Gesprächsrunde

Teue­rung: Pfle­ge­hei­me in finan­zi­el­len Nöten

Landesrätin Prettner und Vertreter der Kärntner Heimbetreiber:innen legten in erster Arbeitssitzung rund um die Finanzierung der Kärntner Pflegeheime weiteren Prozess fest – Folgetermin gemeinsam mit Städte- und Gemeindebund bereits anberaumt.

Teue­rung: Pfle­ge­hei­me in finan­zi­el­len Nöten Guntram Jilka, GF Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe, Katja Sammer, Referentin WK Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Christian Polessnig, WK-Berufsgruppensprecher der Alten- und Pflegeheime, Wolfgang Lesnjak, Obmann des Pflegeheims Providentia in Klagenfurt, Lotte Lettner, Seniorenheimstätte Sekirn am Wörthersee und Markus Schwarz, COO SeneCura Kliniken- und Heimebetriebsgesellschaft m.b.H. (von links)

© WKK/kk

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Die For­de­rung der Kärnt­ner Pfle­ge­heim­be­trei­ber nach einem gemein­sa­men Ter­min wur­de von Lan­des­sei­te gehört und umge­hend eine Sit­zung ver­ein­bart. Chris­ti­an Pol­ess­nig, Wirt­schafts­kam­mer-Berufs­grup­pen­spre­cher der pri­va­ten Alten- und Pfle­ge­hei­me der Fach­grup­pe der Gesund­heits­be­trie­be in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, und sein Ver­hand­lungs­team prä­sen­tier­ten Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner ges­tern in einem ers­ten gemein­sa­men Arbeits­ge­spräch ein Maß­nah­men­pa­ket zur Siche­rung der Finan­zie­rung der Sta­tio­nä­ren Pfle­ge in den Alten­wohn- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen.

Kos­ten­stei­ge­rung müs­se abge­gol­ten wer­den

Die Pfle­ge­heim­be­trei­ber wie­sen dar­auf hin, dass die Kos­ten­stei­ge­rung der ver­gan­ge­nen Jah­re abge­gol­ten wer­den müs­se und es daher eine Anpas­sung der Inde­xie­rung des Sockel­be­tra­ges brau­che. Ein wei­te­rer Punkt betraf eine For­de­rung nach einer rück­wir­ken­den Abgel­tung rund um das Pfle­ge­geld – die­ses ist Bun­des­sa­che, da die­ses vom Bund über Jah­re nicht valo­ri­siert wur­de und über die­se feh­len­de Valo­ri­sie­rung müs­se dis­ku­tiert wer­den. Pol­ess­nig mach­te ein­mal mehr deut­lich, dass es jetzt nach­hal­ti­ge Maß­nah­men brau­che, um den Fort­be­trieb vie­ler Heimbetreiber:innen in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht gewähr­leis­ten zu kön­nen.

Land Kärn­ten wird Punk­te prü­fen

Gesund­heits­re­fe­ren­tin Prett­ner nahm die For­de­run­gen der Kärnt­ner Heim­be­trei­ber zur Kennt­nis, die Finan­zie­rung der Alten- und Pfle­ge­hei­me bedür­fe einer ein­ge­hen­den Dis­kus­si­on. Wich­tig sei vor allem, sich auf einen gemein­sa­men und nach­hal­ti­gen Pro­zess zu eini­gen um die Her­aus­for­de­run­gen lang­fris­tig bewäl­ti­gen zu kön­nen. Es wur­de ver­ein­bart die vor­ge­brach­ten Punk­te detail­liert zu prü­fen.

Anfang Mai nächs­te Bespre­chung

Anfang Mai wird der nächs­te Ter­min statt­fin­den um die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se zu bespre­chen. Hier sind dann auch Städ­te- und Gemein­de­bund als wesent­li­che Finan­zie­rungs­part­ner mit dabei und kom­plet­tie­ren die Ver­hand­lungs­run­de.

19.04.2023 09:00
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Teue­rung: Pfle­ge­hei­me in finan­zi­el­len Nöten Guntram Jilka, GF Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe, Katja Sammer, Referentin WK Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Christian Polessnig, WK-Berufsgruppensprecher der Alten- und Pflegeheime, Wolfgang Lesnjak, Obmann des Pflegeheims Providentia in Klagenfurt, Lotte Lettner, Seniorenheimstätte Sekirn am Wörthersee und Markus Schwarz, COO SeneCura Kliniken- und Heimebetriebsgesellschaft m.b.H. (von links)

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