Slowenien
Bundesheer versorgt Menschen im Katastrophen-Gebiet
Zwei Drittel unseres slowenischen Nachbarlandes sind vom Hochwasser betroffen. Viele Ortschaftensind immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Unsere Soldaten versorgen sie per Hubschrauber mit Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten.
Seit Mittwoch, den 9. August 2023, stehen zwei Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres, ein S‑70 „Black Hawk“ und ein Transporthelikopter Agusta Bell-212, in Slowenien im Katastrophen-Hilfseinsatz.
In enger Abstimmung mit der Krisenkoordination der slowenischen Streitkräfte fliegen sie in der besonders stark vom Unwetter betroffenen Region Dravograd-Mežica-Črna na Koroškem.
Lebensmittel und Medikamente
So transportierten die beiden Hubschrauber in bisher insgesamt 99 Starts und Landungen einheimische Spezialisten zum Wiederaufbau des Stromnetzes und dringend benötigte Güter wie Lebensmittel, Medikamente, Trinkwasser, Schaufeln und Werkzeug in abgeschnittene Ortschaften im Raum Mežica-Žerjav-Črna na Koroškem. Der „Black Hawk“-Transporthubschrauber flog dabei auch zwei jeweils etwa drei Tonnen schwere Sanitärcontainer nach Mežica.
Insgesamt transportierten die zwei Bundesheer-Hubschrauber bisher 84 Personen und etwa 20.500 Kilogramm Last.
Dank den Soldaten
„Ich danke allen Einsatzkräften, insbesondere unseren Soldatinnen und Soldaten, die täglich Schulter an Schulter der Bevölkerung in Kärnten und in der Steiermark helfen und seit Mittwoch in Slowenien im Einsatz stehen. Unser Bundesheer leistet enorm viel und ist rund um die Uhr für die Österreicherinnen und Österreicher da, wenn es gebraucht wird. Österreich kann stolz auf die Leistungen seines Heeres sein!“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Die Hubschrauberbesatzungen nehmen die Hilfsgüter südlich von Slovenj Gradec auf, bevor sie sie in die – durch den slowenischen Krisenstab – festgelegten Ortschaften im Katastrophengebiet fliegen.
Nachdem die Hubschraubercrews gestern ihre Aufträge erfüllt hatten, trafen sie um etwa 20 Uhr am Hubschrauberstützpunkt am Flughafen Klagenfurt ein. Von dort starteten sie am Freitag, 11. August 2023, in den Morgenstunden wieder in die Katastrophenregion im Norden Sloweniens.
