Klopeiner See
ServusTV zeigt die Badewanne Österreichs
Schillernd wie ein edles Juwel präsentiert sich der Klopeiner See im Süden Kärntens. Warum man den See und die umliegende Region sprichwörtlich "wärmstens“ empfehlen kann, findet Richard Deutinger am Freitag (28. Juli 2023) ab 20.15 in "Heimatleuchten" auf ServusTV heraus.
© ServusTV / Erwin Scheriau
Der Klopeiner See wird auf Grund seiner hohen Wassertemperaturen auch als die “Badewanne Österreichs“ bezeichnet. Da trifft es sich doch besonders gut, wenn man ein Badehaus direkt im See mit einem dazugehörigen Steg sein Eigen nennen kann. Deren Inhaber legen besonderen Wert auf Gastfreundschaft und gute Nachbarschaft und haben mit Augenzwinkern so manche – nicht ganz stubenreine – Anekdote zur Wassertemperatur des Sees parat.
Holzschuhe, die den Papst staunen lassen
In Sittersdorf, nur wenige Kilometer vom See entfernt, befindet sich eine sehr originelle Holzmanufaktur: Die Familie Piroutz produziert dort ihre “Woody“ Holzschuhe aus Weidenholz. Die Geschichte reicht weit zurück, in eine Zeit, als die Kunst des Holzschuhmachens noch buchstäblich in den Kinderschuhen steckte. Seit nunmehr vier Generationen hat die Familie Piroutz mit Hingabe und Leidenschaft nun diese alte Tradition bewahrt und den einfachen Arbeitsschuh für die Landwirtschaft zu einem bequemen und modischen Holzschuh weiterentwickelt. Sogar nach Rom zu Papst Franziskus haben es die “Holzzockln“ aus Kärnten geschafft.
Anzeige
Vom Feld direkt aufs Teller
Eine Mutter und drei Geschwister – so lautet das Erfolgsrezept im familiengeführten Biolandwirtschafts- und Gastronomiebetrieb Mochoritsch. Beim „Mocho“ ist Mutter Anna, Köchin und Wirtin seit mehr als 60 Jahren, noch tagtäglich im Betrieb anzutreffen. Was sie und Vater Josef als Pioniere aufgebaut haben, entwickelt die nächste Generation begeistert weiter. „Bei uns deckt die Natur den Tisch“, heißt es hier. Gemüse und Getreide kommt von den eigenen Feldern. Im speziellen Mikroklima rund um den Klopeiner See trifft die Südkärntner Sonne auf exzellente Böden. Richard ist bei der Ernte frühmorgens dabei und abends landen die Gaben der Natur dann frisch auf dem Teller.
Anzeige
Ein Künstler wie kein Zweiter
Alte Handwerkskunst wieder beleben, neu erfinden oder sie innovativ für die Jetzt-Zeit adaptieren – das ist das Anliegen von Kunsthandwerker Marijan Petek. Ob Holz oder Stein, er kombiniert historische und neue Materialien und vermischt traditionelle Techniken mit modernen Arbeitsweisen. Der Kunde ist bei Marijan nicht nur Auftraggeber, sondern kreativer Teil des Schaffensprozesses, davon kann sich Richard bei seinem Besuch eindrucksvoll überzeugen.
Außerdem besucht Richard Deutinger das “Hotel Amerika“ in St. Kanzian, das seinen Namen der Neugier der ersten Sommerfrischler zu verdanken hat, den Maler Harald Scheicher, der den See aus jeder Perspektive kennt und ihn wie kein Anderer in einem Zug mit Pinsel und Ölfarbe auf seine Leinwand bannt und den Pfarrer Janez Tratar, der seine zweisprachige Gemeinde mit viel Gespür, Humor und vor allem mit viel Liebe zur Musik führt.




