Reiseführer

Klagenfurt nach London: Tipps für den perfekten City-Trip

Bis mindestens März 2024 kommt man vom Klagenfurter Flughafen direkt in die englische Hauptstadt. "KLiCK Kärnten" hat eine Woche in London verbracht und einen Reiseführer erstellt, inklusive Ausflugszielen rund um die Metropole.

London_Big_Ben London ist immer eine Reise wert, denn die Stadt hat weit mehr zu bieten als die Royals oder den Big Ben.

© KK

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Derzeit kommt man vom Klagenfurter Flughafen bequem und einfach nach London. Nachdem die Zukunft des Flughafens und vor allem die weiteren Flugpläne noch ungewiss sind, hat „KLiCK Kärnten“ die Chance genutzt und ist ins Flugzeug gestiegen, solange es noch geht.

Welche Plätze in und rund um London besonders spannend sind, haben wir in Form von Tagesprogrammen zusammen gefasst – inklusive zahlreicher Fotos für alle, die selbst nach London reisen und dabei nichts verpassen möchten. Aber „first things first“, wie der Engländer sagt, denn bei der Reise gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Urlaub in London: Das gilt es zu beachten

Wer von Klagenfurt fliegt, der landet am Flughafen London Stansted. Von dort fährt der „Stansted Express“ direkt in die Londoner Innenstadt. Tickets für den Expresszug sollte man vorher online kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Auch fast jede Londoner Sehenswürdigkeit hat einen Webshop, in dem man Tickets im Vorhinein buchen kann. Wir empfehlen das sehr, denn sich irgendwo anstellen mag etwas sehr Britisches sein – aber lustig ist es nicht.

In London selbst kommt man mit dem Öffi-Netz schnell und einfach überall hin. Für Besucher lohnt sich deshalb der Kauf einer „Oyster Card“, die man mit einem bestimmten Pensum an Gültigkeitstagen aufladen kann – praktisch ein Touristen-Ticket für alle Öffis. Die Oyster Card gibt es bei fast allen Bahnhöfen in London zu kaufen, ebenso wie bei etlichen Trafiken und U-Bahn-Stationen. Bei der Abreise kann man die Karte an den Stationen wieder zurückgeben und erhält sein Pfand retour.

Generell ist London ein sehr teures Pflaster. Sparen kann man dadurch, dass man sich ein kleines Appartement außerhalb des Zentrums mietet, beispielsweise im Viertel Stoke Newington. Auf AirBnB gibt es viele Angebote dafür, man muss dann eben ein paar Minuten mit den Öffis ins Zentrum fahren. Wer ein Appartement hat, kann zudem auch dort frühstücken oder selbst etwas kochen, um den horrenden Preisen in den Restaurants und Pubs zu entgehen.

Von Notting Hill bis zur Westminster Abbey

Der Stadtteil Notting Hill ist spätestens seit dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts weltbekannt. Vor allem der Portobello Market, ein riesiger Wochenmarkt, lockt Einheimische und Touristen magisch an. Kein Wunder, denn dort findet man von Krimskrams bis hin zu hochpreisiger Kunst alles, was das Herz begehrt. Der Markt ist aber vor allem für seine Vintage-Mode und Antiquitäten bekannt.

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Platzangst sollte man keine haben, wenn man auf den Portobello Market möchte.
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Direkt beim Portobello Market befindet sich auch ein Street Food Markt, bei dem man sich mit Gerichten aus aller Welt stärken kann. Unser Tipp: Die Arepas probieren. Das aus Venezuela stammende Gericht ist ein Teigfladen aus Maismehl mit diversen Füllungen und frittierten Bananen. Das Ganze mag ein wenig wie ein Kebab aussehen, geschmacklich haben Arepas mit dem türkischen Fast Food aber gar nichts zu tun.

