Straßenbau
Spatenstich für den Sicherheitsausbau der S37
Heute (22. März) fand in der Gemeinde St. Veit der Spatenstich für den Sicherheitsausbau der Klagenfurter Schnellstraße 37 statt. Gleichzeitig wurde auch der Ausbau für den Abschnitt der Bundesstraße 317 bis zur Landesgrenze gefordert.
© LPD/Bauer
Mit dem Spatenstich zum Sicherheitsausbau der S37 Klagenfurter Schnellstraße wurde der Startschuss für eines der wichtigsten Verkehrssicherheitsprojekte in Kärnten gegeben. Ein großer Schritt, über den sich Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent Landesrat Martin Gruber sowie Hartwig Hufnagl, Vorstand der Asfinag sowie Alexander Walcher, Geschäftsführer Asfinag Bau Management GmbH, freuten.
Die Sicherheitsstraße
„Was lange währt, wird endlich gut. Ich bedanke mich seitens des Landes bei allen Beteiligten. Mit dem heutigen Spatenstich zum lange geforderten Sicherheitsausbau wird die Klagenfurter Schnellstraße eine echte Sicherheitsstraße. Der Schutz und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und ‑teilnehmer werden damit deutlich erhöht. Für das Land Kärnten ist das heute ein Moment der Freude und Erleichterung. Gleichzeitig gedenken wir auch der vielen Opfer, die diese Straße schon gefordert hat. Und daher auch mein Appell an die zuständigen Verantwortungsträger in Bund und im Land, dafür Sorge dafür zu tragen, dass auch der zweite Teil dieser Straße von St. Veit Nord bis zur Landesgrenze rasch in Angriff genommen wird“, so Landeshauptmann Peter Kaiser.
Ein Freudentag
Landesrat Martin Gruber sprach von einem Freudentag und betonte: „Wir haben lange für diesen Sicherheitsausbau gekämpft und mit dem heutigen offiziellen Start können wir auch sagen, dass dieser Kampf erfolgreich war. Unser Anliegen war immer, eine sichere Verkehrsverbindung für die Region zu schaffen und durch diesen Ausbau schwere Unfälle in Zukunft zu verhindern. Auch bei der Bundesstraße 317 braucht es einen solchen sicheren Ausbau.“
Die Abmachungen
Seinen Dank sprach Landesrat Gruber Asfinag-Vorstand Hufnagl dafür aus, dass alle Abmachungen zur S37 auch gehalten haben. Mit dem Sicherheitsausbau sei auch die Wertschöpfung in der Region verbunden. „Die Situation bei der S37 zu entschärfen, war auch für uns schon sehr lange eine Herzensangelegenheit. Jetzt ist es so weit, dass wir den Kärntnerinnen und Kärntnern schon bald eine bessere und vor allem eine sichere Strecke mit Mitteltrennung bieten können. Die ersten sechs ausgebauten Kilometer werden wir bereits in knapp zwei Jahren fertiggestellt haben. Mehr Verkehrssicherheit für alle unsere Kundinnen und Kunden ist unser oberstes Ziel. Dafür arbeiten wir, dafür investieren wir viel Geld. In diesem Fall sind es rund 65 Millionen Euro für den ersten Abschnitt“, erklärt Hartwig Hufnagl.
Viele Probleme gelöst
Alexander Walcher, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH sagte: „Der Sicherheitsausbau hat eine lange Planungsgeschichte hinter sich. Viele Hürden galt es dabei zu meistern und zahlreiche Probleme zu lösen. Nicht nur technisch, auch rechtlich ist dieses Projekt eine riesengroße Herausforderung für alle gewesen.“ Alle betonten, man sei bemüht, die zwangsläufigen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden während des Ausbaus, so gering wie möglich zu halten. Es werde aber Wochenenden geben, an denen die gesamte S37 im Baustellenbereich gesperrt wird.
Fünf Meter breiter
Ab sofort kann die ASFINAG den ersten sechs Kilometer langen Abschnitt zwischen St. Veit-Süd und Nord ausbauen. Wesentlichster Bestandteil des Projektes ist die Verbreiterung der Straße um fünf Meter, wodurch die Errichtung einer Mitteltrennung möglich wird. Nach Abschluss der Arbeiten im Sommer 2025 gehört der gefährliche Gegenverkehr damit der Vergangenheit an.
Neue Brücken
Insgesamt müssen im Zuge des Sicherheitsausbaus auch sechs Brücken neu gebaut werden, ebenso wie Pannenbuchten, zwei Parkplätze, Wildschutzzäune entlang der Strecke und etwa 5.000 Quadratmeter Lärmschutzwände, um die Bevölkerung zu schützen.