Gütesiegel

Land Kärn­ten ist “fami­li­en­freund­li­cher Arbeit­ge­ber”

Das Land Kärnten hat den Auditprozess „berufundfamilie“ erfolgreich abgeschlossen. Die Kärntner Landesregierung wurde daher mit dem Gütesiegel "Wir sind ein familienfreundlicher Arbeitgeber" geehrt.

Land Kärn­ten ist “fami­li­en­freund­li­cher Arbeit­ge­ber” Landesamtsdirektor Dieter Platzer (Zweiter von links), Landesrätin Sara Schaar (Dritte von links), Landeshauptmann Peter Kaiser und das Projektteam des Landes mit dem Grundzertifikat „berufundfamilie“.

© Büro LH Kaiser/Filipovic

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Am„Wir sind ein fami­li­en­freund­li­cher Arbeit­ge­ber“ – die­ses staat­li­che Güte­sie­gel darf das Amt der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung nun offi­zi­ell füh­ren. Der Audit­pro­zess „beru­fund­fa­mi­lie“ wur­de erfolg­reich absol­viert, für das Enga­ge­ment für Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf erfolg­te nun die Aus­zeich­nung durch das Bun­des­kanz­ler­amt. Das Audit „beru­fund­fa­mi­lie“ ist ein Instru­ment für Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen aller Bran­chen mit dem Ziel, ein fami­li­en­freund­li­ches Arbeits­um­feld für alle Betei­lig­ten zu schaf­fen. Im Rah­men des Audits wur­den mit einer aus­ge­wähl­ten Pro­jekt­grup­pe und unter Lei­tung einer zer­ti­fi­zier­ten Audi­to­rin bestehen­de fami­li­en­freund­li­che Maß­nah­men eva­lu­iert, gebün­delt und wei­ter­ent­wi­ckelt.

Fami­lie und Beruf

„In Kärn­ten haben Fami­li­en­po­li­tik und Gleich­stel­lung seit Jah­ren einen beson­ders hohen Stel­len­wert. Stu­di­en zufol­ge ist Ver­ein­bar­keit auch eines der Haupt­kri­te­ri­en, wenn es um die Job­aus­wahl geht, und ein Stand­ort­fak­tor im inter­na­tio­na­len und regio­na­len Wett­be­werb um die bes­ten Köp­fe. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, ihr Wohl und das ihrer Fami­li­en lie­gen uns beson­ders am Her­zen. Sie sind auch unser wich­tigs­ter Erfolgs­fak­tor! Daher muss es unser Ziel sein, zum einen enga­gier­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen zu hal­ten und zum ande­ren für zukünf­ti­ge Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber attrak­tiv zu sein“, sagt Lan­des­haupt­mann und Per­so­nal­re­fe­rent Peter Kai­ser. Das Land Kärn­ten hat­te bereits bis­her vie­le Maß­nah­men für die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf gesetzt, wie etwa einen eige­nen Karenz­kom­pass mit vie­len Infor­ma­tio­nen rund um die Eltern­ka­renz und den Wie­der­ein­stieg, ver­schie­de­ne Teil­zeit­mo­del­le und die Mög­lich­keit von Tele­ar­beit. „Auf die­sem Fun­da­ment wer­den wir auf­bau­en und wei­te­re Maß­nah­men set­zen.“

Schu­lun­gen geplant

Kon­kret wer­den im Amt der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung nun Infor­ma­tio­nen zu bereits bestehen­den Maß­nah­men gebün­delt und den Mit­ar­bei­ten­den über diver­se Kanä­le ein­fach zugäng­lich gemacht. Zusätz­lich sol­len Pro­zes­se, wie etwa der Karenz­ma­nage­ment­pro­zess, der von der Schwan­ger­schaft bis zur Rück­kehr reicht, effi­zi­en­ter struk­tu­riert und ver­ein­heit­licht wer­den. Dar­über hin­aus sind Schu­lun­gen zum The­ma „fami­li­en­be­wuss­tes Füh­ren“ für Füh­rungs­kräf­te sowie die Eva­lu­ie­rung des Bedarfs von betrieb­li­cher Kin­der­be­treu­ung und Maß­nah­men zur Ein­bin­dung von Mit­ar­bei­ten­den wäh­rend der Karenz­zeit geplant. Der Umset­zungs­pro­zess ver­läuft dyna­misch, Maß­nah­men sol­len lau­fend adap­tiert wer­den. Die Umset­zungs­schrit­te wer­den jähr­lich eva­lu­iert, nach drei Jah­ren ist eine Re-Zer­ti­fi­zie­rung erfor­der­lich.

Gleich­stel­lung in Unter­neh­men

„Wir set­zen nicht nur Maß­nah­men, son­dern ver­an­kern Gleich­stel­lung auch in der Unter­neh­mens­kul­tur und sor­gen mit einer Sicht­bar­ma­chung der Mög­lich­kei­ten auch für eine Sen­si­bi­li­sie­rung, was Rol­len­bil­der betrifft. Ver­ein­bar­keit ist ein gesell­schaft­li­ches Schlüs­sel­the­ma, ziel­ge­rich­te­te Maß­nah­men erzeu­gen erwie­se­ner­ma­ßen für Unter­neh­men, Dienst­neh­me­rin­nen und Dienst­neh­mer und die Regi­on einen nach­hal­ti­gen Mehr­wert“, betont Gesell­schafts­lan­des­rä­tin Sara Schaar. Eine fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik stei­gert etwa die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ten­den, die Wert­schät­zung für den Arbeit­ge­ber nimmt zu und die Bin­dung zum Dienst­ge­ber wird gestärkt. Außer­dem steigt die Anzahl der Bewer­bun­gen auf aus­ge­schrie­be­ne Stel­len.

60 Unter­neh­men bei Audit

„Wir wol­len Kärn­ten zur kin­der- und fami­li­en­freund­lichs­ten Regi­on Euro­pas machen. Mit der Zer­ti­fi­zie­rung kann das Land Kärn­ten auch als gro­ßer regio­na­ler Arbeit­ge­ber Akzen­te für Ver­ein­bar­keit set­zen und als öffent­li­che Ver­wal­tung eine Vor­bild­rol­le ein­neh­men und so den Stand­ort Kärn­ten stär­ken“, sind Kai­ser und Schaar über­zeugt. Das Land Kärn­ten för­dert auch Unter­neh­men bei der Durch­füh­rung des Audits. In Kärn­ten haben sich ins­ge­samt bereits rund 60 Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen dem Audit „beru­fund­fa­mi­lie“ unter­zo­gen.

Infor­ma­tio­nen zur För­de­rung von Unter­neh­men für die Durch­füh­rung des Audits.

25.01.2023 13:00 - Update am: 25.01.2023 13:21
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Land Kärn­ten ist “fami­li­en­freund­li­cher Arbeit­ge­ber” Landesamtsdirektor Dieter Platzer (Zweiter von links), Landesrätin Sara Schaar (Dritte von links), Landeshauptmann Peter Kaiser und das Projektteam des Landes mit dem Grundzertifikat „berufundfamilie“.

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