Kärntner Regierungssitzung
Zusätzliche Mittel für Landwirte
Die Mitglieder der Kärntner Landesregierung tagten. Wir haben die wichtigsten Beschlüsse für euch zusammengefasst.
© Red/KK
Herbstoffensive im Tourismus
Kärnten will sich Schritt für Schritt hin zu einer Ganzjahres-Destination entwickeln. Außerdem sollen die Einbußen der letzten Monate etwas kompensiert werden. Daher wurden Mittel für eine touristische Herbstoffensive beschlossen. Tourismus-Projekte in allen Regionen werden gefördert – dafür gibt es vom Land einen Topf mit 250.000 Euro. Voraussetzung für eine Förderung ist eine Verfügbarkeit der Angebote im September und Oktober. Die Kärnten Werbung ergänzt diese Offensive durch gezielte Werbemaßnahmen im Herbst.
Mehr Mittel für die Landwirtschaft
Beschlossen wurden heute 1,3 Millionen Euro, welche die Landwirtschaftskammer 2021 für Fördermaßnahmen erhält. Die Mittel sollen in Aus- und Weiterbildung, Maßnahmen in den Bereichen pflanzliche Produktion, tierische Produktion und Vermarktung fließen.
Die Mittel des Wildschadensfonds werden außerdem aufgestockt. 2020 waren mehr Mittel nötig als budgetiert – rund 262.000 Euro für 133 gemeldete Schadensfälle. In Summe machten die Schadensmeldungen 498.000 Euro aus, am häufigsten ging es um Schäden durch Fischotter. 2021 betragen die Fondsmittel 300.000 Euro – eine Verdreifachung im Vergleich zur Erstdotierung.
Tätigkeitsbericht der Tierschutz-Ombudsstelle
Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner legte heute den Tätigkeitsbericht der Tierschutz-Ombudsstelle von 2020 vor. Im vergangenen Jahr mussten drei Tierhalte-Verbote ausgesprochen werden, es gab 24 Strafen aufgrund von Tierquälerei. Forciert wurden Tiertransport-Kontrollen sowie die Kontrollen bei Schalcht‑, Zerlegungs- und Verarbeitungsbetrieben.
Neue Standort-Datenbank
Beschlossen wurde heute auch die neue Standort-Datenbank im Rahmen des Standortmarketings, die im zweiten Quartal 2021 online geht. Mit dieser können potentiellen Investoren und Betriebsansiedlern konkrete Informationen über Grundstücke, Flächen und Infrastruktur geliefert werden. “Sämtliche zur Verfügung stehenden Industrie- und Gewerbeflächen werden damit einsehbar”, so Landeshauptmann Peter Kaiser.

