Eva Tatschl-Unterberger
Kärnten Netz bekommt eine Geschäftsführerin
Mit ersten Mai 2023 wird Frau Eva Tatschl-Unterberger, ihr Mandat in der Geschäftsführung der Kärnten Netz antreten. Sie folgt Reinhard Draxler nach, der zu diesem Zeitpunkt in den Vorstand der Kelag wechselt.
© Ulli Engleder
Die Kommission bestehend aus Kärnten-Netz-Aufsichtsrätin Monika Kircher, Kelag-Vorstand Danny Güthlein, Reinhard Draxler und Manfred Freitag, dem Sprecher des Vorstandes der Kelag, hat Frau Eva Tatschl-Unterberger, aus 47 Bewerbungen als Bestgereihte ermittelt. Sie wird gemeinsam mit Michael Marketz, dessen Vertrag mit erstem Jänner 2023 verlängert worden ist, das 100-Prozent-Tochterunternehmen der Kelag leiten. „Wir wünschen der neuen Geschäftsführerin für ihre zukünftige Funktion alles Gute, die maßgeblich von den Anforderungen der Energiewende geprägt sein wird“, sagte Manfred Freitag.
Hochqualifizierte Fachkraft
Eva Tatschl-Unterberger ist derzeit Geschäftsführerin der „DigiTrans GmbH“, einem Innovationslabor für automatisiertes Fahren in der Gütermobilität, dass sie in den vergangenen vier Jahren aufgebaut hat. Sie hat an der Technischen Universität (TU) Graz Elektrotechnik studiert und ihre Ausbildung mit einem Master in Marketing and Finance am „MDI Gurgaon“ in Indien erweitert. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Mikroelektronik durch verschiedenste Aufgaben bei Infineon in den USA, in Deutschland und in Österreich. Außerdem unterrichtete Eva Tatschl-Unterberger mehrere Jahre an der Fachhochschule Kärnten als nebenberufliche Lektorin im Master Studienzweig „Integrated Systems and Circuit Design“.
Gewaltige Herausforderung
Zu ihrer neuen Aufgabe sagt sie: „Ich danke dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern für das Vertrauen und freue mich sehr darauf, ab ersten Mai 2023 gemeinsam mit Michael Marketz die Verantwortung für die Kärnten Netz zu übernehmen. Europas Netzbetreiber stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Es freut mich sehr, dass ich hier für unser aller Zukunft einen Beitrag zur Energiewende leisten kann.“