Konzert

Stift Ossi­ach im magi­schen Ambi­en­te 

Bereits zum zweiten Mal wird das beliebte Sommernachtskonzert des Sinfonieorchesters Lienz in Kärnten stattfinden. Der bezaubernde Alban Berg Saal im Stift Ossiach wird erneut zum Austragungsort dieses musikalischen Highlights.

Stift Ossi­ach im magi­schen Ambi­en­te  Mit seinen bis zu 70 Musikerinnen und Musikern gestaltet das Sinfonieorchester Lienz jährlich mehrere große Orchesterkonzerte mit Werken aus den unterschiedlichsten Musikepochen.

© Stift Ossiach

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Sei geprie­sen, du lau­schi­ge Nacht so heißt es in der Ope­ret­te “Der Land­strei­cher” von Carl Micha­el Zieh­rer, des­sen Hand­lung in einem fest­lich beleuch­te­ten Schloss­park spielt. Wenn sich die Son­ne lang­sam über den Ossia­cher See senkt, wird die effekt­vol­le Ouver­tü­re die­ser Ope­ret­te den Kon­zert­abend schwung­voll eröff­nen und klang­lich far­ben­reich auf das musi­ka­li­sche Som­mer­mär­chen ein­stim­men.

Die Künst­ler des SOL Sin­fo­nie­or­ches­ters Lienz

Das Sin­fo­nie­or­ches­ter Lienz blickt mitt­ler­wei­le auf eine 75-jäh­ri­ge Geschich­te zurück. Mit sei­nen bis zu 70 Musi­ke­rin­nen und Musi­kern gestal­tet es jähr­lich meh­re­re gro­ße Orches­ter­kon­zer­te mit Wer­ken aus den unter­schied­lichs­ten Musik­epo­chen. Das Orches­ter ist fes­ter Bestand­teil des Lien­zer Kul­tur­le­bens. Im wei­ten Umkreis bis Ober­kärn­ten und Süd­ti­rol ist es der ein­zi­ge Ver­ein, der es sich zur Auf­ga­be gemacht hat, sym­pho­ni­sche Lite­ra­tur in sei­ner ori­gi­na­len Form zu pfle­gen und wie­der­zu­ge­ben.

“Jun­ge Men­schen an die Musik her­an­füh­ren”

Das Sin­fo­nie­or­ches­ter Lienz fühlt sich der För­de­rung der Jugend­ar­beit ver­pflich­tet. Maes­tro Gerald Mair dazu: „Jun­ge Men­schen an die Musik her­an­zu­füh­ren und ihnen die Mög­lich­keit zu geben, ihr Kön­nen unter Beweis zu stel­len, ist uns immer­wäh­ren­des Anlie­gen und glei­cher­ma­ßen Freu­de. Wir sind stolz, erneut eine Viel­zahl jun­ger Musi­ker für die Mit­wir­kung in unse­rem Sin­fo­nie­or­ches­ter gewon­nen zu haben.“

Mit 20 Jah­ren zum Chef­di­ri­gen­ten

Bereits im Alter von 20 Jah­ren wur­de Gerald Mair zum Chef­di­ri­gen­ten des Sin­fo­nie­or­ches­ters Lienz ernannt. Sei­ne musi­ka­li­sche Aus­bil­dung begann er am Kla­vier im sie­ben­ten Lebens­jahr. Dem schloss sich im Alter von 13 Jah­ren eine wei­te­re Aus­bil­dung an der Musik­schu­le Lien­zer Tal­bo­den an. Der Kon­tra­bass wur­de dann zu sei­nem Haupt­in­stru­ment. Es folg­te ein Stu­di­um an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­len­de Kunst in Wien. Gerald Mair beleg­te dort die Stu­di­en­fä­cher Kon­tra­bass, Diri­gie­ren, Päd­ago­gik und Kul­tur­ma­nage­ment. Gemein­sam mit Mit­glie­dern der Klang­ver­ei­ni­gung Wien erlern­te er, musi­ka­li­sche Wer­ke im Wie­ner Klang­stil zu inter­pre­tie­ren. Ein zusätz­li­ches, ver­tie­fen­des Diri­gier­stu­di­um bei Man­fred Huss führ­te ihn in die Leh­re des berühm­ten Diri­gier­pro­fes­sors Hans Swa­row­skys ein. Mair assis­tier­te in die­sem Zusam­men­hang bei zahl­rei­chen Kon­zer­ten und CD-Pro­duk­tio­nen der Haydn Sin­fo­ni­et­ta Wien, wel­che auf his­to­ri­schen Instru­men­ten musi­ziert. Die damit ver­mit­tel­te his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis präg­te Mair beson­ders. Ange­lei­tet von Alo­is Glaß­ner, künst­le­ri­scher Lei­ter des Salz­bur­ger Bach­cho­res, und Johan­nes Hie­mets­ber­ger, Grün­der und künst­le­ri­scher Lei­ter des Cho­rus sine nomi­ne, setz­te er sich mit Metho­dik und Pra­xis der Chor­lei­tung aus­ein­an­der. Als Musik­päd­ago­ge ent­wi­ckelt Gerald Mair Lehr­mo­du­le und Work­shops, die dar­auf ori­en­tie­ren, die jün­ge­re Gene­ra­ti­on an die klas­si­sche Musik her­an­zu­füh­ren.

 

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Das Sin­fo­nie­or­ches­ter Lienz fühlt sich der För­de­rung der Jugend­ar­beit ver­pflich­tet.
© Stift Ossi­ach

Das Pro­gramm

Das Pro­gramm ist wie immer auch die­ses Jahr eine abwechs­lungs­rei­che Zusam­men­stel­lung der schöns­ten Melo­dien der klas­si­schen Orches­ter­li­te­ra­tur. Diri­gent Gerald Mair wähl­te dafür Wer­ke von Dmit­ry Schost­a­ko­witsch, Jules Mas­se­net, Janis Medins, Franz Lehár und Jaques Offen­bach aus. Mit dem Orches­ter­werk “Straus­sia­na” von Erich Korn­gold, einer Remi­nis­zenz an Korn­golds Jugend in Wien, begeg­nen wir einem Spät­werk des Kom­po­nis­ten. Dar­in ver­ar­bei­te­te er sel­ten gehör­te Melo­dien aus Johann Strauss Ope­ret­ten “Fürs­tin Ninet­ta”, “Cagli­os­tro in Wien” und “Rit­ter Pas­man”. Eine wun­der­ba­re Hom­mage an die gol­de­ne Zeit die­ses Gen­res.

31.07.2023 17:00
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Stift Ossi­ach im magi­schen Ambi­en­te  Mit seinen bis zu 70 Musikerinnen und Musikern gestaltet das Sinfonieorchester Lienz jährlich mehrere große Orchesterkonzerte mit Werken aus den unterschiedlichsten Musikepochen.

© Stift Ossiach