Sieger-Projekte
157 Ideen für die Weiterentwicklung St. Veits
Zwei Monate lang konnte die Bevölkerung ihre Ideen zur Belebung der St. Veiter Innenstadt einreichen. Eine Jury kürte nun die Sieger-Projekte.
© Stadt St. Veit
Welche Angebote und Maßnahmen braucht es, um das Stadtzentrum weiter zu beleben, fit für die Zukunft und gleichzeitig noch liebenswerter zu machen? Was würde die Bevölkerung dazu bewegen, öfter und lieber in die Innenstadt zu kommen? Wie sieht die ideale St. Veiter Innenstadt der Zukunft aus? Mit diesen Fragen richtete sich die Stadtgemeinde St. Veit im Zuge des Ideen-Wettbewerbs „Ideen4Kärnten“ an die Bevölkerung.
Belebung der Bezirkshauptstadt
Zwei Monate lang konnten Bürger online ihre Ideen für St. Veit einreichen. „Zur zukünftigen Entwicklung und weiteren Belebung unserer schönen Bezirkshauptstadt wollen wir alle aktiv miteinbinden“, schildert Bürgermeister Martin Kulmer. St. Veit zukunftsfit zu gestalten, ist ihm ein wichtiges Anliegen: „Unser Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse der St. Veiter zu berücksichtigen. Sie kennen ihr St. Veit am besten.“ Wer sich auf der Plattform (www.ideen4kaernten.at) registrierte, konnte nicht nur Ideen einreichen, sondern auch mitdiskutieren und Ideen gemeinsam mit den anderen Usern weiterentwickeln.
„Ideen4Kärnten“
Beim Wettbewerb handelt es sich um eine Initiative von der Stadtgemeinde in Kooperation mit dem Land Kärnten. Landesrat und Gemeindereferent Daniel Fellner rief Mitte des Vorjahres die Innovations- und Bürgerbeteiligungsplattform „Ideen4Kärnten“ ins Leben, um die Themen Innovation, Bürgerbeteiligung und Digitalisierung zu forcieren. „Damit bringen wir Kärnten weiter und positionieren uns österreichweit als digitale Vorzeige-Region. Das ist für die Bürger gleichermaßen attraktiv wie für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung“, erklärt Fellner.
Vision und Realisierung
In den ersten sieben Tagen wurden mehr als 40 Ideen eingereicht. In den darauf folgenden Wochen hielt die Begeisterung weiter an, weshalb der Ideen-Wettbewerb um 14 Tage verlängert wurde. Die St. Veiter reichten 157 Ideen ein. Die Ideen sind vielfältig und reichen von Wirtschaft, Freizeit, Mobilität, Kulinarik und Genuss bis hin zu Shopping, Sport und Fitness sowie Kunst, Kultur und Musik. Eine Jury kürte schließlich die Sieger-Projekte (siehe unten). Ausschlaggebend bei der Auswahl war, dass nicht nur Visionen formuliert, sondern auch Wege zur Realisierung aufgezeigt wurden.
Die Gewinner
- 1. Preis: „Geschichte erlebbar machen“ (Sabine Salbrechter)
- 2. Preis: „Ideenwerkstatt altes Rüsthaus – Innovation durch Kooperation“ (Lenhard Bachler)
- 3. Preis: „Klangwolke St. Veit“ (Reinfried Bein)
- 4. Preis: „Grabengarten reloaded“ (Charly Jernejschek)
- 5. Preis: „Stadt mit Start-ups – JungunternehmerInnen willkommen“ (Reinhard Huber)
- 6. Preis: „Sprühnebelplatz zur Abkühlung im Sommer“ und „Aufstellen von großen schattenwerfenden Bäumen am Hauptplatz“ (Sabine Salbrechter)
- 7. Preis: „Sitzmöglichkeiten in der Innenstadt“ (Elisabeth Schöffmann)
- 8. Preis: „St. Veit an der Glan – die fahrradfreundliche Stadt“ (Carmen Koschutnig)
- 9. Preis: „Reparatur-Cafe-Markt“ (Christian Zuschlag)
- 10. Preis: „Sticker-Sammel-Buch für St. Veit“ (Christian Zuschlag)
- Sonderpreis für langfristige Innenstadtbelebung: „Herzogstadt – ein neues Leitbild zur Stadtentwicklung“ (Charly Jernejschek)

