Nina Popp

Ein Buch vol­ler Lavant­ta­ler Begeg­nun­gen

Nina Popp verfasste ein Buch über das Lavanttal und seine neun Gemeinden. „KLiCK Kärnten“ sprach mit ihr über die Idee hinter dem Buch voller Begegnungen.

Ein Buch vol­ler Lavant­ta­ler Begeg­nun­gen Die Lavanttalerin Nina Popp leuchtet mit ihrem Buch die Stärken des Lebens- und Wirtschaftsraums zwischen Koralm und Saualm aus.

© Leitner

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„KLiCK Kärn­ten“ trifft die Lavant­ta­le­rin Nina Popp in der Gra­zer Kai­ser­feld­gas­se. Sie lebt seit 40 Jah­ren in der stei­ri­schen Haupt­stadt und leg­te nun das Buch „Lavant­tal Sto­rys. Geschich­ten aus einer der schöns­ten Gegen­den Kärn­tens“ vor. „Mir ging es dar­um, die Stär­ken des Lebens- und Wirt­schafts­raums zwi­schen Kor­alm und Sau­alm aus­zu­leuch­ten und ins Bewusst­sein zu rücken“, erklärt die Autorin. Ers­te Lesun­gen fan­den schon in Wolfs­berg und in St. Paul statt.

„Lei­se rauscht die Lavant“

Ein Gesamt­kunst­werk auf mehr als 500 Sei­ten, das die Auf­merk­sam­keit auf sich allein und die dar­in ver­wirk­lich­ten Begeg­nun­gen und Men­schen im Lavant­tal lenkt, so die Schön­heit und Stär­ken des Tals inten­si­viert. „Die Men­schen, mit denen ich gespro­chen habe, begeg­ne­ten mir mit unglaub­li­cher Offen­heit“, erin­nert sich Popp zurück. Dabei wid­met sie sich in den Buch­ka­pi­teln je einer der neun Gemein­den des Tals: Rei­chen­fels, Bad St. Leon­hard, Prei­ten­egg, Frant­schach St. Ger­traud, Wolfs­berg, St. Andrä, St. Paul, St. Geor­gen und Lava­münd. Im Jahr 2017 haben die ers­ten Schrit­te und Ver­su­che zu dem Buch begon­nen. Popp rich­te­te den Blick aufs Detail und such­te Gesprä­che mit den Men­schen im Tal.

Begeg­nun­gen als Fun­da­ment

Das Buch scheint einen per­sön­li­chen Auf­trag Popps zu spie­geln. Das Fun­da­ment ihres Buches sind vie­le per­sön­li­che Tref­fen und Begeg­nun­gen, in denen sich Zeit für­ein­an­der genom­men wur­de. „Von mei­nen Besu­chen und Rei­sen im Tal habe ich vie­le schö­ne Momen­te mit­ge­nom­men“, freut sich Popp. So lern­te sie selbst als gebür­ti­ge Lavant­ta­le­rin das Tal im Detail ken­nen, indem Popp ihre Per­spek­ti­ve als Außen­ste­hen­de anwand­te, die sie sich seit ihrem Umzug nach Graz vor mehr als 40 Jah­ren in sich auf­nahm.

Hin­ga­be zur Authen­ti­zi­tät

Der Inhalt der „Lavant­tal Sto­rys“ basiert auf Gesprä­chen und Recher­chen. „Ich möch­te die Din­ge ver­ste­hen und sie in einen Zusam­men­hang brin­gen. Dadurch tritt das Beson­de­re her­vor. Und wenn man Wesent­li­ches erfah­ren will, dann muss man, wie ich den­ke, mit den Men­schen spre­chen“, meint sie. Jedes Kapi­tel ent­hält eine gro­ße Anzahl an Bil­dern, die ent­we­der von der Autorin selbst oder aber von regio­na­len Foto­gra­fen aus dem Tal stam­men. Die­se Bil­der unter­strei­chen noch­mals im Zusam­men­spiel mit Popps Tex­ten das Gemäl­de vom Lavant­tal, das durch­wegs mit der Beto­nung sei­ner Stär­ken ver­bun­den bleibt. Man könn­te es als einen gelun­ge­nen Wider­spruch bezeich­nen, was Popp hier geglückt ist: Nähe schaf­fen und Distanz wah­ren.

Ein nach­fra­gen­des Zuhö­ren

Sei­ne Auf­merk­sam­keit etwas län­ger Andau­ern­dem zu wid­men, kann unmög­lich ohne Spu­ren blei­ben. Was nimmt die gebür­ti­ge Lavant­ta­le­rin aus den Geschich­ten über das Lavant­tal mit? “Es ist die abso­lu­te Qua­li­tät des Aus­tauschs, das Inein­an­der­über­ge­hen von Nach­fra­gen und Zuhö­ren, das ist eine berei­chern­de Quel­le. Mein per­sön­li­cher Gewinn, den ich aus der Arbeit an die­sem Buch mit­neh­me, sind die wert­vol­len Begeg­nun­gen mit Men­schen aus dem Tal, die Gesprä­che und die Zusam­men­ar­beit mit groß­ar­ti­gen Fach­leu­ten aus Gra­fik, Foto­gra­fie, Druck etc.“, freut sich die Lavant­ta­le­rin, die wäh­rend des Gesprächs oft ihr Buch in die Hand nimmt, als wür­de ihr gan­zes Glück in die­sen mehr als 500 Sei­ten ste­cken.

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Auf den mehr als 500 Sei­ten wid­met sich Popp jeder ein­zel­nen Gemein­de des Lavant­tals.
© pri­vat
07.01.2023 14:55 - Update am: 07.01.2023 15:16
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Ein Buch vol­ler Lavant­ta­ler Begeg­nun­gen Die Lavanttalerin Nina Popp leuchtet mit ihrem Buch die Stärken des Lebens- und Wirtschaftsraums zwischen Koralm und Saualm aus.

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