„Einkaufen mit Köpfchen“

Klu­ges Ein­kau­fen ler­nen: 8- bis 15-Jäh­ri­ge machen sich fit

Ein gesunder und nachhaltiger Lebensstil wird im frühen Kindesalter geprägt und während der Jugendjahre gefestigt. Daher legt die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Österreichische Bäuerinnen seit vielen Jahren einen besonderen Fokus auf Bewusstseinsbildung bei Schulkindern.

Klu­ges Ein­kau­fen ler­nen: 8- bis 15-Jäh­ri­ge machen sich fit Landesbäuerin Astrid Brunner (Obfrau der Seminarbäuerinnen), Sylvia Schilcher und Valentina Pirmann (Projekt Land- und Forstwirtschaft und Schule) (von links)

© LK Kärnten

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„Ein­kau­fen mit Köpf­chen“, das neue Bil­dungs­pro­jekt der Semi­nar­bäue­rin­nen und des Länd­li­chen Fort­bil­dungs­in­sti­tuts LFI kon­zen­triert sich dar­auf, den Schü­lern das not­wen­di­ge Wis­sen mit­zu­ge­ben, damit sie ver­ant­wor­tungs­vol­le Kon­su­men­ten von mor­gen wer­den.

Nach­hal­tig­keit

Nach­hal­ti­ges Kon­sum­ver­hal­ten ist ein Bil­dungs­pro­zess. Her­an­wach­sen­de ler­nen, Eigen­ver­ant­wor­tung für ihr Ess­ver­hal­ten zu über­neh­men und damit wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen für ihre eige­ne Gesund­heit zu tref­fen. Außer­dem wer­den ihnen die Zusam­men­hän­ge zwi­schen der Ent­schei­dung für ein bestimm­tes Lebens­mit­tel und den Aus­wir­kun­gen auf Umwelt- und Kli­ma­schutz sowie die Ver­sor­gungs­si­cher­heit auf­ge­zeigt. „Jeder Griff ins Super­markt­re­gal hat gleich­zei­tig auch öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und sozio­öko­no­mi­sche Fol­gen“, erklärt Astrid Brun­ner, Lan­des­bäue­rin und Vize­prä­si­den­tin der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.

Regio­na­li­tät ken­nen ler­nen

„Wir dür­fen unse­re Kin­der nicht unter­schät­zen. Sie bekom­men die­se aktu­el­len gesell­schafts­po­li­ti­schen The­men mit. Regio­na­le, sai­so­na­le Pro­duk­te bie­ten Her­kunfts­si­cher­heit, und durch ihre nach­hal­ti­ge Erzeu­gung sowie kur­zen Trans­port­we­ge tra­gen sie bes­ser zum Kli­ma­schutz bei als impor­tier­te”, betont die Lan­des­bäue­rin. Wer­den mehr hei­mi­sche Lebens­mit­tel gekauft, blei­ben Öster­reichs Bau­ern­hö­fe und vie­le Arbeits­plät­ze erhal­ten sowie die Wert­schöp­fung in der Regi­on und die Deckung unse­res Lebens­mit­tel­be­darfs gesi­chert. „Die­ser Kreis­lauf ist auch den Kin­dern ver­ständ­lich und ver­deut­licht ihnen die Bedeu­tung der Ver­sor­gungs­si­cher­heit, von der über­all die Rede ist“, erläu­tert Brun­ner.

Wor­auf ist zu ach­ten

„Was bedeu­ten die Zei­chen und Sie­gel auf unse­ren Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen, und war­um ist es wich­tig, auf die­se beim Ein­kau­fen genau zu ach­ten?” Im Rah­men des neu­es­ten Schul­work­shops der Semi­nar­bäue­rin­nen wer­den mit den Kin­dern die Ant­wor­ten auf genau die­se Fra­gen erar­bei­tet. „Unse­re jun­gen Kon­su­men­ten erfah­ren auf metho­disch abwechs­lungs­rei­che Wei­se, was der Text und die Zei­chen auf unse­ren Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen bedeu­ten. Sie ler­nen, was hin­ter den Güte­sie­geln steckt und wor­auf sie beim Ein­kau­fen ver­trau­en kön­nen”, erklärt die Obfrau der Semi­nar­bäue­rin­nen Kärn­ten, Syl­via Schil­cher.

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Die Kin­der ler­nen, auf Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen die Her­kunft von Roh­stof­fen auf­zu­spü­ren.
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Ler­nen mit allen Sin­nen

Infor­ma­tio­nen gezielt umzu­set­zen und damit zu ver­fes­ti­gen sind die Zie­le des zwei­ten Pro­jekt­teils, bei dem die Kin­der als „Lebens­mit­tel­de­tek­ti­ve“ direkt auf Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen die Her­kunft der Roh­stof­fe auf­spü­ren und sich schlau­ma­chen, ob es sich um ein hei­mi­sches, ein bio­lo­gisch pro­du­zier­tes oder ein impor­tier­tes Lebens­mit­tel han­delt. Damit wird schon unse­ren Jüngs­ten bewusst­ge­macht, wel­che Aus­wir­kun­gen der geziel­te Griff zu hei­mi­schen Lebens­mit­teln für unse­re Wirt­schaft, die Land­wirt­schaft und die Kul­tur­land­schaft hat.

Ver­kos­tung inklu­si­ve

„Durch die ange­lei­te­te Ver­kos­tung wol­len wir bei den Kin­dern das Essen mit allen Sin­nen för­dern”, so Schil­cher wei­ter. Aus­ge­stat­tet mit einer kind­ge­rech­ten Bro­schü­re kön­nen die jun­gen Teil­neh­mer das Gelern­te mit nach Hau­se neh­men und tra­gen damit die Infor­ma­tio­nen in ihre Fami­li­en.

Online-Tipp: seminarbaeuerinnen.at

08.09.2023 12:00 - Update am: 09.09.2023 08:44
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Klu­ges Ein­kau­fen ler­nen: 8- bis 15-Jäh­ri­ge machen sich fit Landesbäuerin Astrid Brunner (Obfrau der Seminarbäuerinnen), Sylvia Schilcher und Valentina Pirmann (Projekt Land- und Forstwirtschaft und Schule) (von links)

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