Sportjahresbericht

Kärntner Sportfamilie fand sich zusammen

Bei dem Zusammentreffen wurde der Sportjahresbericht 2022 vorgestellt und auch die Eisschnellläuferin Vanessa Herzog wurde für ihre EM-Bronze-Medaille geehrt. Ebenso viele Kärntner Sport-Persönlichkeiten fanden den Weg in den Sportpark Klagenfurt.

Kärntner Sportfamilie fand sich zusammen Landessportdirektor Arno Arthofer, Vanessa Herzog, Landeshauptmann Peter Kaiser Bürgermeister Ingo Appé (von links)

© LPD Kärnten/Jannach

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Heute fand das Zusammentreffen der Kärntner Sportfamilie statt. Dabei wurden von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer der Sportjahresbericht 2022 präsentiert und ein Ausblick auf das neue Sportjahr gegeben. Dieses hat für Kärnten schon mit einer Medaille begonnen: Eisschnellläuferin Vanessa Herzog holte sich im norwegischen Hamar EM-Bronze. Dafür wurde sie von Kaiser, Arthofer und dem Ferlacher Bürgermeister Ingo Appé geehrt.

Sport hat viele Querverbindungen

„Wir sind als Sportfamilie noch mehr zusammengewachsen und Dinge gemeinsam angegangen. Daher haben wir eine gute Saison geschafft“, betonte Kaiser vor dem Hintergrund eines schwierigen Sportjahrs. Der Landeshauptmann verwies auf Sport und Tourismus, Sport und Wirtschaft, Arbeitsplätze im Sport, auch auf die Bedeutung des Sports für Gesundheit und Prävention. Kaiser bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Funktionären, die auch Wettbewerbe und den Breitensport möglich machen. „Lebt‘ diesen Zusammenhalt und diese Freundschaft weiter, die wir im Kärntner Sport haben“, sagte er.

Drei Säulen des Sports

Arthofer sagte ebenfalls, dass Sport viele Lebensbereiche betrifft. Zudem geht es im Sport um wichtige Werte wie Fairness, Respekt, Solidarität und Gemeinschaft. Die drei Säulen sind Breiten- und Gesundheitssport, Spitzensport und Infrastruktur. Er dankte den Funktionären sowie Eltern, ohne die das alles nicht funktionieren würde. Ebenso verwies er auf den in Kärnten starken Schulterschluss mit den Dachverbänden, den Gemeinden und dem Bildungsbereich. Rund 60 Sportarten kann man in den Kärntner Vereinen betreiben.

Schwerpunkt des Kärntner-Sports

Als Schwerpunkte nannte Arthofer die Wintersportoffensive, durch die Familien beim Ski- und Eislaufen und bei Skikursen unterstützt werden. Und die Schwimmoffensive mit kostenlosen Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche. Die Leistungs- und Spitzensportler begleitet das Olympiazentrum Kärnten auf höchstem Niveau. Wesentlich sind auch die Sport-Schwerpunktschulen, das Schulsportleistungsmodell, die Initiative „Spitzensport und Studium“ sowie das neue Lehramtsstudium „Bewegung und Sport“. 2022 hat das Land die Sportvereine mit einer Soforthilfe von 540.000 Euro unterstützt, was den Stellenwert und die Wertschätzung für den Sport zeigt. „Alle Schulsportstätten sollten für den Sport geöffnet werden, auch an Wochenenden. Für dieses Anliegen bleiben wir am Ball“, appelliert Arthofer.

Dieter Kalt will unterstützen

Sein „Herzensprojekt“ stellte der frühere Eishockeyprofi und Nationalteam-Kapitän Dieter Kalt vor. Er hat die „Champions Mind Academy“ und den „#FutureStars Mentoringclub“ gegründet. Er will damit junge Sportler auf ihrem Weg und beim Leben ihres Traums unterstützen. „Richtige Champions sind die, die mit dem Herzen dabei sind“, meint Kalt. Eine Kooperation mit der Kärntner Sportkoordination ist gerade im Werden.

Sport-Persönlichkeiten

Wie breit aufgestellt die Kärntner Sportfamilie ist, zeigten Eishockey-Routinier Thomas Koch, Billrad-Ass Albin Ouschan, Snowboarderin Kristina Holzfeind, Mountainbikerin Katharina Sadnik, Paraski-Star Markus Salcher, BMX-Sportler Kevin Böck und Schach-Großmeister Markus Ragger, die für Statements auf die Bühne kamen. Mit dabei war Ultraläufer Dominik Pacher, der für in Not geratene Sportler Kilometer am Laufband herunterspulte.

14.01.2023 15:00 - Update am: 14.01.2023 15:01
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Kärntner Sportfamilie fand sich zusammen Landessportdirektor Arno Arthofer, Vanessa Herzog, Landeshauptmann Peter Kaiser Bürgermeister Ingo Appé (von links)

© LPD Kärnten/Jannach