Bezirk Völkermarkt

St. Mar­ga­re­ther Kirch­tag im Unwet­ter

Am Sonntag (16. Juli 2023) wurde um 10.00 durch Dekant Zoltan Papp die Heilige Messe gefeiert. Diese wurde durch den MGV Scholle umrahmt. Nach der Messe strömten, bei strahlendem Sonnenschein, unzählige Besucher auf das Festgelände der Freiwilligen Feuerwehr St. Margarethen ob Töllerberg.

St. Mar­ga­re­ther Kirch­tag im Unwet­terDer 47. Kirchtag in St. Margarethen war gut besucht.

© FF St.Margarethen

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Kom­man­dant Haupt­brand­in­spek­tor Patrick Achatz konn­te auch vie­le Ehren­gäs­te, dar­un­ter Bür­ger­meis­ter Mar­kus Lakounigg, die bei­den Vize­bür­ger­meis­ter Peter Wede­nig und Aaron Radael­li, sowie die Stadt­rä­te Eli­sa­beth Kol­lit­sch, Andre­as Sneditz und Gerald Gre­ben­jak begrü­ßen. Gebo­ten wur­de kuli­na­ri­sche Köst­lich­kei­ten mit Zuta­ten aus der Regi­on.

Tol­les Pro­gramm für Groß und Klein

Für die Kin­der gab es eine gra­tis Hüpf­burg, gra­tis Kin­der­schmin­ken und eine gra­tis Foto­box. Beim gro­ßen Glücks­ha­fen, mit über 60 Haupt­prei­sen, gab es vie­le strah­len­de Gesich­ter. Das Moped gewann Fami­lie Sicher de Cube­ro aus Cos­ta Rica, die ihren Urlaub im Fest­zelt genos­sen.
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Nach­kirch­tag auf­grund des Unwet­ters abge­sagt

Für Mon­tag war der tra­di­tio­nel­le Nach­kirch­tag geplant. Ab 18.00 gibt es war­me Küche, die ers­ten Gäs­te genos­sen bereits ihr Abend­essen, als plötz­lich ein Unwet­ter her­ein­brach. Der Kom­man­dant berich­tet: „Es begann mit leich­ten Wind, ein paar Regen­trop­fen und klei­nen Hagel­kör­nern. Vor­sorg­lich lies ich mei­ne Kame­ra­den das Zelt schlie­ßen. Die­se Ent­schei­dung war gold­rich­tig, den inner­halb kür­zes­ter wur­de der Wind deut­lich stär­ker und die Hagel­kör­ner grö­ßer. So waren die rund 200 sich im Zelt befind­li­chen Per­so­nen sicher.“ Was jedoch noch nie­mand ahn­te war, dass sich rund 400 Meter ober­halb des Fest­ge­län­des ein Bach ver­klaus­te.
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Das Unwet­ter rich­te­te im Bezirk Völ­ker­markt enor­men Scha­den an.
© FF St. Mar­ga­re­then

Unwet­ter rich­te­te gro­ßen Scha­den an

Das Was­ser bahn­te sich sei­nen Weg durch zwei Gehöf­te und schließ­lich durch das Fest­zelt. „Unse­re Kame­ra­den ver­such­ten noch es auf­zu­hal­ten, wäh­rend wir alle ande­ren hin­ter der The­ke ins Tro­cke­ne brach­ten“, beschreibt Kom­man­dant Stell­ver­tre­ter Brand­in­spek­tor Johan­nes Ronacher die Situa­ti­on. Her­bert Jam­nig, Beauf­trag­ter für Öffent­lich­keits­ar­beit, führt wei­ter aus: „Als das Unwet­ter nach­lies schau­ten wir uns das Fest­ge­län­de an und beschlos­sen, das ers­te mal seit 1974, einen Nach­kirch­tag abzu­sa­gen. Wäre der Bach nicht direkt durch das Zelt geflos­sen, so wäre einer Mega Par­ty nichts im Wege gestan­den. Aber in die­ser Situa­ti­on war lei­der zu viel Scha­den ent­stan­den.“ Im gesam­ten Ort gab es noch vie­le wei­te­re Schad­stel­len.

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Feu­er­weh­ren stan­den im Dau­er­ein­satz

Noch wäh­rend des Unwet­ters lies der Kom­man­dant die ers­ten vier Feu­er­weh­ren alar­mie­ren. Als die­se ein­tra­fen konn­ten sie sofort mit wich­ti­gen Erst­mass­nah­men begin­nen. Auf­grund des Aus­ma­ßes muss­ten aber wei­te­re fünf Feu­er­weh­ren alar­miert wer­den. Im Rüst­haus wur­de eine Füh­rungs­un­ter­stüt­zung ein­ge­rich­tet, um die Ein­sät­ze bes­ser koor­di­nie­ren zu kön­nen und um kein geschä­dig­tes Haus zu über­se­hen. Nach rund fünf Stun­den waren alle Bäche frei und alle Kel­ler vom Was­ser befreit. Im de fol­gen­den Tagen wur­de die Feu­er­wehr St. Mar­ga­re­then zu rund zwan­zig wei­te­ren Unwet­ter­ein­sät­zen geru­fen.
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Inner­halb weni­ger Minu­ten war das Fest­zelt über­schwemmt.
© FF St. Mar­ga­re­then

“Die Gesund­heit aller ist das Wich­tigs­te!”

„Ich bin unglaub­lich stolz auf mei­ne Mann­schaft, die vie­len frei­wil­li­gen Hel­fer, unse­re Gäs­te und unse­re Nach­bar­feu­er­weh­ren. Hier wur­de unglaub­li­ches geleis­tet! Der finan­zi­el­le Scha­den ist lei­der bit­ter für unse­re Kame­rad­schafts­kas­se, aber das Wich­tigs­te ist, dass alle wohl­auf sind“, schwärmt der Kom­man­dant. Die hohen Fix­kos­ten, sowie die Schä­den an der Licht- und Ton­an­la­ge, sowie diver­sen Gerä­ten, Kabeln und Schläu­chen muss die Feu­er­wehr selbst tra­gen. „Mit dem Rein­ge­winn des letz­ten Jah­res haben wir einen Unwet­ter­an­hän­ger ange­schafft, um genau für sol­che Ein­sät­ze noch bes­ser gerüs­tet zu sein. Für heu­er war die Fer­tig­stel­lung und Bestü­ckung mit den letz­ten wich­ti­gen Gerä­ten geplant, dies müs­sen wir nun lei­der ver­schie­ben. Aber der nächs­te Kirch­tag kommt bestimmt, näm­lich am 14. und 15. Juli 2024“, lässt der Kom­man­dant Stell­ver­tre­ter wis­sen.
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24.07.2023 19:00
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