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Vom Portobello Market kann man durch das Viertel Notting Hill bis zum Hyde Park spazieren. Dabei kommt man auch am Kensington Palast vorbei, dem Sitz der jungen königlichen Familie. Im riesigen Hyde Park treffen sich die Londoner gerne zum Chillen und Picknicken, was man ihnen gleich tun sollte. Alternativ kann man im bekannten Harrods Kaufhaus shoppen gehen, denn es befindet sich auf halbem Weg fast direkt neben dem Hyde Park.

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In den Kensington Gardens, angrenzend am Hyde Park, steht ein Denkmal für Prinzessin Diana.
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Am anderen Ende des Hyde Park befindet sich auch schon der Buckingham Palast. Wer weniger zu Fuß gehen will, kann aber natürlich auch mit dem gut ausgebauten Öffi-Netz direkt zum Palast fahren.

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Vor dem Buckingham Palast herrscht immer großer Andrang.
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Vom Buckingham Palast ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Big Ben. Eigentlich heißt das Gebäude „Palace of Westminster“ und ist der Sitz des britischen Parlaments, der Big Ben ist nur die größte Glocke im weltbekannten Uhrturm.

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Der Palace of Westminster ist beeindruckend groß und vom Buckingham Palast sehr schnell erreichbar.
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Wer möchte, der kann zum Tagesabschluss noch eine Runde mit dem London Eye fahren. Das Riesenrad an der Themse ist bei Touristen sehr beliebt, aber auch sehr teuer. Wir sind stattdessen lieber noch kurz zur Westminster Abbey gegangen. Denn ehrlich: Die Kirche, in der kürzlich auch König Charles gekrönt wurde, ist wesentlich spannender als eine Umdrehung in einem Riesenrad.

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Westminster Abbey ist die Krönungskirche der britischen Königsfamilie.
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Tower of London, The Shard und Greenwich

Der Tower of London ist eine Festung am Ufer der Themse, die auch der angrenzenden Brücke ihren Namen gegeben hat. Im Tower lohnt sich eine Führung mit einem „Beefeater“, also einem Wächter der Festung. Tipp: Tickets vorab im Internet buchen, dann muss man nicht an der Kasse anstehen.

Im Tower gibt es aber nicht nur eine unterhaltsame Führung, auch die Kronjuwelen der Königsfamilie sind dort zu bewundern. Außerdem hat man von den Mauern der Festung einen guten Blick auf die neueren Gebäude der Stadt, was fast surreal wirkt.

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Im Vordergrund die alten Mauern des Tower, im Hintergrund die Riesen aus Stahl und Glas. "alt trifft Neu" auf Londoner Art.
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Wenn man schon beim Tower ist, dann sollte man auch zur Tower Bridge gehen. Das Wahrzeichen von London bietet auch einen Lift, wodurch man oben an der Brücke entlang spazieren kann. Das kostet allerdings extra.

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Die Tower Bridge ist, neben dem Big Ben, das Wahrzeichen Londons.
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Über die Tower Bridge ist es nicht mehr weit bis zu „The Shard“. Das ist ein 310 Meter hohes Glasgebäude mit Aussichtsplattform. Unser Tipp: Statt den Preis für die Fahrt zur Plattform zu bezahlen, einfach bis zu einer der höher gelegenen Bars fahren und von dort die Aussicht genießen. Das kostet etwa gleich viel wie der Lift zur Plattform, aber man bekommt dafür auch etwas zu trinken.

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Von den Bars in "The Shard" hat man einen guten Überblick über London.
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Neben „The Shard“ befindet sich auch ein Bahnhof, wodurch man schnell und einfach nach Greenwich gelangt. Der Stadtteil im Südosten Londons ist vor allem als einstiger Stützpunkt der königlichen Marine sowie für sein Observatorium bekannt. Genau dort verläuft auch der historische Nullmeridian, der unsere Welt in Zeitzonen einteilt.

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Das "Royal Observatory Greenwich" bietet eine spannende Ausstellung zur Vermessung unserer Welt.
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Nach dem Besuch der Ausstellung lohnt sich eine Pause im Park direkt daneben. Von dort hat man einen weiteren guten Überblick über London, mit Blick auf das „Queens House“ und das „Royal Naval College“. Wer möchte, kann auch die dortigen Ausstellungsräume besuchen gehen.

