Valentinstag

Flo­ris­tik und Blu­men­han­del set­zen auf Nach­hal­tig­keit!

Die Kärntner Gärtner und Floristen sowie der Blumengroßhandel wehren sich gegen unfaire Pauschalverurteilungen und die einseitige mediale Darstellung.

Flo­ris­tik und Blu­men­han­del set­zen auf Nach­hal­tig­keit! Michael Schludermann, Landesgremialobmann des Versand-, Internet- und allgemeiner Handels. Er und viele weitere Kärntner Blumenhändler setzen auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.

© Blumenhof Villach

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Der Valen­tins­tag ist einer der wich­tigs­ten Ter­mi­ne im Kalen­der der kärnt­ne­ri­schen Flo­ris­tik und des Blu­men­han­dels. Nach­hal­tig­keit liegt den Kun­din­nen und Kun­den eben­so am Her­zen wie den Betrie­ben, die auch ein Bewusst­sein dafür schaf­fen möch­ten. Die unfai­re und ein­sei­ti­ge Dar­stel­lung in jüngs­ten Medi­en­be­rich­ten redu­ziert die Blu­men-Bran­chen auf einen klei­nen Bil­lig-Bereich und wirft ein schlech­tes Licht auf alle Betrie­be.

Kri­tik unge­recht­fer­tigt

„Das tut uns weh“, sagt Kurt Glant­sch­nig, Lan­des­in­nungs­meis­ter der Gärt­ner und Flo­ris­ten in Kärn­ten, „dass aus­ge­rech­net vor dem Valen­tins­tag schlecht recher­chier­te und ein­sei­ti­ge Berich­te erschei­nen, ohne mit uns Rück­spra­che zu hal­ten.“ Die Kri­tik sei aus­schließ­lich im Bil­lig­sek­tor, also etwa bei Rosen im Super­markt, gerecht­fer­tigt, schränkt Glant­sch­nig ein: „Als Fach­be­trie­be, die täg­lich mit der Natur arbei­ten, set­zen wir auf Qua­li­tät bei höchs­tem Umwelt­be­wusst­sein. Bis zu 60 Pro­zent unse­rer Blu­men stam­men aus der Regi­on, der Groß­teil des Rests kommt aus Euro­pa.“

Eigen­pro­duk­ti­on steht ganz oben

Auch der Blu­men­groß­han­del zeigt sich ent­täuscht über die unfai­ren Berich­te. „Es ist image­schä­di­gend, wenn ein klei­ner Bereich einer Bran­che stell­ver­tre­tend für das Gesam­te dar­ge­stellt wird“, betont Micha­el Schlu­der­mann, Lan­des­gre­mi­al­ob­mann des Versand‑, Inter­net- und all­ge­mei­ner Han­dels. „Schwar­ze Scha­fe gibt es, kei­ne Fra­ge, aber sie ste­hen nicht für unse­ren Berufs­stand.“ Er betont die regio­na­le und euro­päi­sche Her­kunft der Blu­men: „Eigen­pro­duk­ti­on steht bei uns ganz oben, dann kom­men euro­päi­sche Impor­te, etwa aus Hol­land oder Ita­li­en.“ Außer­dem gäbe es eine strik­te Zer­ti­fi­zie­rung für Blu­men: „Kei­ne ein­zi­ge Blu­me, die in der EU in den Fach­han­del kommt, ist nicht zer­ti­fi­ziert und über­prüft wor­den.“

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Kurt Glant­sch­nig, Lan­des­in­nungs­meis­ter der Gärt­ner und Flo­ris­ten
© Sis­si Furg­ler Foto­gra­fie

Hei­mi­sche Blu­men­händ­ler arbei­ten nach­hal­tig

Schon seit 1995 setzt man auf Sei­ten der Pro­du­zen­ten auf über­prüf­te Qua­li­tät. Die nie­der­län­di­schen Zier­pflan­zen­pro­du­zen­ten grün­de­ten damals das „Milieu Pro­gram­ma Sier­teelt (MPS)“, das „Umwelt­pro­gramm Zier­pflan­zen“. Die Grund­la­ge die­ses kom­ple­xen Pro­gramms ist die Regis­trie­rung und Prü­fung von Umwelt­kri­te­ri­en für die pro­du­zie­ren­den Betrie­be. Bei der Pro­duk­ti­on sei­en außer­dem geschlos­se­ne Sys­te­me üblich: „Da kommt nichts ins Abwas­ser, Nach­hal­tig­keit ist für uns sehr wich­tig“, sagt Schlu­der­mann. Blu­men aus dem Fach­han­del sei­en kei­ne Pes­ti­zid­schleu­dern, son­dern rei­ne Natur­pro­duk­te, stel­len die Pro­fis klar.

14.02.2023 18:00 - Update am: 14.02.2023 18:14
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Flo­ris­tik und Blu­men­han­del set­zen auf Nach­hal­tig­keit! Michael Schludermann, Landesgremialobmann des Versand-, Internet- und allgemeiner Handels. Er und viele weitere Kärntner Blumenhändler setzen auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.

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