Praxisnahe Ausbildung

Kran­ken­haus wird zur “Lern­sta­ti­on”

Einen Monat lang sind Studierende im Krankenhaus der Elisabethinen im Einsatz. "Nursing Training Unit" nennt sich das Trainingsprogramm, bei dem die angehenden Pflegerinnen und Pfleger ihr Wissen im Krankenhausalltag umsetzen.

Kran­ken­haus wird zur “Lern­sta­ti­on” Praxiswochen im Krankenhaus: Insgesamt 200 Stunden, bei Tag und Nacht, absolvieren die FH-Studierenden im Krankenhaus der Elisabethinen.

© Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt

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Sie hat sich bereits bewährt, daher fin­det die­se “Trai­nings­ein­heit” für ange­hen­de Gesund­heits- und Krankenpfleger:innen am Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Kla­gen­furt bereits zum drit­ten Mal statt. 16 Stu­die­ren­de im sechs­ten Semes­ter ver­brin­gen knapp sechs Wochen lang an der Abtei­lung für Akut­ger­ia­trie und Remo­bi­li­sa­ti­on. Von 1. bis 31. April 2023 erle­ben und erler­nen sie den Pfle­ge­all­tag haut­nah.

Stu­die­ren­de sind Tag und Nacht im Ein­satz

Tag und Nacht sind die Stu­die­ren­den für bis zu 24 Patient:innen im Ein­satz. In die­sem Jahr neu dabei ist auch eine Phy­sio­the­ra­pie-Stu­den­tin. Ziel ist es, dass die Stu­die­ren­den das theo­re­tisch erlern­te Wis­sen im Kran­ken­haus­all­tag anwen­den können. Pädagog:innen der FH Kärnten und Praxisanleiter:innen des All­ge­mein-Öffent­li­chen Kran­ken­haus der Eli­sa­be­thi­nen beglei­ten die prak­ti­sche Aus­bil­dung.

Ziel: eigen­ver­ant­wort­lich arbei­ten

“In eini­gen Mona­ten legen die Stu­die­ren­den ihre Abschluss­prü­fung ab. Spä­tes­tens dann müs­sen sie eigen­ver­ant­wort­lich arbei­ten”, berich­tet Ani­ta Mit­ter­dor­fer, Stu­di­en­gangs­lei­te­rin “Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge” an der Fach­hoch­schu­le Kärnten. Für die­se Prak­ti­kums­ko­ope­ra­ti­on sei spe­zi­ell das Depart­ment für Akut­ger­ia­trie geeig­net, “da sich hier vie­le Patient:innen mit den unter­schied­lichs­ten Grund­er­kran­kun­gen, wie Herz­in­suf­fi­zi­enz, Blut­hoch­druck, Dia­be­tes, Demenz und Herz­krank­hei­ten bis hin zu Trau­ma­fol­gen (z.B. nach Schenkelhalsbrüchen oder Gelenks­er­satz) und Pro­ble­ma­ti­ken an der Wirbelsäule fin­den”, erklärt Depart­ment­lei­ter und Alters­me­di­zi­ner Ober­arzt Dr. Wal­ter Müller.

Zufrie­den­heit bei allen Betei­lig­ten

Nicht nur bei den Stu­die­ren­den und Ver­ant­wort­li­chen, auch bei den Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kommt die temporäre Lern­sta­ti­on gut an. Sie sind mit der Ver­sor­gung durch die Stu­die­ren­den sehr zufrie­den und wür­den sich wie­der auf die­se Wei­se behan­deln las­sen. Han­na Ebner aus St. Urban ist eine der Stu­die­ren­den. Sie freut sich dar­auf, ihr Wis­sen und ihre Fähig­kei­ten im Kran­ken­haus­all­tag zu fes­ti­gen. Auch Car­men Kle­ber aus Wern­berg ist vol­ler Vor­freu­de: „Wir sind bes­tens aus­ge­bil­det. Jetzt geht es dar­um, Rou­ti­ne in der Pra­xis zu bekom­men.”

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15 Stu­die­ren­de des Bache­lor­stu­di­en­gang “Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge” und eine Stu­den­tin der Phy­sio­the­ra­pie der Fach­hoch­schu­le Kärn­ten kön­nen einen Monat lang prak­ti­sche Erfah­run­gen im Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Kla­gen­furt sam­meln.
© Eli­sa­be­thi­nen-Kran­ken­haus Kla­gen­furt
31.03.2023 09:00
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Kran­ken­haus wird zur “Lern­sta­ti­on” Praxiswochen im Krankenhaus: Insgesamt 200 Stunden, bei Tag und Nacht, absolvieren die FH-Studierenden im Krankenhaus der Elisabethinen.

© Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt