Gemeindekooperation
Zusammenhalt im Wintersport
Ludmannsdorf, St. Jakob im Rosental, Rosegg und Wernberg begehen „interkommunale Zusammenarbeit“ in Sachen Wintersport. Für die Menschen in der Region wird das Sportangebot attraktiver und umfangreicher.
© Stefan Schweihofer_Pixabay
St. Jakob im Rosental ist bekannt für ein attraktives Angebot im Breiten- und Leistungssport. Das Langlaufleistungszentrum St. Jakob beheimatet einen der erfolgreichsten Nachwuchslanglaufvereine Österreichs, dem auch Daniel Mesotitsch angehört, der 2010 in Vancouver olympisches Silber im Biathlon-Staffelbewerb eroberte. Langlaufen und Biathlon zählen zu den Kernkompetenzen der Region.
Skilift und Wanderloipen
Mit dem Skilift an der Finiplani ist auch Alpinskifahren eine Option. „Und für Spaziergänger und Reiter:innen spuren wir bei günstiger Schneelage auch Wanderloipen entlang von Feldwegen in Maria Elend und Längdorf“, schildert Guntram Perdacher, Bürgermeister der Gemeinde St. Jakob im Rosental, der es sich nicht nehmen lässt, manchmal selbst das Pistengerät zu steuern.

Finanzielle Förderung für gemeinsames Pistengerät
Die vier Gemeinden Ludmannsdorf, St. Jakob im Rosental, Rosegg und Wernberg haben nun eine Kooperations-Vereinbarung getroffen, die vom Land Kärnten mit 40.000 Euro je Gemeinde gefördert wird. Die insgesamt 160.000 Euro sollen genutzt werden, um ein gemeinsames Pistengerät anzuschaffen, das in allen Gemeinden genutzt werden kann. Außerdem soll das Wintersportangebot für auch für die Menschen in den umliegenden Gemeinden attraktiver werden, indem Skilift und Loipen für die Bürgerinnen und Bürger aus den kooperierenden Gemeinden zu denselben Bedingungen genützt werden können. „Die Gemeinden zeigen damit, dass Zusammenarbeit und Zusammenhalt zum Erfolg für alle führen“, so Guntram Perdacher.
Teilen als Zeichen für Umweltbewusstsein
Ziel ist es einerseits, den Menschen den Zugang zum Wintersport zu vereinfachen. Aber noch ein weiterer Faktor spielt eine wichtige Rolle, so Guntram Perdacher, Bürgermeister von St. Jakob im Rosental: „Nicht zu unterschätzen ist der Umweltfaktor. Indem wir uns dazu entscheiden, Geräte gemeinsam zu nutzen, setzen wir einen wichtigen Schritt in puncto Nachhaltigkeit.

