Gastro-Szene
Kabeg-Gemeinschaftshaus wird zu „Freiraum“
Wohnzimmer-Betreiber Robert Krall verwandelt das Kabeg-Gemeinschaftshaus zum „Freiraum“ und setzt unterschiedliche Schwerpunkte in seinen beiden Gastronomie-Betrieben. Take-Away-Ostermarkt am 1. und 2. April im Wohnzimmer.
Robert Krall (Das Wohnzimmer — Café, Bar, Musik) hat den Kabeg-Betriebsrat mit seinem neuen Konzept für das Gemeinschaftshaus auf dem Gelände des Klinikums Klagenfurt (St. Veiter Straße, Höhe Billa) überzeugt. Er folgt dort ab Anfang Mai auf Pächter Helge Hribernig und aus „Helge’s Treff“ wird der „Freiraum“. „Der Name wurde gewählt, weil es im und um das Gemeinschaftshaus so viele Räumlichkeiten und so viel Platz im Freien gibt, viel Freiraum eben. Es soll ein familiärer Spot für Sport, Kulinarik und Getränke werden“, schickt Krall voraus. Bis Anfang Juni will er renovieren und hofft, dann auch wirklich aufsperren zu können.
Die Ausrichtung
Im Freiraum soll ausgekocht werden – zumittag „warm“ (auch vegetarisch) – und nachmittags setzt Krall auf kleine Snacks, Spezialtoasts und Bauernjause, regionale Kärntner Produkte sollen es sein. Einmal pro Woche sind „Specials“ wie eine Burger-Night, Ripperl-Night oder Spanferkel geplant. „Ehrliche Wirtshausgastronomie mit modernem Touch, eine kleine Wohlfühloase“, verspricht er. Die Öffnungszeiten will er auf 9 bis 24 Uhr erweitern.
Auch das Pub-Quiz – wie im Wohnzimmer – soll im „Freiraum“ Einzug halten. „Zum Beispiel auch mit medizinischen Themen“, nimmt Krall Bezug auf das benachbarte Krankenhaus. Der „Freiraum“ ist aber für jeden zugänglich. Selbst Live-Konzerte beinhaltet das Konzept, verfügt das Gemeinschaftshaus doch über einen großen Gastgarten und einen Veranstaltungsraum für bis zu 120 Personen.
Kombination: Sport und gemütliches Beisammensein
Der Sport hat dort einen großen Stellenwert. Es gibt zwei Indoor- und drei Sand-Tennisplätze, eine Boccia-Bahn im Freien und zwei Kegelbahnen. „Da würde sich im Winter auch eine Eislaufbahn auf einem der Tennisplätze gut machen, mit Glühmoststand“, sprüht er nur so vor Ideen.
„Ich spiele seit zwei Jahren selbst wieder Tennis im eigenen Verein TC Wohnzimmer. Derzeit spielen wir beim Krall, ich will dann aber 2022 mit dem Verein auch in die St. Veiter Straße ziehen.“ Überhaupt habe der neue Standort viele Vorteile: „Viele meiner Freunde haben nun Kinder und durch meine Tätigkeit in der Gastronomie sehe ich sie selten. Im ‚Freiraum’ wird sich das ändern, da gibt es genug Platz für die Kinder zum Spielen.“

Schwerpunkt auf Cocktails bzw. Barbetrieb
Im Wohnzimmer (Villacher Ring 21) wird Barchef René Winkelbauer zum Geschäftsführer. Hier wird der Schwerpunkt dann auf Cocktails liegen. Schließlich wurde das Wohnzimmer von Falstaff zur besten Cocktailbar Kärntens gekürt. „Wir werden dann nur noch ab 16 Uhr offen haben, Pub-Quiz, Live-Konzerte, die Burger- und Steak-Nights aber beibehalten.“
Take-Away-Ostermarkt am 1. und 2. April
Seit Weihnachten fokussiert man sich im Wohnzimmer auf Take-Away-Cocktails, sechs eigene Wohnzimmer-Cocktails zum Mitnehmen wurden bisher kreiert: Tom’s Hot Bowl, Espresso Martini, Negroni, Havana Advocat (7 Anejo), Snickers Infused Old Fashion und Home Made Ginger Beer. Für Ostern gibt es einen ganz speziellen Eierlikör, natürlich auch selbst gemacht. „Am 1. und 2. April veranstalten wir einen Ostermarkt auf Take-Away-Basis, bei dem auch die neue Sauce von Tommy Hlatky vorgestellt wird“, verrät Krall. Hlatky aus Klagenfurt stellt handgefertigte Chilisaucen her, die mehrfach prämiert wurden. Beim Ostermarkt – jeweils von 12 bis 19 Uhr – kommt man einfach vorbei und sucht sich einen Wohnzimmer-Cocktail oder eine Spezial-Box von Tommy („Spicy Easter Box“) aus. Letztere gibt es nur in limitierter Auflage von 30 Stück, also sollte man schnell sein.


