St. Veit/Glan

Nach lie­be­vol­ler Betreu­ung: Spen­de an die Pal­lia­tiv­sta­ti­on

Den letzten Lebensabschnitt so angenehm wie möglich gestalten, das ermöglicht die Palliativstation „Johannes von Gott“ und das mobile Palliativteam des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan. Vor kurzem erhielt die Station für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Patienten eine Spende im Wert von 1.500 Euro.

Nach lie­be­vol­ler Betreu­ung: Spen­de an die Pal­lia­tiv­sta­ti­on Spendenübergabe in Höhe von 1500 Euro der Familie Stromberger an die Palliativstation des Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan: Primar Michael Zink (Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin), Pflegedirektorin Elfriede Taxacher und Barbara Wadl (DGKP an der Palliativstation) (von links)

© Barmherzige Brüder

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Die Pal­lia­tiv­sta­ti­on „Johan­nes von Gott“ des Kran­ken­hau­ses der Barm­her­zi­gen Brü­der in St. Veit an der Glan zählt zu den moderns­ten in Öster­reich. Hier küm­mert man sich aber nicht nur um phy­si­sche Sym­pto­me wie etwa Schmer­zen, Übel­keit, Unru­he oder Schwä­che. Auch spi­ri­tu­el­le, psy­chi­sche und sozia­le Pro­ble­me, wie die sozi­al­recht­li­che Ver­sor­gung, Depres­sio­nen oder die Aus­ein­an­der­set­zung mit einer begrenz­ten Lebens­zeit, wer­den bei der Betreu­ung berück­sich­tigt. Neben den Pati­en­ten wer­den auch Ange­hö­ri­ge vom Sta­ti­ons­team betreut.

Volks­schul­di­rek­to­rin spen­de­te 1500 Euro

Um die­se Bemü­hun­gen zu unter­stüt­zen und so wei­te­re The­ra­pie­mög­lich­kei­ten zu ermög­li­chen, über­brach­te Volks­schul­di­rek­to­rin Mari­an­ne Strom­ber­ger aus Wei­ten­sfeld weni­ge Tage vor Weih­nach­ten eine 1.500 Euro-Spen­de an die Pal­lia­tiv­sta­ti­on. Im August die­ses Jah­res ver­starb ihr Ehe­mann Mar­kus im 51. Lebens­jahr. Mar­kus äußer­te vor sei­nem Tod den Wunsch, dass die Trau­ern­den anstel­le von Krän­zen Geld für die Pal­lia­tiv­sta­ti­on im St. Vei­ter Kran­ken­haus spen­den kön­nen. Die­sem Anlie­gen kamen Freun­de, Arbeits­kol­le­gen und Ange­hö­ri­ge im Rah­men der Begräb­nis­fei­er­lich­kei­ten nach.

Ehe­mann lie­be­voll in Pal­lia­tiv­sta­ti­on betreut

Die gebür­ti­ge Nie­der­ös­ter­rei­che­rin Mari­an­ne Strom­ber­ger, die im Gurk­tal ihr zwei­tes zu Hau­se fand, ver­knüpft mit der Pal­lia­tiv­sta­ti­on auch ihre ganz per­sön­li­che Geschich­te. Vier­ein­halb Jah­re kämpf­te ihr Ehe­mann Mar­kus gegen eine schwe­re, unheil­ba­re Erkran­kung. In den letz­ten Lebens­wo­chen wur­de er lie­be­voll und kom­pe­tent an der Pal­lia­tiv­sta­ti­on des Kran­ken­hau­ses St. Veit betreut. Ins­be­son­de­re die mobi­le Pal­lia­tiv­be­treu­ung war eine gro­ße Ent­las­tung für den Pati­en­ten und die Ange­hö­ri­gen.  Dabei kommt das mobi­le Team der Pal­lia­tiv­sta­ti­on in die eige­nen vier Wän­de der erkrank­ten Men­schen. So kann man Hand in Hand gemein­sam mit den Ange­hö­ri­gen die Ver­sor­gung des Erkrank­ten sicher­stel­len.

Letz­ten Wunsch nach­ge­kom­men

„Es war der gro­ße Wunsch mei­nes Man­nes im eige­nen, ver­trau­ten Umfeld und in sei­nem gelieb­ten Hei­mat­ort Wei­ten­sfeld ster­ben zu kön­nen. Die­ses Bedürf­nis wur­de ihm Dank des mobi­len Pal­lia­tiv­teams des St. Vei­ter Kran­ken­hau­ses ermög­licht“, bedank­te sich sei­ne Frau Mari­an­ne Strom­ber­ger im Namen von Sohn Chris­to­pher und allen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen und Freu­den.

Appell an Bevöl­ke­rung: „Sei­en Sie wach­sam!“

Mit gro­ßer Dank­bar­keit nahm Pri­mar Micha­el Zink, Vor­stand der Abtei­lung für Anäs­the­sio­lo­gie und Inten­siv­me­di­zin, stell­ver­tre­tend für das sta­tio­nä­re und mobi­le Pal­lia­tiv-Team die Geld­spen­de ent­ge­gen. „Mit der Spen­de kön­nen Behand­lun­gen ermög­licht oder even­tu­ell neue, wich­ti­ge Gerä­te wie zum Bei­spiel mobi­le Ultra­schall­ge­rä­te ange­schafft wer­den“, erklär­te die Wit­we, die rüh­rend noch einen Appell an die Bevöl­ke­rung rich­te­te: „Sei­en Sie wach­sam! Hören Sie auf Ihren Kör­per, wenn er mit Bauch­schmer­zen und Ver­än­de­run­gen der Stuhl­ge­wohn­hei­ten, Blä­hun­gen oder Blut im Stuhl Signa­le sen­det. Die­se soll­te man kei­nes­falls igno­rie­ren und bege­ben sie sich zur Abklä­rung in pro­fes­sio­nel­le Hän­de.“

Spen­den an die Pal­lia­tiv­sta­ti­on sind hier mög­lich:

Raiff­ei­sen-Bezirks­bank St. Veit a. d. Glan-Feld­kir­chen
AT46 3947 5001 0004 1145
Bit­te als Betreff “Pal­lia­tiv­sta­ti­on” anfüh­ren.

21.12.2022 09:44
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Nach lie­be­vol­ler Betreu­ung: Spen­de an die Pal­lia­tiv­sta­ti­on Spendenübergabe in Höhe von 1500 Euro der Familie Stromberger an die Palliativstation des Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan: Primar Michael Zink (Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin), Pflegedirektorin Elfriede Taxacher und Barbara Wadl (DGKP an der Palliativstation) (von links)

© Barmherzige Brüder