Künstlerin Katharina Cibulka
Kunstinstallation auf dem Stadtpfarrturm in Klagenfurt
„Solange manche Herren glauben Gott zu sein, bin ich Feministin“ steht auf einem überdimensionalen Transparent seit heute auf dem Stadtpfarrturm in Klagenfurt geschrieben. Was steckt dahinter? „KLiCK Kärnten“ klärt auf.
© KLiCK Kärnten
Wer heute seine Augen auf den Stadtpfarrturm in Klagenfurt richtet, erblickt ihn in ein besticktes Transparent gestülpt. Dabei handelt es sich um das Werk der Tiroler Künstlerin Katharina Cibulka, die im Rahmen ihres „Solange“-Projekts die Baustelle am Stadtpfarrturm für eine Kunstinstallation und eine unmissverständliche Botschaft nutzt: „Solange manche Herren glauben Gott zu sein, bin ich Feministin.“ Sie macht damit auf die Ungleichheitbehandlung von Männern und Frauen aufmerksam.
Gleichberechtigung aller Geschlechter
Zur Gleichberechtigung aller Geschlechter ist der Weg noch ein weiter, heißt es im Text zur Kunstaktion. Dies treffe auch auf die Kirche zu. Die Bereitschaft der einheimischen Diözese, selbst an der Formulierung eines zum Stadtpfarrturm passenden Satzes mitzuwirken und diesen sogar zu entwickeln, sei groß gewesen. Das entspreche dem Grundgedanken des Projekts „Solange“. Die Sätze entstehen immer aus einem intensiven Austausch mit den Menschen vor Ort.
