Wiedereröffnung
Sandra Mairitsch (30) belebt „Gabis Greißlerei“ neu
In St. Margarethen ob Töllerberg befindet sich „Gabis Greißlerei“, das kürzlich seine Wiederöffnung mit Sandra Mairitsch (30) feierte. „KLiCK Kärnten“ traf sie zum Gespräch.
„Gabis Greißlerei. Regional und nachhaltig. Mit Liebe Hausgemachtes“ steht am Schild, das zur Adresse St. Margarethen ob Töllerberg 5 bei Völkermarkt gehört. Treten Besucherinnen und Besucher über die Türschwelle, so betreten sie einen rund 30 Quadratmeter großen Raum, der vollgepackt ist mit nachhaltigen Produkten aus der Region. „Ich habe verschiedene Kuh- und Ziegenprodukte wie Jogurt, Käse, Milch, Butter und Topfen“, gibt Sandra Mairitsch einen Einblick in ihr Sortiment. Die dreifache Mutter hat aber nicht nur diese Produkte in ihren Regalen stehen, dazu reihen sich noch Kern- und Sinnenblumenöl, Dinkel- und Roggenmehl, Dinkelnudel sowie Eiernudel in verschiedenen Variationen ein. „Das Knuspermüsli, die verschiedenen Marmeladen und das Brot machen wir selbst“. Alle Produkte stammen unmittelbar aus der Region, und sogar aus dem Lavanttal.
In den Fußstapfen der Schwiegermutter
„Gabis Greißlerei“ wird bei nicht wenigen Völkermarkterinnen und Völkermarkter Erinnerungen wecken. Denn 2017 eröffnete ihre Schwiegermutter die Greißerlei und führte diese zwei Jahre erfolgreich, ehe Gabriele Mairitsch aus beruflichen Gründen das Geschäft schließen musste. „In meiner Karenz kam mir dann die Idee, die geschlossene Greißlerei wiederzueröffnen“. Die gelernte Einzelhandelskauffrau und Ordinationsassistentin möchte mit der Greißlerei regionale Produkte direkt an die Menschen bringen. „Damit sie wissen, woher das Fleisch oder die Nudeln wirklich herkommen“.
Mehr als ein Kommen und Gehen
Schon damals blickte Mairtisch ihrer Schwiegermutter regelmäßig über die Schultern. „Es ist einfach schön zu sehen, wenn die Leute kommen. Man kann ihnen dann auch sagen, woher die Produkte stammen“. Dann ist es nur mehr noch eine Frage der Zeit, bis sich eine gemütliche Atmosphäre ergibt, die sich vollkommen von jener im städtischen Geschäft unterscheidet. „Bei uns ist es dann noch ein gemütliches Zusammensitzen und es über alles Mögliche geplaudert“. Es gibt kein bloßen Kommen und Gehen, wie es immer heißt. Bei Mairitsch existiert also noch ein angenehmes Dazwischen, was bei herkömmlichen Geschäften nicht mehr der Fall ist.
Regionalität geht alle an
Zweifel über die Wiedereröffnung hatte die 30-Jährige überhaupt keine. „Ich ging mit großer Positivität an die Sache heran“. Über viele Besucherinnen und Besucher aus dem Bezirk Völkermarkt und darüber hinaus würde sich Sandra Mairitsch freuen, deren Greißlerei sich direkt im Zentrum von St. Margaretehen ob Töllerberg befindet. Denn Regionalität geht uns alle an. Und man hat auch die Möglichkeit, das verloren gegangene Zwischenmenschliche neu kennenzulernen.