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Blick vom Observatorium auf die Londoner Skyline.
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Ausflug nach Oxford

Von London fährt ein Zug direkt nach Oxford, die Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde. Die Stadt ist für seine Elite-Universität bekannt, aber auch als Drehort der Harry Potter Filme. Zudem hat Tolkien dort an seinem Herrn der Ringe gearbeitet, genau so wie sein Kollege Lewis an den Chroniken von Narnia. Kurzum: Wer Fantasy-Bücher und Filme mag, der kommt an Oxford nicht vorbei.

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Oxford sind aus wie eine Fantasiestadt aus dem Mittelalter. Kein Wunder, dass dort Klassiker der Fantasy-Literatur entstanden sind.
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In Oxford empfiehlt sich eine „Walking Tour“, durchgeführt von Studenten oder Mitarbeitern der Universität. Auf diese Weise bekommt man nämlich Einblicke in die Uni und, für Harry Potter Fans interessant, Zutritt zu Schauplätzen der Filme rund um den Zauberlehrling.

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Ein Speisesaal in Oxford, der an die große Halle aus Harry Potter erinnert.
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Bücherwürmer sollten in Oxford auch bei „Blackwell“ vorbeischauen, denn die Buchhandlung ist größer als so manche öffentliche Bibliothek. Alleine in diesem Laden kann man Stunden verbringen, ehe es mit dem Zug wieder zurück nach London geht.

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"Blackwell" ist ein Paradies für Bücherfreunde.
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Kunst und Kultur in London

Der Trafalgar Square lockt jährlich Millionen Touristen an und ist einer der bekanntesten Plätze in London.

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Über dem Trafalgar Square thront die Statue von Horatio Nelson, einem Kommandanten der britischen Marine.
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Was den Platz aber so spannend macht sind die umliegenden Gebäude. Direkt am Platz befindet sich etwa die Nationalgalerie, die Kunstwerke von unterschiedlichen Künstlern zeigt. Beispielsweise Van Gogh, Monet oder auch da Vinci sind dort vertreten. Und das Beste: Der Eintritt ist frei!

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Ein Kunstwerk von Monet in der National Gallery.
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Unweit des Trafalgar Square befindet sich auch das British Museum, der Eintritt ist dort ebenfalls frei. Dort sind Stücke aus sämtlichen ehemaligen Kolonien ausgestellt. Unser Tipp: Die 2-3 spannendsten Ausstellungen heraussuchen und dort die gratis „Eye Opener“ Touren mitmachen. Das sind kurze Führungen, bei denen man Einblicke in die Geschichte der Ausstellungsstücke und des Vereinigten Königreichs bekommt.

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Das "British Museum" ist groß genug, um mehrere Tage darin zu verbringen.
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London ist aber nicht nur die Stadt der (gratis) Museen und Galerien, sondern auch der Musicals. Im hippen Stadtteil Soho reihen sich Musical- und Theaterbühnen nebeneinander, die Auswahl ist enorm. Plätze sind aber, wie fast alles in London, sehr teuer. Im Internet gibt es aber Restplatzbörsen zu entdecken, wodurch sich viel Geld sparen lässt. Unser Tipp: Wer sich bei der Auswahl nicht entscheiden kann, der sollte sich einfach den Klassiker „The Wizard of Oz“ anschauen, denn dieses Musical ist nicht umsonst seit vielen Jahren ein Kassenschlager.

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"The Wizard of Oz" im London Palladium ist definitiv einen Besuch wert.
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Der gesamte Flugplan (jeweils Montag und Samstag, in den Weihnachtsferien zusätzlich Dienstag) also bis Ende März 2024, kann auf www.ryanair.com gebucht werden.

29.08.2023 19:00 - Update am: 30.08.2023 12:49
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London_Big_Ben London ist immer eine Reise wert, denn die Stadt hat weit mehr zu bieten als die Royals oder den Big Ben.

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