Landesbauerntag

Huber nun auch Obmann des Kärnt­ner Bau­ern­bunds

Mit hundert Prozent Zustimmung wählten die Delegierten des Kärntner Bauernbunds Landwirtschaftskammer-Präsidenten Siegfried Huber zu ihrem Obmann. Der Blick ist auf die Landwirtschaftskammer-Wahl im Herbst gerichtet.

Huber nun auch Obmann des Kärnt­ner Bau­ern­bunds Siegfried Huber möchte bei der Landwirtschaftskammer-Wahl im Herbst den Bauernbund als politische Kraft in der Landwirtschaftskammer stärken.

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Rund 150 Dele­gier­te und Gäs­te waren am ver­gan­ge­nen Sams­tag in den Stadt­saal nach Feld­kir­chen gekom­men. Dort wähl­ten sie den Feld­kirch­ner Sieg­fried Huber, der bereits als Land­wirt­schafts­kam­mer-Prä­si­dent Johann Möß­ler nach­ge­folgt war, im Bei­sein von Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Eli­sa­beth Kös­tin­ger und ÖVP-Lan­des­par­tei­ob­mann Mar­tin Gru­ber mit einer Zustim­mung von hun­dert Pro­zent auch zum Lan­des­ob­mann des Kärnt­ner Bau­ern­bunds.

Regio­na­le Kreis­läu­fe stär­ken

„Es sind der Druck auf unse­re Brief­ta­schen, der Druck auf unser Eigen­tum und auch der Druck auf die Art, wie wir pro­du­zie­ren, die es unse­ren Bau­ern­fa­mi­li­en oft so schwer machen“, wies Hubert in sei­ner Anspra­che auf die aktu­el­le Situa­ti­on der Bau­ern hin. Er gab sich kämp­fe­risch: „Aber gera­de jetzt hat uns die Coro­na-Pan­de­mie vor Augen geführt, wie wich­tig wir für unser Land sind. Regio­na­li­tät hat einen enor­men Stel­len­wert bekom­men, dar­auf gilt es jetzt auf­zu­bau­en. Was wir brau­chen, sind viel stär­ke­re regio­na­le Kreis­läu­fe, weil das ist nicht nur die bes­te Art von Kli­ma­schutz ist, das bringt auch Wert­schöp­fung für die Bau­ern.“ Sein Mot­to für die Zukunft: „Vor­rang für hei­mi­sche Lebens­mit­tel – in den Kan­ti­nen, in den Kran­ken­häu­sern und auch im Tou­ris­mus!“

Soli­da­ri­tät vom Han­del gefor­dert

Vom Lebens­mit­tel­han­del for­der­te er mehr Soli­da­ri­tät: „Die Kon­zer­ne haben sich im Jahr 2020 eine gol­de­ne Nase ver­dient. Gleich­zei­tig sehen wir, dass wir mit den Eigen­mar­ken des Han­dels aus­ge­tauscht oder durch Palm­fett oder Kokos­fett ersetzt wer­den.“ Für die nächs­te Zeit schloss Huber daher öster­reich­wei­te Aktio­nen vor Han­dels-Zen­tra­len nicht aus, soll­ten sich die Han­dels­kon­zer­ne wei­ter­hin gegen Preis-Erhö­hun­gen sprei­zen. Hier klan­gen bereits Wahl­kampf­tö­ne durch: Im Herbst steht in Kärn­ten die Land­wirt­schafts­kam­mer-Wahl auf dem Pro­gramm. Huber geht für den Kärnt­ner Bau­ern­bund als Amts­in­ha­ber und Spit­zen­kan­di­dat ins Ren­nen.

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Mit dem Vor­stand des Kärnt­ner Bau­ern­bunds: Land­wirt­schafts­kam­mer-Prä­si­dent Sieg­fried Huber (vor­ne links), Bun­des­mi­nis­te­rin Eli­sa­beth Kös­tin­ger (rechts dane­ben) und ÖVP-Lan­des­par­tei­ob­mann Mar­tin Gru­ber (Zwei­te Rei­he, ganz links)
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Bäu­er­li­ches Eigen­tum schüt­zen

Auch den Schutz des bäu­er­li­chen Eigen­tums nann­te Huber eine „Kern­kom­pe­tenz des Bau­ern­bunds“: „Die Ver­fü­gungs­ge­walt an Grund und Boden darf nicht ver­lo­ren gehen.“ Das gilt ins­be­son­de­re beim The­ma Natur­schutz, denn „ohne die Pfle­ge der Kul­tur­land­schaft durch die Bau­ern, gäbe es in die­sem Land wenig zu schüt­zen“. Auch beim The­ma Wolf sieht Huber das bäu­er­li­che Eigen­tum in Gefahr: „Wöl­fe gehö­ren in die Wild­nis und nicht in unse­re Kul­tur­land­schaft. Damit uns das wie­der gelingt, braucht es eine gemein­sa­me Kraft­an­stren­gung. Der Wolf ist kein poli­ti­sches The­ma, son­dern ein recht­li­ches Pro­blem, das es zu lösen gilt.“

26.07.2021 05:00
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Huber nun auch Obmann des Kärnt­ner Bau­ern­bunds Siegfried Huber möchte bei der Landwirtschaftskammer-Wahl im Herbst den Bauernbund als politische Kraft in der Landwirtschaftskammer stärken.

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