Rah­men der neu­en Ver­an­stal­tungs­rei­he „Busi­ness Night – Wirt­schaft trifft Wirt­schaft“, zu der die Bezirks­stel­le künf­tig vier­mal im Jahr ein­la­den wird. Top The­ma der Auf­takt­ver­an­stal­tung, die bei GREE­Non­e­TEC statt­fand, war „Die Kärnt­ner Ener­gie­wen­de für einen erfolg­rei­chen Wirt­schafts­stand­ort“.

„Kärn­ten braucht einen Ener­gie­mix“

Wie über­all in Kärn­ten, so machen auch den Unter­neh­men in Mit­tel­kärn­ten die hohen Ener­gie­prei­se finan­zi­ell zu schaf­fen. Mit­tel­fris­tig sol­len alle Anstren­gung in den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­ger gesetzt wer­den, dabei kommt es auf den rich­ti­gen „Ener­gie­mix“ an. „Abhän­gig­kei­ten sor­gen für Stand­ort- und Wett­be­werbs­nach­tei­le und wer­den sich kurz- und mit­tel­fris­tig auch auf die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer im Bezirk St. Veit an der Glan aus­wir­ken“, fass­te der St. Vei­ter Wirt­schafts­kam­mer-Bezirks­ob­mann Wal­ter Sab­it­zer zusam­men. Her­wig Drax­ler, Lei­ter der Abtei­lung für Wirt­schafts­po­li­tik in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, der über die Eck­punk­te der Kärnt­ner Ener­gie­wen­de refe­rier­te, dazu: „Wir haben noch eini­ges an Haus­auf­ga­ben zu machen. Kärn­ten braucht sei­nen Kärnt­ner Ener­gie­mix aus den ver­schie­de­nen Ener­gie­trä­gern. Wir müs­sen gemein­sam noch viel Druck aus­üben, um die Wei­ter­ent­wick­lung des Kärnt­ner Wirt­schafts­stand­or­tes vor­an­zu­trei­ben.“

Hoch­ka­rä­ti­ges Exper­ten­team will sen­si­bi­li­sie­ren

Bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung sah man, wel­che geball­te Solar­kom­pe­tenz der Bezirk St. Veit zu bie­ten hat. Solar­pio­nier Robert Kan­duth, Eigen­tü­mer und Geschäfts­füh­rer von Gree­nOn­e­Tec Solar­in­dus­trie GmbH, Josef Rat­ten­ber­ger, Geschäfts­füh­rer HSH Nah­wär­me & Pho­to­vol­ta­ik GmbH, sowie Daja­na Scherr, Lei­tung Mar­ke­ting und Mit­glied des Manage­ment-Teams der Fir­ma Son­nen­kraft GmbH., wol­len gemein­sam die Unter­neh­men in St. Veit an der Glan für die­ses The­ma sen­si­bi­li­sie­ren. Wäh­rend Drax­ler die Eck­punk­te und die Dring­lich­keit der Kärnt­ner Ener­gie­wen­de bis 2025 bzw. 2030 erläu­ter­te, beton­te Wirt­schafts­lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig in sei­nem Vor­trag auch die Bedeu­tung der Infra­struk­tur etwa bei Frei­flä­chen für erneu­er­ba­re Ener­gie­parks, Wind­rä­der und Ähn­li­ches.

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In den Räum­lich­kei­ten von GREE­Non­e­TEC wur­de in St. Veit an der Glan zur “Busi­ness Night” gela­den.
© WKK Chris­ti­an Irrasch

Jedes Gebäu­de kann ein Kraft­werk sein

Haus­herr Kan­duth sprach in sei­nem Vor­trag auch über Pro­ble­me, an denen vie­le ener­gie­be­wuss­te Unter­neh­men schei­tern, näm­lich: „Die Wid­mungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren im Land Kärn­ten dau­ern zu lan­ge.“ Es gilt, egal ob bei einer Sanie­rung oder einem Neu­bau, die Ener­gie der Son­ne ver­stärkt zu nut­zen. Jedes Gebäu­de kann ein Kraft­werk für Son­nen­en­er­gie sein. Von der klas­si­schen Pho­to­vol­ta­ik Solar­ther­mie-Anla­ge am Dach bis hin zur Mehr­fach­nut­zung wie Car­ports, Son­nen­über­da­chung oder sogar far­bi­ge Pho­to­vol­ta­ik-Fas­sa­den sind mög­lich. Alle Exper­ten sind sich einig: „Die Son­ne schickt nie­man­dem eine Rech­nung und ist eine unse­rer wich­tigs­ten Ener­gie-Lie­fe­ran­ten. Nut­zen wir die Son­ne in einer sinn­vol­len Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren nach­hal­ti­gen Tech­no­lo­gien zur Ener­gie­ge­win­nung.“  Für die fach­li­che Beglei­tung bei einem geplan­ten Ener­gie­um­stieg gibt es im Bezirk St. Veit zahl­rei­che füh­ren­de Spe­zia­lis­ten und Pro­du­zen­ten von Sys­tem-Lösun­gen im Bereich Son­nen­en­er­gie.

Auf Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gie set­zen

Um die Ener­gie­kos­ten nach­hal­tig zu redu­zie­ren, gilt es, alle Anstren­gung in den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­ger zu set­zen. Eben­falls für den Wirt­schafts­stand­ort ent­schei­dend sind die Ener­gie­ver­teil­net­ze. „Die inhalt­li­che For­de­rung kann daher nur ein rascher Aus­bau und ein schnel­les Ermög­li­chen des Aus­bau­es der erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­ger und Ener­gie­ver­teil­net­ze sein. Statt Pro­blem­den­ken gilt der Fokus auf einen lösungs­ori­en­tier­ten Zugang für eine nach­hal­ti­ge Wirt­schaft“, erklär­te Bezirks­stel­len­ob­mann Sab­it­zer.

Direk­ter Draht zur Poli­tik

Die Unter­neh­mer des Bezirks nah­men in gro­ßer Zahl die Mög­lich­keit wahr, um sich mit Solar­ex­per­ten aus dem Bezirk sowie den anwe­sen­den poli­ti­schen Ver­tre­tern aus­zu­tau­schen. Neben Lan­des­rat Schu­sch­nig waren auch der Vize­prä­si­dent der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, Oth­mar Pet­sch­nig, die Bezirks­haupt­frau Clau­dia Egger-Gril­lit­sch, der St. Vei­ter Stadt­rat Phil­ipp Sub­o­sits, der Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Michel­dorf, Hel­mut Schwei­ger, sowie der Bäcker-Innungs­meis­ter Mar­tin Vallant unter den zahl­rei­chen Gäs­ten.

15.12.2022 11:00
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St. Vei­ter Wirt­schaft fei­er­te die “Busi­ness Night” Teilnehmende der Wirtschaftsgespraeche St. Veit an der Glan und Landesrat Sebastian Schuschnig (Zweiter von links).

© WKK Christian Irrasch