SPÖ Kärnten
Günther Novak wird Vizepräsident des Bundesrats
Mit 1. Juli übernimmt ein Kärntner SPÖ-Politiker das Amt des Vizepräsidenten im Bundesrat. Nämlich Günther Novak, der auch Bürgermeister der Gemeinde Mallnitz ist.
Seit dem Jahr 2013 vertritt Günther Novak (SPÖ) als Bürgermeister die Anliegen der Regionen im Bund. Der langjährige Mallnitzer Bürgermeister und SPÖ-Bundesrat Günther Novak wurde in der gestrigen Plenarsitzung zum neuen Vizepräsidenten der Länderkammer gewählt. Er folgt damit der Niederösterreicherin Doris Hahn nach, die das Amt zuvor ausübte.
Ehrenvolle Aufgabe
Novak übernimmt das Amt des stellvertretenden Bundesratspräsidenten am 1. Juli turnusgemäß für ein halbes Jahr. „Das ist eine ehrenvolle Aufgabe, die sozialdemokratische Politiker aus Kärnten nicht oft bekommen“, schildert Novak im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Eine ähnliche Ehre wurde aus der SPÖ Kärnten zuletzt Ingo Appé (2019) und Ana Blatnik (2014) zuteil, die jeweils sechs Monate das Amt des Bundesratspräsidenten inne hatten.
Umwelt- und Klimaschutz
Im Bundesrat ist Novak Vorsitzender des Umweltausschusses. „Als Politiker ist es mir ein Anliegen, die Bevölkerung für den Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren“, betont der Bürgermeister der Nationalpark-Gemeinde Mallnitz. Die regelmäßigen Unwetter etwa im Oberkärntner Raum unterstreichen die Notwendigkeit. Kärnten nimmt dabei, so Novak, eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern Österreichs ein. Als Beispiel führt er unter anderem die Initiative „Kärnten ölkesselfrei“ an. „Ich arbeite intensiv mit der zuständigen Landesrätin Sara Schaar zusammen“, erklärt Novak. Schaar ist wie er im Bezirk Spittal zu Hause.
Zur Person
Günther Novak (66) ist seit 2009 Bürgermeister der Gemeinde Mallnitz und seit 2013 Mitglied des Bundesrats. Er ist dort auch SPÖ-Sprecher für Tourismus, Klima und Umweltschutz und Vorsitzender des Umweltausschusses. Im vergangenen Winter bewährte sich Novak vor allem als regionaler Krisenmanager, als Mallnitz und ganz Oberkärnten mit riesigen Schneemengen zu kämpfen hatten und Tage hindurch Alarmstufe Rot herrschte.