Wirtschaftskammer

Feu­er­werk zu Sil­ves­ter: So geht der Schuss nicht nach hin­ten los!

Kärntens Pyrotechnikhändler bieten nicht nur sichere Produkte für das Silvesterfeuerwerk, sondern informieren auch über den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern.

Feu­er­werk zu Sil­ves­ter: So geht der Schuss nicht nach hin­ten los! Beim Silvesterfeuerwerk gilt das Motto: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

© Pixabay/anncapictures

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Nach Weih­nach­ten ist vor Sil­ves­ter: Um das neue Jahr mit einem kräf­ti­gen Salut zu begrü­ßen, kau­fen die Kärnt­ner wie­der unzäh­li­ge Feu­er­werks­kör­per. Damit der Schuss jedoch nicht nach hin­ten los­geht, heißt es: Vor­sicht ist die Mut­ter der Por­zel­lan­kis­te! Kärn­tens Pyro­tech­nik­han­del bie­tet ein umfang­rei­ches Sor­ti­ment an sicher­heits­ge­prüf­ten und gesetz­lich erlaub­ten, lega­len Feu­er­werks­ar­ti­keln an.

Feu­er­werks­kör­per mit CE-Kenn­zeich­nung

Das The­ma Sicher­heit und der rich­ti­ge Umgang mit Sil­ves­t­er­kra­chern sind Hans Mat­thi­as Lie­ben­wein, Bran­chen­spre­cher des Pyro­tech­nik­han­dels der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, wich­ti­ge Anlie­gen. Er appel­liert, aus­schließ­lich Feu­er­werks­kör­per mit CE-Kenn­zeich­nung der Kate­go­rien „F1“ und „F2“ im hei­mi­schen Fach­han­del zu kau­fen. Lie­ben­wein rät auch vom Kauf ille­ga­ler Feu­er­werks­kör­per im Aus­land ab. „Die­se Arti­kel sind nicht qua­li­täts­ge­prüft und ver­fü­gen über kei­ne deut­sche Gebrauchs­an­lei­tung. Das fal­sche Han­tie­ren kann zu schwe­ren Ver­let­zun­gen füh­ren. Und sie scha­den der Tier­welt“, begrün­det Lie­ben­wein.

Kei­ne gif­ti­gen Schwer­me­tal­le

Feu­er­werks­kör­per bestehen zu 90 Pro­zent aus Pap­pe. Die­se ist was­ser­lös­lich und somit weit weni­ger schäd­lich als Fein­staub aus ande­ren Quel­len. Laut einer aktu­el­len Stu­die ver­ur­sa­chen die­se Feu­er­werks­kör­per ledig­lich 0,28 Pro­zent des Fein­staubs in Öster­reich, auf die Gesamt­emis­si­on berech­net sind das ledig­lich 0,0001 Pro­zent CO2 (Koh­len­stoff­di­oxid). „Alle im Kärnt­ner Han­del erhält­li­chen Feu­er­werks­ar­ti­kel sind mit 120 Dezi­bel, gemes­sen aus einer Ent­fer­nung von acht Metern, beschränkt und ent­hal­ten kei­ne gif­ti­gen Schwer­me­tal­le wie Arsen, Blei oder Queck­sil­ber“, erklärt Lie­ben­wein.

 

Wis­sens­wert

  • Für das „Jugend­feu­er­werk“ der Kate­go­rie „F1“ gilt ein gesetz­li­ches Min­dest­al­ter von zwölf Jah­ren.
  • Arti­kel der Kate­go­rie „F2“, etwa Rake­ten oder Bat­te­rie­feu­er­wer­ke, erfor­dern ein Min­dest­al­ter von 16 Jah­ren.
  • Knall­kör­per der Kate­go­rie „P1“ (Schall­erzeu­ger) sind als Unter­hal­tungs­feu­er­werk zu Sil­ves­ter ver­bo­ten.
  • Nach Gebrauch fach­ge­rech­te Ent­sor­gung: Res­te von gezün­de­ten und aus­ge­brann­ten Feu­er­werks­kör­pern gehö­ren in den Rest­müll.
26.12.2022 11:20 - Update am: 26.12.2022 11:24
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Feu­er­werk zu Sil­ves­ter: So geht der Schuss nicht nach hin­ten los! Beim Silvesterfeuerwerk gilt das Motto: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

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