Lam Research
Karriere in der Betriebslogistik
Mit weltweit über 12.000 Mitarbeitern ist „Lam Research“ einer der Innovationsführer bei der Herstellung von Fertigungsanlagen für die Halbleiterindustrie. Für das logistische Zusammenspiel werden am Standort in Villach Betriebslogistik-Experten ausgebildet. Eine davon ist Donna Rajkovaca.
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Im Auto, im Smartphone oder im Computer – ohne Mikrochips läuft das heutige Leben nicht mehr rund. Für die Herstellung von Mikrochips sind spezielle Maschinen nötig. „Lam Research“ entwickelt und stellt solche Maschinen her. „Die Nachfrage an Mikrochips ist sehr groß. Durch den steigenden Bedarf an Speicherkapazität, Ausbau von 5G-Netzwerken und die Entwicklungen in der Autoindustrie steigt auch die Nachfrage nach Anlagen, die wir produzieren. Davon profitieren wir natürlich auch am Standort in Villach“, sagt „Lam Research“-Personalleiter Claus Lachmann.
Ausgeklügelte Logistik
All das verlangt nach einer ausgeklügelten Logistik, um die Kunden rund um den Globus entsprechend bedienen zu können. Deshalb bildet Lam Research seine eigenen Experten auf diesem Gebiet aus: Sogenannte Betriebslogistiker kümmern sich unter anderem um Lager, Einkauf, Import, Export, Rechnungsprüfung, gesetzliche Rahmenbedingungen oder darum, wie Produkte richtig verschifft werden.
Fit für das internationale Parkett
Eine dieser derzeit insgesamt fünf Lehrlinge, die ihre Ausbildung zum Betriebslogistik-Kaufmann und zur Betriebslogistik-Kauffrau absolvieren, ist Donna Rajkovaca. „Dieser Beruf ist sehr abwechslungsreich. Man arbeitet täglich in verschiedenen Bereichen und wechselt die Abteilungen – langweilig wird einem nie“, sagt sie. Um den angehenden Experten möglichst viel praktisches Wissen zu vermitteln, gibt es eine eigene Lehrwerkstätte und betriebsinterne Weiterbildungsmöglichkeiten zusätzlich zur Lehre, wie zum Beispiel Persönlichkeitsentwicklung, Teamtrainings, Präsentationstechniken oder, ganz wichtig, die englische Sprache. Englisch ist bei „Lam“ Konzernsprache. Ein eigener Englisch-Lehrer macht die Lehrlinge fit für das internationale Parkett.
Aufstiegschancen im Konzern
Rajkovaca beschreibt ihren Arbeitstag: „Der Großteil meines Tages besteht aus Telefonaten und E‑Mail-Verkehr intern und mit Speditionen rund um den Globus. Ich bereite Maschinenauslieferungen vor, kontrolliere Zolldokumente und beantrage Ausfuhrdokumente. Viele Bereiche müssen blind darauf vertrauen können, dass die Arbeit sorgfältig und vor allem genau gemacht wird.“ Wer es in den Konzern schafft, für den stehen alle Türen offen. „Wir behalten einen Großteil unserer Lehrlinge nach der Ausbildung im Unternehmen. Es gibt zahlreiche Aufstiegschancen und man kann auch ins Ausland nach Amerika oder Asien wechseln. Einige Lehrlinge nehmen dafür ein berufsbegleitendes Studium in Angriff“, erklärt Lachmann.
Wissenswert
Mit weltweit über 12.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 zählt das Unternehmen „Lam Research“ mit Headquarter in Fremont (Kalifornien) zu den innovativsten Herstellern von Fertigungsanlagen für die Halbleiterindustrie. Ein für Lam Research wesentlicher Standort ist jener Villach. Der Grundstein dafür wurde bereits im Jahr 1986 mit der Gründung der SEZ GmbH gelegt, die 2008 in den Lam-Research-Konzern integriert wurde. Heute werken am Standort Villach rund 600 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Ländern und vernetzen sich von hier aus mit der ganzen Welt.
