Zukunftskonferenz Region Oberkärnten

Was tun, um Frau­en am Arbeits­markt zu stär­ken?

Im Rahmen des Pilotprojekts "Zukunftskonferenz Region Oberkärnten" ist die Vernetzung von Wirtschaft und Arbeitskräften – da vor allem Frauen – zentral. Nun wird gerade ein Handlungsleitfaden erstellt und regionale Player sind mit an Bord.

Zukunftskonferenz Region Oberkärnten Johann Oberlerchner (Geschäftsstellenleiter des AMS Spittal), Martina Gabriel (Frauenbeauftragte des Landes Kärnten), Landesrätin Sara Schaar, Melanie Jann (Vize-Direktorin des AMS Kärnten), Christine Erlach (Leiterin des Mädchenzentrums Klagenfurt), Ingrid Manthei (Gleichstellungsbeauftragte des AMS)

© Büro LR Schaar

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

“Nicht jede Regi­on gleicht der ande­ren. Ob aus Unter­neh­men, Ver­wal­tung oder der Bevöl­ke­rung – die Men­schen vor Ort sind die Schlüs­sel­per­so­nen, um Lösun­gen zu fin­den”, sagt Lan­des­rä­tin Sara Schaar und meint damit einen Hand­lungs­leit­fa­den, der nun in einem ers­ten Schritt für die Regi­on Ober­kärn­ten erstellt wird. Dies geschieht im Rah­men des Pilot­pro­jekts “Zukunfts­kon­fe­renz Regi­on Ober­kärn­ten” von Land und Arbeits­markt­ser­vice (AMS).

Arbeits­plät­ze in der Regi­on

Der länd­li­che Raum – und da vor allem Ober­kärn­ten – ist stark vom demo­gra­phi­schen Wan­del und von Abwan­de­rung betrof­fen. Und vor allem jun­ge Frau­en zieht es in die Städ­te, weil die Ver­dienst- und Kar­rie­re-Mög­lich­kei­ten dort bes­ser sind. Daher ist im Rah­men des Pro­jekts das The­ma Gleich­stel­lung zen­tral, sagt Lan­des­frau­en­be­auf­trag­te Mar­ti­na Gabri­el. Bei “Zukunfts­kon­fe­renz Regi­on Ober­kärn­ten” geht es dar­um, Wirt­schaft und Arbeits­kräf­te regio­nal zu ver­net­zen. Lan­des­rä­tin Sara Schaar und Ingrid Man­t­hei, Gleich­stel­lungs-Beauf­trag­te des AMS: “Ziel ist es unter ande­rem, in Koope­ra­ti­on mit ansäs­si­gen Betrie­ben Arbeits­plät­ze für Frau­en in den Regio­nen zu schaf­fen und poten­ti­el­le Arbeits­kräf­te – etwa Wie­der­ein­stei­ge­rin­nen nach der Karenz – gezielt für die­se Jobs aus­zu­bil­den.”

Hand­lungs­leit­fa­den bis Herbst fer­tig

Daher wur­den schon im Vor­feld in Koope­ra­ti­on mit dem Mäd­chen­zen­trum Kla­gen­furt Inter­views geführt und Work­shops abge­hal­ten, um Ideen und Ein­drü­cke zu sam­meln – von der regio­na­len Wirt­schaft, Inter­es­sens­grup­pen, den Sozi­al­part­nern und von arbei­ten­den oder arbeits­su­chen­den Frau­en in der Regi­on. “Dar­aus wur­den Schwer­punk­te und Maß­nah­men abge­lei­tet, die bei der gest­ri­gen Kon­fe­renz im Schloss Por­cia in Spit­tal dis­ku­tiert und wei­ter­ent­wi­ckelt wur­den. Bis zum Herbst wird gemein­sam ein Hand­lungs­leit­fa­den ent­wi­ckelt, von dem alle glei­cher­ma­ßen pro­fi­tie­ren”, so Schaar.

Der Hand­lungs­leit­fa­den wird am 4. Okto­ber 2021 prä­sen­tiert. Das Pilot­pro­jekt soll dann auf ganz Kärn­ten aus­ge­rollt wer­den.

23.06.2021 18:19
Anzeige
Zukunftskonferenz Region Oberkärnten Johann Oberlerchner (Geschäftsstellenleiter des AMS Spittal), Martina Gabriel (Frauenbeauftragte des Landes Kärnten), Landesrätin Sara Schaar, Melanie Jann (Vize-Direktorin des AMS Kärnten), Christine Erlach (Leiterin des Mädchenzentrums Klagenfurt), Ingrid Manthei (Gleichstellungsbeauftragte des AMS)

© Büro LR Schaar