Helmar Steindl
Landeshauptstadt ehrte eine Kanu-Legende
Helmar Steindl vom Kajakverein Klagenfurt erhielt von Bürgermeister Christian Scheider und Sportstadtrat Franz Petritz die Dank und Anerkennungsurkunde verliehen.
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Heute (15. Oktober 2023) fand der Alpe-Adria-Kanu-Slalom mit Teilnehmern aus fünf Nationen bei der Gurkerbrücke in Niederdorf statt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die aktiven Sportler, sondern auch eine Legende des heimischen Kanusports. Helmar Steindl, dessen Name unweigerlich mit dem Kanu-Sport und dem Kajakverein Klagenfurt verbunden ist, erhielt für seine jahrzehntelangen Verdienste die Dank- und Anerkennungsurkunde der Landeshauptstadt verliehen.
Ein Talenteschmied
„Helmar Steindl ist sozusagen der Vater des Kärntner und österreichischen Kanu-Erfolgs. Er gilt zu Recht als ein echter Talentschmied, dafür sprechen die unzähligen Erfolge der Athleten, die er in seiner Laufbahn höchst professionell und mit vorbildlichem Einsatz betreut hat”, hob Bürgermeister Christian Scheider hervor. Steindl war auch einer der Gründer der Wildwasser-Trainings- und Wettkampfstrecke. “Von der haben zahlreiche Sportler profitiert und werden auch noch in Zukunft profitieren“, hob Bürgermeister Christian Scheider hervor.
Förderer und Unterstützer
Mario Leitner, Felix Oschmautz oder Nadine Weratschnig sind nur einige der bekannten Namen, die durch Steindls Schule gingen und zahlreiche Erfolge im Wildwasser-Kanu-Sport feierten. „Es freut mich sehr, dass Helmar Steindl als jahrzehntelanger Förderer und Unterstützer des Kärntner Kanu-Verbandes mit der heutigen Verleihung der Dank und Anerkennungsurkunde eine verdiente und würdige Auszeichnung erhält. Ich hoffe, dass er unserer Sportfamilie noch lange erhalten bleibt“, so Sportreferent Franz Petritz.
Zur Person
Helmar Steindl war erfolgreicher Kanute (Olympia-Teilnehmer 1972 in München) und alpiner Skifahrer. Schon bald erkannte er die Liebe zum Trainerberuf, machte die Skilehrer-Ausbildung, war Trainer des iranischen Alpin-Teams und im ÖSV tätig, betreute jahrelang Kanuten und hat Kanu in den Medien salonfähig gemacht. Herausragend war sein unermüdlicher Einsatz beim Bau des Wildwasser-Trainingszentrums auf der Gurk, wo er größtenteils selbst Hand anlegte. Steindl war Sportdirektor des Österreichischen Kanuverbandes und Top-Trainer 2014 und für die Weltcup-Mannschaft zuständig. In seinen Funktionen beim Kajakverein Klagenfurt und beim OKV hat er als sportlicher „Geburtshelfer” viele Sportler betreut und zu deren Erfolgen beigetragen.
