Sponsion
FH Kärnten ehrte 10.000sten Absolventen
Bei der Sommersponsion am Campus Spittal wurde Levi Prammerdorfer, Absolvent des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement sowie des weiterführenden Masterstudiums Gesundheitsmanagement, als 10.000ster Absolvent im Rahmen der feierlichen Sponsionsfeier gewürdigt und für seine herausragenden Leistungen geehrt.
© FH Kärnten/Foto Glanznig
Die Sponsion fand aufgrund der hohen Anzahl an Absolventen an zwei Tagen (13. und 14. Juli 2023) statt. Über 400 Absolventinnen und Absolventen aus den Studienbereichen Bauingenieurwesen & Architektur, Engineering & IT, Gesundheit & Soziales und Wirtschaft & Management sowie dem Weiterbildungszentrum nahmen mit Stolz ihre Sponsionsurkunde in Empfang. „Die Würdigung des 10.000sten Absolventen zählt für die Fachhochschule Kärnten als Bestätigung für die hohe Qualität in Lehre und Forschung. Das breite Angebot an praxisorientierten Studiengängen ermöglicht unseren Studierenden eine fundierte Ausbildung und bereitet sie optimal auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vor und dies bereits seit Gründung der Fachhochschule im Jahr 1994“, sagt Peter Granig, Rektor der Fachhochschule Kärnten, erfreut.
Absolvent entwickelt Produkt für Menschen mit Demenz
Seit vielen Jahren engagiert sich Levi Prammerdorfer beim Roten Kreuz und setzt dort seine Fähigkeiten und Interessen im Bereich Organisation und Management ein. Das Studium Gesundheits- und Pflegemanagement sowie das anschließende Masterstudium Gesundheitsmanagement an der Fachhochschule Kärnten erwiesen sich als perfekte Wahl, um sein Engagement im Gesundheitswesen weiter auszubauen. „Inspiriert von einer Aufgabenstellung in der Lehrveranstaltung Innovationsmanagement, entwickelte ich eine Produktlösung, die die Sicherheit und Unabhängigkeit von Menschen mit Demenz erhöhen soll. Durch den positiven Zuspruch, diese Produktidee weiterzuverfolgen, wendete ich mich an die Gründergarage an der Fachhochschule Kärnten,“ erzählt Levi Prammerdorfer von seinem Werdegang vom Studenten zum Unternehmensgründer. In enger Zusammenarbeit mit der Gründergarage und dem technischen Studienbereich wurde ein Businessplan erarbeitet, wie seine Innovation sowohl technisch als auch wirtschaftlich umsetzbar wäre. Aus einer ursprünglichen Aufgabe für eine Lehrveranstaltung entwickelte sich eine vielversprechende Geschäftsidee, aus der in diesem Sommer noch eine Firmengründung hervorgeht.
Fokus auf zukunftsweisende Bildung und Forschung
Die Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, sich intensiv mit den Themen der Zukunft auseinanderzusetzen: Seit dem 1. Januar 2023 ist die Fachhochschule Kärnten als assoziiertes Mitglied in das Exzellenzprogramm der Europäischen Kommission, die Advanced Technology Higher Education Network Alliance (ATHENA), aufgenommen worden. ATHENA vereint mittelgroße Hochschulen aus neun europäischen Ländern und setzt sich für die Förderung qualitativ hochwertiger Bildung und Forschung sowie die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen auf nationaler und europäischer Ebene ein.
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Lebenslanges Lernen in der Arbeitswelt
Die Bedeutung des lebenslangen Lernens in der Arbeitswelt wird immer wichtiger: In Zeiten der Generationen Y und Z sowie der Transformation hin zu einer Wissensgesellschaft spielen Konzepte wie New Work und die zunehmende Digitalisierung von Beruf und Alltag eine entscheidende Rolle. Die Fachhochschule Kärnten entwickelt dazu innovative Ausbildungsformate, sogenannte Micro Credentials, um praxisrelevantes Wissen flexibel und modular zu vermitteln. Zertifizierte Micro Credentials können zudem den Erfolg des Lernprozesses in der Berufswelt dokumentieren.
FH Kärnten definiert vier strategische Schwerpunkte
Im Rahmen der neu ausgearbeiteten Strategie 23–30 hat die Fachhochschule Kärnten vier strategische Schwerpunkte definiert: neue Bildungsformate und ‑angebote, zeitgemäße Didaktik und Methodik, Forschungsorientierung sowie Internationalisierung. In den kommenden Jahren liegt das Hauptaugenmerk der Fachhochschule Kärnten auf der Weiterentwicklung in diesen vier Themenbereichen. Dabei bleiben die Kernbereiche Technik, Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales weiterhin von zentraler Bedeutung.
Rektor Peter Granig: „Die Fachhochschule Kärnten ist stolz darauf, als assoziiertes Mitglied der ATHENA-Allianz in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Hochschulen die Zukunft der Bildung und Forschung voranzutreiben. Durch den Fokus auf innovative Ausbildungsformate und die Umsetzung der vier strategischen Leitlinien trägt die Fachhochschule Kärnten dazu bei, Menschen bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.“

